Früchtebrot- das Rezept zum Nachbacken
Früchtebrot ist ein absoluter Klassiker in der Weihnachtszeit, den meine Oma schon liebend gerne gebacken hat. Das süße Brot wird[…]
Mehr dazuBasler Läckerli sind ein fester Bestandteil der Schweizer Weihnachtsbäckerei. Sie sind würzig, leicht zäh, voller Honig, Gewürze, Mandeln und kandierten Früchten. Diese Spezialität aus Basel hat einen ganz eigenen Charakter, denn es ist kein klassisches Plätzchen, kein weiches Gebäck, sondern ein aromatischer „Lebkuchenwürfel“, der beim Reinbeißen knackt und dann langsam weich wird. Wer Honiggebäck liebt, findet im Läckerli die perfekte Mischung. Im Rezept zeige ich dir, wie du das schweizerische Weihnachtsgebäck einfach nachbacken kannst.
Basler Läckerli stammen aus der Region Basel. Ursprünglich wurden sie im 15. Jahrhundert zur Fastenzeit und später für kirchliche Feste gebacken. Händler brachten exotische Zutaten wie Zimt, Nelken, Pfeffer, Ingwer und kandierte Früchte nach Basel, wo sich eine starke Gewürzhandelskultur entwickelte. Aus dieser kulinarischen Mischung entstand das Läckerli.
Heute gehören Läckerli zu den bekanntesten Schweizer Spezialitäten und werden traditionell zur Weihnachtszeit gebacken. Sie sind weniger weich als deutscher Lebkuchen und haben eine bissfestere, „chewy“ Struktur. Genau das macht sie so unverwechselbar.

Das Geheimnis liegt im Honig: Er sorgt für Feuchtigkeit, Bindung und Haltbarkeit. Wird der Teig zu lange gekocht oder gebacken, wird er hart statt angenehm zäh. Die Masse wird nur leicht erwärmt, bis sich der Honig mit Zucker und Gewürzen verbindet. Danach kommen Mehl, Mandeln und kandierte Früchte dazu.
Die Backzeit ist kurz und die Temperatur nicht zu hoch. Denn so bleibt der charakteristische Biss erhalten. Und wichtig: Läckerli werden erst fest, während sie abkühlen. Wenn sie aus dem Ofen kommen, wirken sie oft weicher als später.
Typisch sind Zimt, Nelken, Muskat, Kardamom und ein Hauch Ingwer. Im Grunde ist das eine Lebkuchen-Gewürzmischung, aber etwas kräftiger. Eine tolle Ergänzung sind Orangenschale oder Zitronenschale für mehr Frische.
Dieser Punkt ist entscheidend: Läckerli müssen heiß geschnitten werden. Direkt nach dem Backen ist die Masse noch weich genug, um sauber durchzugehen. Ein scharfes Messer oder Teigschneider genügt. Wenn sie erst abkühlen, wird das Schneiden schwierig, denn die Stücke brechen oder krümeln. Die Glasur kannst du sogar noch vor dem Schneiden auftragen.
Die Läckerli-typische Glasur ist kein Zuckerguss, sondern eine Mischung aus Puderzucker und heißem Wasser oder Zitronensaft. Sie wird ganz dünn aufgestrichen, während das Gebäck noch warm ist. Durch die Restwärme zieht sie leicht in die Oberfläche ein und bildet die typische dünne, glänzende Schicht. Zu dicke Glasur wird hart und beim Essen unangenehm.
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