Aprikosen Streuselkuchen
Dieser Aprikosen Streuselkuchen passt perfekt in die Aprikosensaison! Im Sommer gibt es ihn bei uns daher regelmäßig und wenn uns[…]
Mehr dazuAprikosenkuchen vom Blech ist für mich ein perfekter Sommerkuchen: schnell angerührt, schön fruchtig und mit den Mandelblättchen obendrauf direkt ein bisschen feiner. Der Teig wird mit Öl gemacht und bleibt dadurch wunderbar saftig. Ich mag diesen Kuchen besonders, weil die Aprikosen beim Backen leicht einsinken und ihren Saft an den Teig abgeben. Oben werden die Mandeln leicht goldbraun und vor dem Servieren kommt noch etwas Puderzucker darüber. Genau so schmeckt ein einfacher Blechkuchen richtig gut.

Für den Teig verrührst du Öl, Zucker, Vanillezucker und Eier, bis sich alles gut verbunden hat. Der Teig muss nicht so lange aufgeschlagen werden wie bei einem klassischen Butter-Rührteig, aber die Eier sollten ordentlich eingearbeitet sein.
Danach mischst du Mehl, Backpulver und Salz und gibst die trockenen Zutaten zusammen mit der Milch zum Teig. Rühre nur so lange, bis ein glatter Teig entstanden ist. Zu langes Rühren macht Rührkuchen schnell kompakter.
Der Teig wird anschließend auf ein Blech gestrichen. Wenn du ein kleineres Blech oder eine rechteckige Form verwendest, wird der Kuchen etwas höher. Auf einem großen Blech wird er flacher und backt schneller.
Beides funktioniert. Frische Aprikosen sind in der Saison natürlich großartig, wenn sie reif, duftig und leicht weich sind. Sie bringen eine schöne Säure mit und schmecken nach dem Backen besonders fruchtig. Aprikosen aus der Dose sind praktischer und gleichmäßiger süß. Wichtig ist nur, sie sehr gut abtropfen zu lassen. Ich würde sie sogar kurz auf Küchenpapier legen, damit nicht zu viel Flüssigkeit auf den Teig kommt. Wenn du frische Aprikosen verwendest, halbiere sie und entferne den Stein. Sehr große Aprikosen kannst du vierteln. Die Schnittfläche darf ruhig nach oben zeigen, dann sieht der Kuchen nach dem Backen besonders schön aus.
Aprikosen und Mandeln sind ein richtig gutes Team. Die Frucht bringt Säure und Saft, die Mandelblättchen geben oben eine leicht nussige, geröstete Note. Dadurch schmeckt der Kuchen nicht nur weich und fruchtig, sondern bekommt auch etwas Struktur. Ich streue die Mandelblättchen vor dem Backen über den Kuchen. So rösten sie direkt im Ofen mit und werden aromatischer. Wenn sie zu dunkel werden, kannst du den Kuchen gegen Ende locker mit Backpapier abdecken. Der Puderzucker kommt erst nach dem Abkühlen darauf. Sonst schmilzt er sofort weg. Kurz vor dem Servieren sieht er am schönsten aus.
Aprikosenkuchen schmeckt pur schon richtig gut. Zum Kaffee reicht mir meistens ein Stück mit Puderzucker völlig aus. Wenn es etwas mehr Dessert sein darf, passt geschlagene Sahne oder eine Kugel Vanilleeis sehr gut dazu. Für ein Sommerbuffet ist der Kuchen ebenfalls praktisch. Er lässt sich gut in Stücke schneiden, transportieren und mit der Hand essen. Genau solche Blechkuchen liebe ich für Familienfeiern oder Nachmittage im Garten. Auch mit etwas Naturjoghurt oder Crème fraîche schmeckt er toll, weil die leichte Frische gut zu den Aprikosen passt.
Durch das Öl bleibt der Kuchen schön saftig und schmeckt auch am nächsten Tag noch gut. Am Backtag sind die Mandeln oben am aromatischsten, am zweiten Tag ist der Teig oft sogar noch etwas durchgezogener. Ich bewahre den Aprikosenkuchen abgedeckt bei Raumtemperatur auf, wenn er am selben oder nächsten Tag gegessen wird. Im Kühlschrank hält er etwas länger, wird dort aber auch fester. Wenn du ihn vorbereitest, bestreue ihn erst kurz vor dem Servieren mit Puderzucker. So sieht er frisch aus und der Zucker verschwindet nicht in der Oberfläche.
Dieser Aprikosen Streuselkuchen passt perfekt in die Aprikosensaison! Im Sommer gibt es ihn bei uns daher regelmäßig und wenn uns[…]
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