Himbeereis
Himbeereis selber machen gehört für mich zu den Sachen, die ich jeden Sommer wieder mache. Diese Mischung aus süß und[…]
Mehr dazuBananeneis ist für mich eines der einfachsten Fruchteis-Rezepte, weil reife Bananen schon so viel mitbringen: Süße, Cremigkeit und diesen milden Geschmack. Wenn die Bananen richtig schön gelb mit braunen Punkten sind, brauchst du oft kaum noch zusätzlichen Zucker. Ich mache Bananeneis am liebsten in der Ninja Creami, weil die Masse nach dem Durchfrieren richtig fein aufgedreht wird. Mit etwas Milch und Sahne wird es cremiger als ein klassisches Nicecream-Rezept und schmeckt eher wie ein richtiges Eis.
Für Bananeneis brauchst du sehr reife Bananen. Nicht grün, nicht hellgelb und fest, sondern wirklich reif. Die Schale darf ruhig braune Punkte haben. Genau dann sind die Bananen süß, weich und aromatisch. Unreife Bananen schmecken im Eis schnell mehlig und wenig süß. Dann musst du mehr Zucker zugeben und bekommst trotzdem nicht diesen runden Bananengeschmack. Reife Bananen pürieren sich außerdem glatter, was für die Konsistenz wichtig ist. Mein Tipp: Wenn Bananen für den Obstkorb schon fast zu reif sind, sind sie für Bananeneis oft perfekt.

Für die Eismasse pürierst du die Pfirsiche möglichst fein. Das ist bei diesem Rezept wichtiger, als man vielleicht denkt. Kleine Fruchtstücke können nach dem Einfrieren härter werden und die Textur weniger cremig machen. Wenn du sehr faserige Pfirsiche hast, lohnt es sich, das Püree durch ein Sieb zu streichen. Muss nicht immer sein, macht das Eis aber feiner. Besonders bei frischen Pfirsichen kann das einen Unterschied machen.
Danach verrührst du das Pfirsichpüree mit Milch, Sahne, Zucker, Zitronensaft und Salz. Die Masse sollte vor dem Einfrieren schon richtig gut schmecken. Kälte nimmt Geschmack weg, also lieber jetzt sauber abschmecken.
Nicht unbedingt. Das ist der große Vorteil bei reifen Bananen. Sie bringen von Natur aus genug Süße mit, besonders wenn sie schon braune Punkte haben. Ich würde die Masse vor dem Einfrieren immer probieren. Schmeckt sie angenehm süß und bananig, lass den Zucker weg. Ist sie etwas flach oder nicht süß genug, gib 10 bis 20 g Zucker dazu. Wichtig: Gefroren schmeckt Eis weniger süß als die flüssige Basis. Die Mischung darf vor dem Einfrieren also einen Tick süßer wirken, als du es später im Eis erwartest.
Die Bananen müssen sehr fein püriert werden. Wirklich glatt. Kleine Bananenstückchen klingen erst harmlos, können im gefrorenen Eis aber stören und die Textur ungleichmäßig machen. Püriere die Bananen deshalb gründlich mit Milch, Sahne, Zitronensaft und Salz. Wenn du Zucker verwendest, rühre ihn so lange ein, bis er sich gut gelöst hat.
Danach kommt die Masse in den Becher der Ninja Creami. Die Oberfläche möglichst glatt streichen und den Becher 12 bis 24 Stunden komplett durchfrieren lassen.
Nach dem Durchfrieren setzt du den Becher in die Ninja Creami und startest den Modus „Ice Cream“. Bei Bananeneis klappt das meistens sehr gut, weil Banane von Natur aus eine cremige Textur mitbringt. Falls das Eis nach dem ersten Durchlauf krümelig aussieht, gib 1 bis 2 Esslöffel Milch dazu und nutze Re-Spin. Das macht die Masse weicher und geschmeidiger.
Ich finde Re-Spin bei Bananeneis besonders praktisch, weil du damit genau die Konsistenz bekommst, die du willst: eher fest zum Kugeln oder weicher und cremiger zum direkten Löffeln.
Bananeneis ist eine richtig gute Basis für Toppings. Schokosauce passt natürlich immer. Auch gehackte Schokolade, Kakaonibs oder Schokoraspel machen das Eis noch dessertiger. Mein Favorit ist die Kombination mit Erdnussbutter oder gehackten Erdnüssen. Banane und Erdnuss sind einfach ein starkes Team. Auch Karamellsauce, geröstete Mandeln, Walnüsse oder etwas Zimt passen sehr gut. Wenn du es frischer möchtest, nimm Erdbeeren, Himbeeren oder ein paar Blaubeeren dazu. Die leichte Säure der Beeren passt gut zur süßen Banane.
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