Original italienische Cantuccini Rezept
Manchmal reicht schon ein kleiner Keks, um das Gefühl von Urlaub in Italien zurückzubringen. Für mich sind es Cantuccini. Der[…]
Mehr dazuBaci di dama sind kleine, zarte italienische Doppelkekse aus zwei nussigen Halbkuppeln, die mit einer Schicht geschmolzener Schokolade zusammengeklebt werden. Außen leicht knusprig, innen fein-mürbe – genau dieses Spiel aus Textur und Aroma macht sie so besonders. Der Name bedeutet „Küsse der Dame“ und beschreibt, wie die beiden Hälften sanft aufeinanderliegen, verbunden durch einen Hauch Schokolade.
Baci di dama stammen aus dem Piemont, einer Region im Norden Italiens, die für ihre Haselnüsse weltberühmt ist. Im 19. Jahrhundert begannen Konditoren dort, überschüssige Haselnüsse zu verarbeiten und erschufen dabei eine der elegantesten Keksvarianten des Landes. Die ursprüngliche Version wurde ausschließlich mit piemontesischen Tonda-Gentile-Haselnüssen gebacken, weil sie ein besonders feines Aroma haben.
Heute gehören Baci di dama zu den klassischen italienischen Pasticceria-Gebäcken und werden in ganz Italien serviert, oft zu Espresso oder Vin Santo.

Der Teig für Baci di dama besteht traditionell aus gleichen Teilen Butter, Zucker, Mehl und gerösteten, fein gemahlenen Haselnüssen. Der nussige Fettanteil ist entscheidend für die Konsistenz. Wichtig ist, die Haselnüsse wirklich fein zu mahlen, damit der Teig nicht bröckelt.
Die Butter sollte kalt und in kleinen Stücken verarbeitet werden, damit die Kugeln beim Backen nicht verlaufen. Ein kurzer Kühlschrank-Stopp vor dem Formen stabilisiert den Teig zusätzlich und sorgt für perfekte Halbkuppeln.
Wenn der Teig zu warm ist, schmilzt die Butter zu schnell und die Kugeln zerfließen. Daher ist Kühlen die wichtigste Maßnahme: erst den Teig, dann die geformten Kugeln. Außerdem sollte die Backtemperatur moderat sein, denn zu hohe Hitze macht den Teig sofort weich, bevor er stabilisiert.
Ein weiterer Faktor: zu grob gemahlene Nüsse. Wenn sie zu stückig sind, kann der Teig keine stabile Struktur aufbauen.
Traditionell verwendet man Zartbitterschokolade. Sie bildet einen angenehmen Kontrast zur Süße des Gebäcks und bleibt nach dem Abkühlen fest genug, um die beiden Hälften sicher zu verbinden.
Wichtig ist, die Schokolade sanft zu schmelzen und die Kekshälften erst dann zusammenzusetzen, wenn die Schokolade etwas abgekühlt und leicht angedickt ist. Zu flüssige Schokolade läuft einfach heraus, zu feste Schokolade lässt sich nicht mehr verstreichen. Charakteristisch für die Plätzchen ist eine dicke Schokoschicht, die nur mit leicht abgekühlter Schokolade wirklich üppig stehenbleibt.
Da sie viel Butter enthalten, reagieren sie empfindlich auf Wärme. Am besten bewahrst du sie an einem kühlen, trockenen Ort in einer gut verschlossenen Dose auf. Papierlagen zwischen den Cookies verhindern, dass die Schokolade Druckstellen bekommt.
Richtig gelagert halten sie sich problemlos ein bis zwei Wochen. Viele sagen sogar, dass sie am zweiten oder dritten Tag noch besser schmecken, weil sich die Aromen verbinden.
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