American Apple Pie
Dieser American Apple Pie ist viel mehr als nur Apfelkuchen, denn er steht für amerikanische Backkultur, Familientradition und echte Gemütlichkeit.[…]
Mehr dazuWenn ich Bagel selber mache, werden sie noch leicht warm aufgeschnitten und direkt belegt. Außen sollen sie eine goldbraune, leicht feste Kruste haben, während sie innen weich und angenehm kompakt bleiben. Genau diese besondere Konsistenz unterscheidet einen guten Bagel schließlich von einem gewöhnlichen Brötchen mit Loch. Das Bagel Rezept braucht zwar etwas Zeit, ist aber gar nicht so kompliziert, wie es zunächst aussieht. Der Hefeteig wird geknetet, zu Ringen geformt und anschließend kurz in heißem Wasser gebadet. Erst danach kommen die Bagels in den Ofen. Durch diesen zusätzlichen Schritt behalten sie ihre typische Form und bekommen die besondere Oberfläche, für die sie bekannt sind. Ob du die Bagels anschließend mit Sesam, Mohn, Kernen oder grobem Salz bestreust, kannst du ganz nach deinem Geschmack entscheiden. Auch beim Belegen sind sie wunderbar vielseitig, denn sie schmecken sowohl herzhaft als auch süß.

Zuerst löst du die Hefe zusammen mit Zucker oder Honig im lauwarmen Wasser auf. Danach kommen Mehl, Salz und Öl dazu. Nun braucht der Teig einige Minuten kräftiges Kneten, bis er glatt und elastisch geworden ist. Anders als bei vielen Brotteigen bleibt Bagelteig eher fest. Lass dich davon nicht verunsichern und gib nicht vorschnell zusätzliches Wasser hinzu. Nach einigen Minuten Kneten wird er deutlich geschmeidiger und lässt sich schließlich gut zu einer glatten Kugel formen.
Nach der ersten Gehzeit teilst du den Teig in acht möglichst gleich große Portionen. Daraus formst du zunächst runde Kugeln, bevor du mit einem Finger jeweils ein Loch in die Mitte drückst und dieses vorsichtig vergrößerst. Die geformten Bagels dürfen noch einmal kurz ruhen. Anschließend kommen sie portionsweise in das heiße Wasserbad, werden abgetropft und sofort bestreut. Mit Ei bestrichen, bekommen sie im Backofen dann ihre goldbraune Farbe und die typische Bagelkruste.
Bagelteig enthält im Verhältnis zum Mehl eher wenig Flüssigkeit. Daher fühlt er sich fester an als ein Teig für Baguette, Pizza oder klassische Brötchen. Genau das ist bei diesem Rezept gewollt, denn ein zu weicher Teig würde beim Formen und Kochen schnell seine Form verlieren.
Zu Beginn kann das Kneten etwas schwerer sein. Nach acht bis zehn Minuten sollte der Teig jedoch glatt, elastisch und nur noch leicht klebrig sein. Drückst du mit dem Finger hinein, sollte die Mulde langsam wieder zurückfedern. Gib daher nicht sofort mehr Wasser dazu, nur weil der Teig nach den ersten Minuten noch fest aussieht. Das Mehl braucht etwas Zeit, um die Flüssigkeit vollständig aufzunehmen. Erst wenn der Teig auch nach längerem Kneten trocken auseinanderbricht, kannst du wenige Tropfen Wasser ergänzen.
Ist der Teig dagegen sehr weich und klebt dauerhaft an Händen und Schüssel, wurde möglicherweise zu viel Wasser verwendet. Arbeite in diesem Fall nur wenig zusätzliches Mehl ein, damit die Bagels später nicht trocken werden. Nach der Gehzeit sollte sich das Volumen deutlich vergrößert haben. Der Teig muss dabei nicht ganz so luftig werden wie ein weicher Hefeteig, sollte aber sichtbar aufgegangen sein und sich leichter anfühlen.
Am einfachsten formst du zunächst eine straffe, glatte Teigkugel. Drücke dann einen bemehlten Finger durch die Mitte und bewege den Ring vorsichtig zwischen beiden Händen, bis das Loch einen Durchmesser von ungefähr vier Zentimetern hat. Das scheint zunächst vielleicht etwas zu groß. Während der zweiten Gehzeit, im Wasserbad und später im Ofen zieht sich das Loch allerdings wieder zusammen. Ist es von Anfang an nur sehr klein, kann es am Ende fast vollständig verschwinden. Auch andere Bagel-Rezepte empfehlen deshalb, das Loch bewusst großzügig zu formen. Ziehe den Teig möglichst gleichmäßig auseinander, damit der Ring überall ungefähr dieselbe Dicke hat. Sehr dünne Stellen können beim Kochen reißen, während besonders dicke Stellen länger brauchen, bis sie durchgebacken sind.
Daneben gibt es noch eine zweite Methode: Du kannst jede Teigportion zu einem Strang rollen, die Enden überlappen lassen und anschließend fest zusammendrücken. Diese Variante ergibt häufig ein etwas größeres Loch, allerdings kann sich die Verbindungsstelle im Wasserbad wieder öffnen, wenn sie nicht sorgfältig verschlossen wurde. Für den Anfang finde ich die Methode mit der Teigkugel deshalb unkomplizierter. Die Bagels werden schön gleichmäßig und haben keine Naht, die später aufgehen könnte.
Das kurze Wasserbad ist der Schritt, der aus dem geformten Hefeteig einen typischen Bagel macht. Im heißen Wasser beginnt die Stärke an der Oberfläche zu verkleistern. Dadurch bildet sich außen eine dünne Haut, die den Bagel stabilisiert und beim anschließenden Backen für die feste, leicht glänzende Kruste sorgt. Das Wasser sollte dabei nicht wild sprudeln, sondern nur sanft köcheln. Gib außerdem nicht zu viele Bagels gleichzeitig hinein, da die Temperatur sonst stark absinkt und sie nicht gleichmäßig garen.
Etwa 30 Sekunden pro Seite ergeben eine angenehm feste, aber nicht zu zähe Kruste. Bleiben die Bagels deutlich länger im Wasser, wird die Oberfläche kräftiger und der Biss kompakter. Sehr lange sollten sie allerdings nicht gekocht werden, da sie sonst unnötig fest werden können. Mit Honig oder Zucker im Wasser bleibt der Geschmack mild und klassisch. Das optionale Natron sorgt dagegen für eine dunklere Farbe und eine etwas kräftigere Kruste. Es ist daher eine mögliche Ergänzung, aber keinesfalls notwendig.
Nach dem Wasserbad lässt du die Bagels kurz abtropfen und legst sie direkt wieder auf das Backpapier. Solange ihre Oberfläche noch feucht ist, haften Sesam, Mohn und andere Toppings besonders gut. Falls ein Bagel zunächst auf den Boden des Topfes sinkt, musst du ihn nicht sofort herausnehmen. Häufig steigt er nach einigen Sekunden von selbst nach oben. Bleibt er dauerhaft unten, war die zweite Gehzeit möglicherweise etwas zu kurz.
Wenn selbst gemachte Bagels nicht wie gewünscht aussehen, liegt es meistens am Teig, an der Gehzeit oder am Wasserbad. Kleine Unterschiede sind allerdings völlig normal, denn von Hand geformte Bagels müssen nicht alle exakt gleich aussehen.
Bei den Toppings kannst du dich ganz nach deinem Geschmack richten. Besonders klassisch sind Sesam und Mohn, doch auch Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder grobes Salz passen sehr gut. Für eine gemischte Variante kannst du Sesam, Mohn, getrocknete Zwiebeln, Knoblauch, Salz und einige Saaten miteinander vermengen. Diese Mischung ist als Everything-Bagel-Gewürz bekannt und sorgt dafür, dass jeder Bissen ein wenig anders schmeckt.
Nach dem Backen kannst du die Bagels sowohl herzhaft als auch süß belegen. Besonders gut passen:
Frische Bagels schmecken am Backtag am besten. Am nächsten Tag kannst du sie aufschneiden und im Toaster oder Backofen kurz aufbacken. Dadurch wird die Schnittfläche wieder leicht knusprig. Zum Einfrieren halbiere ich die vollständig ausgekühlten Bagels bereits. Anschließend werden sie luftdicht verpackt und können später direkt gefroren in den Toaster gegeben oder kurz im Backofen aufgebacken werden. Auch mehrere Bagel-Rezepte empfehlen das Einfrieren in aufgeschnittener Form, weil sich die einzelnen Portionen dann besonders unkompliziert verwenden lassen.
Dieser American Apple Pie ist viel mehr als nur Apfelkuchen, denn er steht für amerikanische Backkultur, Familientradition und echte Gemütlichkeit.[…]
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