Lamingtons Rezept
Ein gutes Lamingtons Rezept bringt Australien direkt auf den Kuchentisch. Die kleinen Würfel aus fluffigem Biskuit, die in Schokoladenglasur getaucht[…]
Mehr dazuAnzac Biscuits backe ich meistens dann, wenn ich etwas brauche, das unkompliziert ist und ein paar Tage hält. Auch wenn ich noch nie die Gelegenheit hatte, Australien oder Neuseeland zu besuchen, faszinieren mich beide Länder total und deswegen kommen bei uns auch diese traditionellen Kekse gerne auf den Tisch. Sie sind super einfach gemacht und schmecken durch die Kombination aus Haferflocken und Kokos unwiderstehlich lecker. Wann sie traditionell gegessen werden und worauf du beim Backen achten musst, verrate ich dir im Rezept.
Der Name geht auf das Australian and New Zealand Army Corps (ANZAC) zurück. Während des Ersten Weltkriegs wurden diese Kekse in Australien und Neuseeland gebacken und an Soldaten verschickt. Sie enthielten bewusst keine frischen Zutaten wie Eier oder Milch, da diese den Transport nicht überstanden hätten. Stattdessen setzte man auf Haferflocken, Zucker, Kokos und Fett. Zutaten, die lange haltbar waren und Energie lieferten. Der Name ist bis heute geschützt und eng mit dieser Geschichte verbunden.

Besonders bekannt sind sie rund um den Anzac Day am 25. April, einem wichtigen Gedenktag in Australien und Neuseeland. An diesem Tag werden sie oft bewusst gebacken und geteilt. Abseits davon gehören Anzac Biscuits aber ganz selbstverständlich zum Alltag. Sie werden zum Tee, zum Kaffee oder einfach zwischendurch gegessen, ganz ohne besonderen Anlass.
Je nach Backzeit lassen sich Anzac Biscuits gut steuern. Kürzer gebacken bleiben sie innen weich, länger gebacken werden sie deutlich knuspriger. Beides ist richtig, es ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Der Verzicht auf Ei geht auf die Tradition der Cookies zurück. Eier hätten die Haltbarkeit stark verkürzt. Stattdessen sorgt die Kombination aus geschmolzener Butter und Zuckersirup für Bindung. Diese Art der Teigbindung führt zu einer besonderen Konsistenz, denn sie sind außen leicht knusprig und innen je nach Backzeit eher weich oder zäh. Das ist typisch für Anzac Biscuits.
Die Art der Haferflocken hat einen großen Einfluss auf das Ergebnis. Zarte Haferflocken ergeben feinere, gleichmäßigere Kekse, die innen weicher bleiben. Deswegen habe ich mich bewusst für diese Art der Haferflocken entschieden, da ich Kekse eher chewy als knusprig mag. Wer mehr Biss haben möchte, kann auch kernige Haferflocken verwenden. Mischen würde ich die beiden Sorten allerdings nicht.
Ein gutes Lamingtons Rezept bringt Australien direkt auf den Kuchentisch. Die kleinen Würfel aus fluffigem Biskuit, die in Schokoladenglasur getaucht[…]
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