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Bayerischer Krautsalat

Bayerischer Krautsalat ist genau die richtige Beilage, wenn es herzhaft, frisch und ein bisschen wie im Wirtshaus oder im Biergarten schmecken soll. Der fein geschnittene Weißkohl wird mit Speck, Zwiebeln, Kümmel und einer warmen Essigmarinade vermengt und darf anschließend in Ruhe durchziehen. So wird der Krautsalat schön würzig, angenehm saftig und passt wunderbar zu Schweinebraten, […]

Bayerischer Krautsalat mit Brot serviert
Bayerischer Krautsalat mit Speck und Kümmel
Bayerischer Krautsalat in grauer Schüssel serviert
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Bayerischer Krautsalat ist genau die richtige Beilage, wenn es herzhaft, frisch und ein bisschen wie im Wirtshaus oder im Biergarten schmecken soll. Der fein geschnittene Weißkohl wird mit Speck, Zwiebeln, Kümmel und einer warmen Essigmarinade vermengt und darf anschließend in Ruhe durchziehen. So wird der Krautsalat schön würzig, angenehm saftig und passt wunderbar zu Schweinebraten, Leberkäse, Bratwürstchen, Knödeln oder einer klassischen Brotzeit. Ein einfaches Rezept, aber eines, bei dem kleine Handgriffe richtig viel ausmachen.

Diese Zutaten machen den bayerischen Krautsalat traditionell aus

  • Weißkohl: Er ist die Basis für klassischen bayerischen Krautsalat. Der Kohl sollte frisch und knackig sein, damit der Salat später schönen Biss hat.
  • Salz: Damit wird der fein geschnittene Kohl geknetet. So wird er weicher, saftiger und nimmt die Marinade besser auf.
  • Durchwachsener Speck: Speck bringt den typischen herzhaften Geschmack in den Krautsalat. Langsam ausgelassen wird er schön würzig und leicht knusprig.
  • Zwiebel: Sie wird zusammen mit dem Speck glasig gebraten und macht die Marinade noch aromatischer.
  • Gemüsebrühe: Die warme Brühe sorgt dafür, dass der Salat saftig wird und die Marinade sich gut mit dem Kohl verbindet.
  • Weißweinessig: Er bringt die klassische Säure in den Krautsalat und macht ihn schön frisch.
  • Neutrales Öl: Öl rundet die Marinade ab und macht den Salat geschmeidiger.Zucker: Eine kleine Menge reicht aus, um die Säure vom Essig auszugleichen.
  • Kümmel: Kümmel gehört für viele zum Bayerischen Krautsalat einfach dazu. Er gibt Würze und passt wunderbar zu Weißkohl.
  • Schwarzer Pfeffer: Frisch gemahlener Pfeffer bringt eine angenehme Schärfe.
  • Optional Senf: Ein kleiner Löffel mittelscharfer Senf macht die Marinade etwas kräftiger und bindet sie leicht.
Bayerischer Krautsalat mit Speck und Kümmel

Warum wird der Weißkohl für Krautsalat geknetet?

Das Kneten ist einer der wichtigsten Schritte bei Bayerischem Krautsalat. Der fein geschnittene Weißkohl wird mit Salz vermengt und dann ein paar Minuten kräftig mit den Händen geknetet. Dadurch bricht die feste Struktur etwas auf und der Kohl wird weicher. Genau das macht später den Unterschied. Der Krautsalat bleibt knackig, ist aber nicht hart oder trocken. Außerdem kann der Kohl die warme Marinade viel besser aufnehmen. Du merkst beim Kneten schnell, wie der Kohl geschmeidiger wird und etwas Saft zieht. Dann ist er bereit für die Marinade.

Warum kommt die Marinade warm über den Krautsalat?

Die warme Marinade macht den Krautsalat besonders aromatisch. Speck und Zwiebel werden zuerst angebraten, dann kommen Brühe, Essig, Zucker, Kümmel und optional Senf dazu. Diese Mischung wird kurz aufgekocht und direkt heiß über den Kohl gegossen. Dadurch wird der Weißkohl noch etwas weicher und nimmt die Würze besser auf. Der Salat schmeckt nicht nur außen mariniert, sondern wird richtig schön saftig. Gerade bei Bayerischem Krautsalat ist diese warme Marinade typisch. Sie bringt diesen herzhaften Geschmack, der so gut zu Braten, Leberkäse oder Brotzeit passt.

Muss Speck in Bayerischen Krautsalat?

Klassisch wird Bayerischer Krautsalat oft mit Speck zubereitet. Der ausgelassene Speck gibt der Marinade viel Würze und macht den Salat besonders herzhaft. Wenn du ihn langsam auslässt, wird er schön aromatisch und leicht knusprig. Ohne Speck wird der Krautsalat leichter und vegetarisch. Das funktioniert ebenfalls, aber der Geschmack wird natürlich etwas milder. In dem Fall kannst du die Zwiebel in etwas Öl anschwitzen und die Marinade wie gewohnt mit Brühe, Essig, Kümmel und Senf zubereiten. Wenn du Gäste hast, ist das praktisch: Du kannst eine klassische Variante mit Speck machen oder den Speck separat servieren, damit jeder selbst entscheiden kann.

Das macht der Kümmel im Krautsalat

Kümmel passt geschmacklich sehr gut zu Weißkohl und gehört in vielen bayerischen Rezepten einfach dazu. Er bringt eine würzige Note in den Salat und macht ihn runder. Du kannst ganzen Kümmel verwenden oder ihn leicht zerstoßen. Leicht zerstoßener Kümmel verteilt sich besser und gibt mehr Aroma ab. Wenn du Kümmel nicht so gerne magst, nimm erst einmal etwas weniger. Ganz weglassen würde ich ihn bei Bayerischem Krautsalat nur, wenn du ihn wirklich nicht magst. Er ist einer dieser kleinen Zutaten, die den Salat sofort typischer schmecken lassen.

Warum sollte Käsesalat durchziehen?

Käsesalat schmeckt besser, wenn er mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen darf. In dieser Zeit nehmen Käse, Paprika, Gurken und Zwiebel das Dressing besser auf. Der Salat wird würziger und runder. Direkt nach dem Vermengen schmeckt er oft noch etwas kantig, weil Essig, Senf und Zwiebel noch sehr präsent sind. Nach kurzer Ruhezeit verbindet sich alles besser. Vor dem Servieren solltest du den Käsesalat noch einmal durchrühren und abschmecken. Manchmal braucht er noch etwas Pfeffer, einen kleinen Schuss Gurkenwasser oder ein bisschen Essig.

Wie lange muss Bayerischer Krautsalat ziehen?

Der bayerische Klassiker sollte mindestens 1 Stunde ziehen. Noch besser schmeckt er nach 3 bis 4 Stunden, weil sich dann Kohl, Speck, Zwiebeln und Marinade richtig gut verbunden haben. Direkt nach dem Vermengen schmeckt der Salat oft noch nicht rund. Nach dem Durchziehen wird er weicher, saftiger und harmonischer. Vor dem Servieren solltest du den Krautsalat noch einmal gut durchmischen und abschmecken. Manchmal braucht er noch etwas Essig, Pfeffer oder eine kleine Prise Salz.

Kann ich Bayerischen Krautsalat vorbereiten?

Dafür ist dieses Rezept perfekt! Genau genommen ist er sogar ideal dafür, weil er durch das Ziehen besser wird. Du kannst ihn also entspannt ein paar Stunden vor dem Essen zubereiten. Bewahre ihn abgedeckt im Kühlschrank auf und nimm ihn kurz vor dem Servieren heraus. Gut durchgerührt schmeckt er wieder schön frisch und saftig. Wenn du den Salat am Vortag vorbereitest, gib vor dem Servieren eventuell noch einen kleinen Schuss Essig oder Öl dazu. So schmeckt er wieder etwas frischer.

Wozu passt Bayerischer Krautsalat besonders gut?

Er passt wunderbar zu deftigen Gerichten. Besonders gut schmeckt er zu Schweinebraten, Leberkäse, Bratwürstchen, Krustenbraten, Haxe oder Knödeln. Auch zur Brotzeit ist er eine tolle Beilage. Mit frischem Bauernbrot, Brezen, Obazda oder kaltem Braten bringt er genau die richtige Frische auf den Teller. Durch die Essigmarinade ist der Salat herzhaft, aber nicht schwer. Deshalb passt er so gut zu allem, was kräftig und würzig ist.

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Bayerischer Krautsalat

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Dieser Bayerische Krautsalat wird mit fein gehobeltem Weißkohl, Speck, Zwiebeln, Kümmel und warmer Essigmarinade zubereitet. Durch das Kneten und Ziehen wird er schön saftig, würzig und passt perfekt zu Braten, Leberkäse oder Brotzeit.

Vorbereitung 20 minutes
Gesamt 20 minutes
Bayerischer Krautsalat in grauer Schüssel mit Dressing an der Seite
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Du benötigst Equipment

6 Portionen

Zutaten Zutaten

  • 800 g Weißkohl
  • 1 TL Salz
  • 100 g Speck durchwachsen
  • 1 Zwiebel
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Weißweinessig
  • 2 EL neutrales Öl
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Kümmel ganz oder leicht zerstoßen
  • 1 TL Senf
  • Pfeffer

Zubereitung Zubereitung

  • Den Weißkohl vierteln, den Strunk entfernen und den Kohl sehr fein hobeln oder schneiden. Mit dem Salz in eine große Schüssel geben und 3 bis 5 Minuten kräftig mit den Händen durchkneten. Dadurch wird der Kohl weicher und nimmt die Marinade besser auf.
  • Speck klein würfeln und in einer Pfanne langsam knusprig auslassen. Die fein gewürfelte Zwiebel dazugeben und glasig braten.
  • Brühe, Essig, Zucker, Kümmel und optional Senf in die Pfanne geben. Kurz aufkochen und mit Pfeffer abschmecken.
  • Die heiße Marinade samt Speck über den Kohl gießen. Öl dazugeben und alles gründlich vermengen. Den Krautsalat mindestens 1 Stunde ziehen lassen. Noch besser schmeckt er nach 3 bis 4 Stunden. Vor dem Servieren erneut abschmecken.
Nährwertangaben: Bayerischer Krautsalat
Angaben pro Portion
Kalorien
115
% Tagesbedarf*
Fett
 
7
g
11
%
Gesättigte Fettsäuren
 
2
g
13
%
Transfettsäuren
 
0.02
g
Mehrfach ungesättigte Fette
 
1
g
Einfach ungesättigte Fette
 
3
g
Cholesterin
 
11
mg
4
%
Natrium
 
268
mg
12
%
Kalium
 
287
mg
8
%
Kohlenhydrate
 
10
g
3
%
Zucker
 
5
g
6
%
Eiweiß
 
4
g
8
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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