Rezept für Schweizer Wurstsalat
Dieses Rezept für Schweizer Wurstsalat ist genau das Richtige, wenn es herzhaft, frisch und schön würzig sein soll. Feine Streifen[…]
Mehr dazuBayerischer Krautsalat ist genau die richtige Beilage, wenn es herzhaft, frisch und ein bisschen wie im Wirtshaus oder im Biergarten schmecken soll. Der fein geschnittene Weißkohl wird mit Speck, Zwiebeln, Kümmel und einer warmen Essigmarinade vermengt und darf anschließend in Ruhe durchziehen. So wird der Krautsalat schön würzig, angenehm saftig und passt wunderbar zu Schweinebraten, Leberkäse, Bratwürstchen, Knödeln oder einer klassischen Brotzeit. Ein einfaches Rezept, aber eines, bei dem kleine Handgriffe richtig viel ausmachen.

Das Kneten ist einer der wichtigsten Schritte bei Bayerischem Krautsalat. Der fein geschnittene Weißkohl wird mit Salz vermengt und dann ein paar Minuten kräftig mit den Händen geknetet. Dadurch bricht die feste Struktur etwas auf und der Kohl wird weicher. Genau das macht später den Unterschied. Der Krautsalat bleibt knackig, ist aber nicht hart oder trocken. Außerdem kann der Kohl die warme Marinade viel besser aufnehmen. Du merkst beim Kneten schnell, wie der Kohl geschmeidiger wird und etwas Saft zieht. Dann ist er bereit für die Marinade.
Die warme Marinade macht den Krautsalat besonders aromatisch. Speck und Zwiebel werden zuerst angebraten, dann kommen Brühe, Essig, Zucker, Kümmel und optional Senf dazu. Diese Mischung wird kurz aufgekocht und direkt heiß über den Kohl gegossen. Dadurch wird der Weißkohl noch etwas weicher und nimmt die Würze besser auf. Der Salat schmeckt nicht nur außen mariniert, sondern wird richtig schön saftig. Gerade bei Bayerischem Krautsalat ist diese warme Marinade typisch. Sie bringt diesen herzhaften Geschmack, der so gut zu Braten, Leberkäse oder Brotzeit passt.
Klassisch wird Bayerischer Krautsalat oft mit Speck zubereitet. Der ausgelassene Speck gibt der Marinade viel Würze und macht den Salat besonders herzhaft. Wenn du ihn langsam auslässt, wird er schön aromatisch und leicht knusprig. Ohne Speck wird der Krautsalat leichter und vegetarisch. Das funktioniert ebenfalls, aber der Geschmack wird natürlich etwas milder. In dem Fall kannst du die Zwiebel in etwas Öl anschwitzen und die Marinade wie gewohnt mit Brühe, Essig, Kümmel und Senf zubereiten. Wenn du Gäste hast, ist das praktisch: Du kannst eine klassische Variante mit Speck machen oder den Speck separat servieren, damit jeder selbst entscheiden kann.
Kümmel passt geschmacklich sehr gut zu Weißkohl und gehört in vielen bayerischen Rezepten einfach dazu. Er bringt eine würzige Note in den Salat und macht ihn runder. Du kannst ganzen Kümmel verwenden oder ihn leicht zerstoßen. Leicht zerstoßener Kümmel verteilt sich besser und gibt mehr Aroma ab. Wenn du Kümmel nicht so gerne magst, nimm erst einmal etwas weniger. Ganz weglassen würde ich ihn bei Bayerischem Krautsalat nur, wenn du ihn wirklich nicht magst. Er ist einer dieser kleinen Zutaten, die den Salat sofort typischer schmecken lassen.
Käsesalat schmeckt besser, wenn er mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen darf. In dieser Zeit nehmen Käse, Paprika, Gurken und Zwiebel das Dressing besser auf. Der Salat wird würziger und runder. Direkt nach dem Vermengen schmeckt er oft noch etwas kantig, weil Essig, Senf und Zwiebel noch sehr präsent sind. Nach kurzer Ruhezeit verbindet sich alles besser. Vor dem Servieren solltest du den Käsesalat noch einmal durchrühren und abschmecken. Manchmal braucht er noch etwas Pfeffer, einen kleinen Schuss Gurkenwasser oder ein bisschen Essig.
Der bayerische Klassiker sollte mindestens 1 Stunde ziehen. Noch besser schmeckt er nach 3 bis 4 Stunden, weil sich dann Kohl, Speck, Zwiebeln und Marinade richtig gut verbunden haben. Direkt nach dem Vermengen schmeckt der Salat oft noch nicht rund. Nach dem Durchziehen wird er weicher, saftiger und harmonischer. Vor dem Servieren solltest du den Krautsalat noch einmal gut durchmischen und abschmecken. Manchmal braucht er noch etwas Essig, Pfeffer oder eine kleine Prise Salz.
Dafür ist dieses Rezept perfekt! Genau genommen ist er sogar ideal dafür, weil er durch das Ziehen besser wird. Du kannst ihn also entspannt ein paar Stunden vor dem Essen zubereiten. Bewahre ihn abgedeckt im Kühlschrank auf und nimm ihn kurz vor dem Servieren heraus. Gut durchgerührt schmeckt er wieder schön frisch und saftig. Wenn du den Salat am Vortag vorbereitest, gib vor dem Servieren eventuell noch einen kleinen Schuss Essig oder Öl dazu. So schmeckt er wieder etwas frischer.
Er passt wunderbar zu deftigen Gerichten. Besonders gut schmeckt er zu Schweinebraten, Leberkäse, Bratwürstchen, Krustenbraten, Haxe oder Knödeln. Auch zur Brotzeit ist er eine tolle Beilage. Mit frischem Bauernbrot, Brezen, Obazda oder kaltem Braten bringt er genau die richtige Frische auf den Teller. Durch die Essigmarinade ist der Salat herzhaft, aber nicht schwer. Deshalb passt er so gut zu allem, was kräftig und würzig ist.
Dieses Rezept für Schweizer Wurstsalat ist genau das Richtige, wenn es herzhaft, frisch und schön würzig sein soll. Feine Streifen[…]
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