American Apple Pie
Dieser American Apple Pie ist viel mehr als nur Apfelkuchen, denn er steht für amerikanische Backkultur, Familientradition und echte Gemütlichkeit.[…]
Mehr dazuBagels sind mehr als nur Brötchen mit Loch. Sie haben ihre ganz eigene Textur: außen leicht knusprig, innen wunderbar weich und elastisch. Selbst gemacht schmecken sie nicht nur deutlich frischer, sondern lassen sich auch nach Belieben verfeinern. Ich habe Bagels das erste Mal in New York probiert und seitdem gehören sie für mich zu den Backklassikern, die einfach immer Eindruck machen. Das Beste: Mit ein paar Tricks gelingen sie auch zu Hause perfekt.
Du wirst Bagel selber machen lieben, weil du sie nach deinen eigenen Vorlieben gestalten kannst – ob klassisch mit Sesam, herzhaft mit Lachs und Frischkäse oder süß mit Marmelade. Selbstgemachte Bagels sind frisch, aromatisch und haben genau die Konsistenz, die man von einem echten Bagel erwartet. Außerdem macht es Spaß, beim Formen und Kochen zuzusehen, wie aus einfachem Teig diese unverwechselbaren Kringel entstehen.

Der entscheidende Schritt beim Bagel-Backen ist das kurze Kochen im heißen Wasserbad. Dadurch setzt die Stärke an der Oberfläche schneller an, was die typische glänzende Kruste entstehen lässt. Gleichzeitig verhindert das Kochen, dass die Bagels im Ofen zu stark aufgehen. Sie bleiben innen kompakter und bekommen ihre charakteristische, leicht zähe Konsistenz. Genau dieses Zusammenspiel aus außen knusprig-glatt und innen elastisch-weich macht den Bagel unverwechselbar.
Für den perfekten Bagelteig ist ein Mehl mit hohem Glutengehalt entscheidend. Weizenmehl Type 550 oder spezielles Brotmehl sind ideal, da sie ein stabiles Glutennetz bilden und dem Teig seine Elastizität verleihen. Das sorgt für den typischen Biss, den man beim Kauen von Bagels so schätzt. Wer eine kräftigere Note möchte, kann einen Teil des Mehls durch Dinkelmehl ersetzen – dabei bleibt die Struktur erhalten, aber der Geschmack wird etwas nussiger.
Bagels sind kleine Allrounder und lassen sich nach Lust und Laune abwandeln. Klassisch werden sie vor dem Backen mit Sesam, Mohn oder Sonnenblumenkernen bestreut, aber auch Käse, Zwiebeln oder Kräuter passen perfekt. Wer gerne experimentiert, kann Knoblauchgranulat, Paprika oder Gewürzmischungen aufstreuen. Für süße Varianten eignen sich Zimt, Rosinen, Schokostückchen oder sogar getrocknete Cranberries. So wird aus demselben Grundteig immer wieder ein völlig neuer Bagel, der sich jedem Anlass und Geschmack anpasst.
Bagels haben ihren Ursprung im jüdischen Osteuropa und wurden bereits im 17. Jahrhundert in Krakau erwähnt. Sie galten damals als Festtagsgebäck und ihre runde Form mit Loch hatte eine besondere Bedeutung: Der Ring ohne Anfang und Ende symbolisierte den Kreislauf des Lebens und Beständigkeit. Praktisch war das Loch außerdem, weil Bagels so auf Schnüre gezogen und auf Märkten leichter verkauft werden konnten. Mit der jüdischen Einwanderung nach Amerika gelangten sie nach New York, wo sie schnell populär wurden und sich zu einem Klassiker der Bäckereien entwickelten. Heute sind Bagels weltweit bekannt – von der herzhaften Variante mit Lachs und Frischkäse bis hin zu süßen Versionen mit Zimt und Rosinen. Wer Bagels selber macht, holt sich also nicht nur ein Gebäck, sondern auch ein Stück Kulturgeschichte nach Hause.
Beim Formen der Bagels solltest du das Loch in der Mitte großzügig gestalten. Während des Kochens und Backens zieht sich der Teig wieder zusammen, sodass das Loch deutlich kleiner wird. Am einfachsten ist es, den Teigling zu einer Kugel zu rollen, in die Mitte mit dem Finger ein Loch zu stechen und dieses dann vorsichtig auf etwa 4–5 cm zu erweitern. So behält der Bagel auch nach dem Backen seine typische Form.
Dieser American Apple Pie ist viel mehr als nur Apfelkuchen, denn er steht für amerikanische Backkultur, Familientradition und echte Gemütlichkeit.[…]
Mehr dazu
Hat es Dir geschmeckt? Hast Du Verbesserungsvorschläge? Hast du etwas anders gemacht, eine kreative Zutat ausprobiert oder einfach eine Frage? Hinterlasse einen Kommentar und lass mich wissen, wie es dir ergangen ist. Dein Feedback inspiriert nicht nur mich, sondern auch andere HobbybäckerInnen!
Rezept bewerten