5 Aprikosen Rezepte
Aprikosen gehören zu den Früchten, die sofort nach Sommer schmecken. Mit ihrer feinen Süße und dem leicht fruchtig-säuerlichen Aroma passen[…]
Mehr dazuEin Aprikosenkuchen mit frischen Aprikosen ist für mich einer dieser einfachen Sommerkuchen, die direkt Appetit machen, wenn sie auf den Tisch kommen. Wenn die Aprikosen reif, leicht säuerlich und richtig aromatisch sind, reicht ein saftiger Rührteig völlig aus. Besonders gerne mag ich die Kombination aus Butter, Joghurt und gemahlenen Mandeln. Der Kuchen wird dadurch weich, fein und bleibt auch am nächsten Tag noch saftig. Die Aprikosen sinken beim Backen leicht in den Teig ein und geben genau die richtige Menge Fruchtigkeit ab. Auf was du beim Backen achten solltest, verrate ich dir hier im Rezept!

Bei Aprikosenkuchen kann der Teig schnell trocken wirken, wenn er zu lange gerührt oder zu lange gebacken wird. Deshalb beginnt alles mit weicher Butter. Schlage Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz mehrere Minuten cremig auf. Die Masse sollte heller und luftiger werden. Genau dieser Schritt sorgt später für eine schöne, lockere Krume. Danach kommen die Eier einzeln dazu. Rühre jedes Ei kurz ein, bevor das nächste folgt. Wenn die Masse dabei kurz etwas gerinnt, ist das nicht dramatisch. Mit den trockenen Zutaten verbindet sich später wieder alles. Joghurt und Zitronenabrieb werden nur kurz untergerührt. Danach kommen Mehl, Mandeln und Backpulver dazu. Ab jetzt gilt: nicht mehr lange rühren. Sobald kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist, ist der Teig fertig.
Naturjoghurt ist für diesen Aprikosenkuchen eine sehr gute Wahl, weil er Feuchtigkeit bringt, ohne den Teig schwer zu machen. Mit einem normalen Fettgehalt wird der Kuchen deutlich saftiger als mit sehr magerem Joghurt. Skyr kannst du ebenfalls verwenden. Er ist fester und eiweißreicher, dadurch kann der Teig etwas dichter werden. Wenn du Skyr nimmst und der Teig sehr kompakt wirkt, hilft ein kleiner Schluck Milch. Schmand macht den Kuchen besonders weich und vollmundig. Er bringt mehr Fett mit als Joghurt und passt sehr gut, wenn du einen etwas geschmackvolleren Rührkuchen möchtest. Was ich nicht nehmen würde: sehr flüssigen Trinkjoghurt oder stark gesüßte Fruchtjoghurts. Damit wird der Teig geschmacklich schwammig und die Aprikose tritt in den Hintergrund.
Die Aprikosen werden halbiert und entsteint. Mehr musst du eigentlich nicht tun. Schälen ist nicht nötig, denn die Schale wird beim Backen weich und hält die Fruchtstücke etwas besser zusammen. Lege die Aprikosenhälften dicht auf den Teig und drücke sie leicht ein. Nicht zu tief, sonst verschwinden sie beim Backen zu stark im Kuchen. Ich setze die Schnittfläche gerne nach unten. Du kannst sie aber auch mit der Schnittfläche nach oben einsetzen, so behalten die Aprikosen ihre Form etwas besser und geben ihren Saft nicht ganz so stark direkt in den Teig ab. Sind deine Aprikosen sehr sauer, kannst du vor dem Backen etwas Zucker darüberstreuen. Bei wirklich reifen Früchten ist das meistens nicht nötig. Möchtest du den Kuchen außerhalb der Aprikosensaison backen, kannst du auch eingelegte Früchte verwenden. Was du dabei beachten musst, habe ich mir hier genauer angeschaut!
Der Aprikosenkuchen wird bei Ober- und Unterhitze gebacken. Die Temperatur ist hoch genug, damit der Teig schön aufgeht, aber nicht so stark, dass die Ränder zu schnell dunkel werden. Nach etwa 45 Minuten kannst du die Stäbchenprobe machen. Wichtig: An dem Holzstäbchen dürfen noch ein paar feuchte Krümel hängen. Flüssiger Teig sollte es nicht mehr sein, aber komplett trocken muss das Stäbchen auch nicht herauskommen. Backst du den Kuchen zu lange, wird er nach dem Auskühlen trockener. Gerade Rührkuchen mit Früchten schmecken am besten, wenn sie noch etwas Feuchtigkeit behalten. Lass den Kuchen nach dem Backen kurz in der Form stehen. Danach kannst du den Rand lösen und ihn vollständig auskühlen lassen.
Aprikosenkuchen mit frischen Aprikosen schmeckt lauwarm schon wunderbar. Für saubere Stücke sollte er aber vollständig abgekühlt sein. Vor dem Servieren kannst du ihn mit Puderzucker bestäuben oder ein paar Mandelblättchen darübergeben. Ein Klecks Sahne passt natürlich auch, ist aber nicht zwingend nötig. Der Kuchen bleibt gut abgedeckt etwa zwei Tage saftig. Am zweiten Tag schmeckt er oft sogar noch besser, weil die Aprikosen etwas in den Teig gezogen sind. Im Kühlschrank würde ich ihn nur lagern, wenn es sehr warm ist. Dort kann Rührkuchen schneller fester werden. Vor dem Servieren sollte er dann wieder etwas Raumtemperatur annehmen.
Aprikosen gehören zu den Früchten, die sofort nach Sommer schmecken. Mit ihrer feinen Süße und dem leicht fruchtig-säuerlichen Aroma passen[…]
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