Rezept für Bärlauchsuppe
Bärlauchsuppe kommt jedes Jahr im Frühling auf den Tisch. Man sieht den ersten frischen Bärlauch und weiß sofort, was man[…]
Mehr dazuBärlauchknödel sind eine einfache Möglichkeit, die Bärlauchsaison in vollen Zügen auszunutzen. Die Basis ist klassischer Semmelknödelteig, der mit frischem Bärlauch ergänzt wird. Dadurch bekommen die Knödel eine leichte Würze, bleiben aber in ihrer Struktur genau so, wie man sie kennt.
Ich mache sie gerne, wenn ich ein leckeres Gericht brauche, das sich gut vorbereiten lässt. Gerade als Hauptgericht oder Beilage funktionieren sie immer, weil sie schnell gemacht sind und trotzdem das gewisse Etwas haben.
Die Basis für gute Knödel sind immer die Brötchen und da lohnt es sich, nicht einfach irgendwas zu nehmen. Am besten funktionieren altbackene Brötchen, die schon ein bisschen trocken sind. Frische Brötchen saugen die Flüssigkeit oft ungleichmäßig auf und machen die Masse schnell zu weich.
Ich nehme meistens einfache Weizenbrötchen vom Vortag. Die haben genau die richtige Struktur: fest genug, um die Milch aufzunehmen, aber nicht so trocken, dass sie zerfallen.
Was ich eher vermeide, sind sehr luftige oder stark aufgebackene Brötchen. Die geben weniger Struktur und machen die Knödel am Ende etwas instabil.

Die Konsistenz entscheidet bei Knödeln über alles. Die Masse sollte weich sein, aber nicht nass. Wenn sie zu feucht ist, verlaufen die Knödel beim Kochen. Ist sie zu fest, werden sie kompakt.
Ich gehe da immer nach Gefühl: Die Masse soll sich gut formen lassen und leicht zusammenhalten, ohne zu kleben. Wenn sie noch zu trocken wirkt, gebe ich etwas Milch dazu. Wenn sie zu weich ist, helfen ein paar zusätzliche Brötchenwürfel.
Was ich wichtig finde: Die Masse darf ruhig ein paar Minuten stehen. Die Brötchen ziehen dann noch etwas Flüssigkeit und die Konsistenz wird gleichmäßiger.
Beim Bärlauch selbst geht es weniger um Technik, sondern eher um die richtige Menge und Verteilung. Ich schneide ihn relativ fein, damit er sich gut in der Masse verteilt und man nicht später auf größere Stücke trifft.
Der Geschmack sollte präsent sein, aber nicht alles überdecken. Ich finde, Bärlauchknödel sollen immer noch nach Knödel schmecken. Der Bärlauch ist eine Ergänzung.
Wichtig ist auch, ihn nicht zu grob unterzumischen. Je gleichmäßiger er verteilt ist, desto stimmiger wird das Ergebnis.
Das Formen ist einfacher, als man denkt, wenn die Masse passt. Ich mache mir die Hände leicht feucht und forme gleichmäßige Kugeln.
Dabei drücke ich die Masse nicht zu fest zusammen. Die Knödel sollen locker bleiben, sonst werden sie später zu kompakt. Gleichzeitig müssen sie aber stabil genug sein, damit sie beim Garen nicht auseinanderfallen.
Ich rolle sie eher sanft, bis sie eine runde Form haben. Wenn die Oberfläche glatt ist und keine Risse hat, ist das meistens ein gutes Zeichen.
Ja, und das ist einer der großen Vorteile. Ich bereite die Knödelmasse oft schon vorher zu und stelle sie kurz in den Kühlschrank. Das macht sie sogar etwas stabiler und einfacher zu formen.
Auch die fertig geformten Knödel kann man eine Zeit lang liegen lassen, bevor sie ins Wasser kommen. Wichtig ist nur, sie nicht zu lange offen stehen zu lassen, damit sie nicht austrocknen.
Gekochte Knödel lassen sich ebenfalls gut aufbewahren und später nochmal erwärmen oder anbraten. Gerade angebraten schmecken sie am nächsten Tag fast noch besser.d
Bärlauchsuppe kommt jedes Jahr im Frühling auf den Tisch. Man sieht den ersten frischen Bärlauch und weiß sofort, was man[…]
Mehr dazu

Hat es Dir geschmeckt? Hast Du Verbesserungsvorschläge? Hast du etwas anders gemacht, eine kreative Zutat ausprobiert oder einfach eine Frage? Hinterlasse einen Kommentar und lass mich wissen, wie es dir ergangen ist. Dein Feedback inspiriert nicht nur mich, sondern auch andere HobbybäckerInnen!
Rezept bewerten