Dattel-Dip mit Curry und Frischkäse!
Der einfachste Dattel-Dip zum Genießen! Dieser cremige Dattel-Dip mit Curry, Frischkäse und Crème Frâiche ist in gerade einmal 5 Minuten[…]
Mehr dazuBaba Ganoush ist einer meiner liebsten Dips, wenn es cremig, würzig und frisch schmecken soll. Die Aubergine wird im Airfryer weich gegart und anschließend mit Tahin, Zitrone, Knoblauch, Kreuzkümmel und Sesamöl gemixt. Ich esse Baba Ganoush am liebsten mit warmem Fladenbrot oder als Beilage zu Grillgemüse, Falafel und Bowls. Das Rezept ist einfach und genial lecker.

Stich die Aubergine zuerst rundherum ein. So kann beim Garen Dampf entweichen. Danach kommt sie bei 230 °C in den Airfryer. Nach etwa 20 Minuten wendest du sie und garst sie noch einmal ungefähr 20 Minuten weiter.
Fertig ist die Aubergine, wenn sie richtig weich ist und die Schale dunkler und schrumpelig aussieht. Lass sie kurz auskühlen, bis du sie gut anfassen kannst.
Dann kratzt du das weiche Fruchtfleisch aus der Schale und gibst es mit Olivenöl, Knoblauch, Tahin, Zitronensaft, Kreuzkümmel, geröstetem Sesamöl und Salz in einen Mixer. Alles cremig mixen und abschmecken.
Zum Servieren streichst du das Baba Ganoush in eine Schale. Sesamkerne, Chili-Flakes und ein kleiner Schuss Olivenöl obendrauf machen den Dip noch besser.
Traditionell werden Auberginen für Baba Ganoush oft über Feuer, auf dem Grill oder sehr heiß im Ofen gegart. Dadurch bekommen sie ein rauchiges Aroma. Das ist großartig, aber im Alltag nicht immer drin. Der Airfryer ist für mich die schnelle Lösung. Die Aubergine wird weich, du musst kaum etwas tun und der Dip ist danach in wenigen Minuten gemixt. Das Raucharoma ist etwas milder als vom Grill, aber durch Tahin, Kreuzkümmel und geröstetes Sesamöl schmeckt das Baba Ganoush trotzdem richtig aromatisch.
Wenn du mehr Röstaroma möchtest, kannst du die Aubergine nach dem Garen noch kurz unter die Grillfunktion im Ofen legen. Für die schnelle Version reicht mir der Airfryer aber absolut.
Baba Ganoush, auch Baba Ghanoush oder Baba Ghanouj geschrieben, wird meistens der levantinischen Küche zugeordnet. Verbreitet ist der Auberginen-Dip vor allem im östlichen Mittelmeerraum. Traditionell wird Baba Ganoush häufig als Teil einer Mezze-Auswahl serviert. Dazu gibt es oft Fladenbrot, Hummus, Taboulé, Falafel, Oliven oder eingelegtes Gemüse. Gegessen wird der Dip meist mit Brot, das direkt in die cremige Auberginenmasse getunkt wird.
Genau so mag ich ihn auch am liebsten: Schale in die Mitte stellen, warmes Fladenbrot dazu und einfach losdippen.
Ein bisschen Ziehzeit tut Baba Ganoush gut. Direkt nach dem Mixen schmeckt der Dip schon lecker, aber nach etwa 30 Minuten verbinden sich Knoblauch, Zitrone, Tahin und Kreuzkümmel besser. Ich nehme ihn vor dem Servieren gerne wieder kurz aus dem Kühlschrank. Eiskalt schmeckt Baba Ganoush weniger aromatisch. Leicht gekühlt oder bei Raumtemperatur finde ich ihn deutlich besser. Vor dem Servieren solltest du noch einmal abschmecken. Aubergine schluckt Würze. Manchmal braucht es dann noch etwas Salz, Zitrone oder Olivenöl.
Warmes Fladenbrot ist für mich die beste Beilage. Auch Pita, Baguette, Cracker oder Gemüsesticks passen super dazu. Gurke, Paprika, Möhren und Radieschen bringen Frische auf den Teller. Als Beilage schmeckt Baba Ganoush toll zu Falafel, Halloumi, gegrilltem Gemüse, Hähnchen oder Köfte. In Bowls macht der Dip Reis, Couscous, Kichererbsen oder Salat direkt cremiger und spannender. Für ein schnelles Abendessen streiche ich Baba Ganoush auch gerne auf Brot und gebe Tomaten, Kräuter oder etwas Feta darüber. Nicht klassisch, aber sehr lecker.
Gut verschlossen hält sich Baba Ganoush etwa 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Am nächsten Tag schmeckt er oft sogar runder, weil alles gut durchgezogen ist. Nach dem Kühlen kann die Konsistenz etwas fester werden. Dann einfach kurz durchrühren und bei Bedarf einen kleinen Schuss Olivenöl oder etwas Zitronensaft dazugeben.
Einfrieren würde ich Baba Ganoush eher nicht. Die Aubergine kann nach dem Auftauen wässrig werden, und die schöne cremige Konsistenz leidet.
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