Milchhörnchen wie vom Bäcker
Diese Milchhörnchen sind so fluffig und weich, sie zergehen auf der Zunge! Das leicht süße Gebäck aus Hefeteig schmeckt wunderbar[…]
Mehr dazuButterhörnchen sind für mich der Inbegriff von frischem Hefeteig aus dem Ofen. Noch leicht warm, weich, buttrig und mit dieser goldenen Oberfläche- genau so, wie man sie vom Bäcker oder vom Frühstückstisch im Urlaub kennt. Der Teig ist ein klassischer Hefeteig, aber mit einem wichtigen Unterschied: Er enthält deutlich mehr Butter als ein einfacher Brötchenteig. Dadurch werden die Hörnchen besonders weich und bekommen dieses typische, leicht buttrige Aroma. Worauf du beim Hefeteig achten musst und wie du sie einfach formen kannst, erkläre ich dir Schritt für Schritt im Rezept.
Auf den ersten Blick wirken Butterhörnchen wie einfache Hefebrötchen in anderer Form. Der Unterschied liegt aber im Teig. Durch die Butter wird der Hefeteig deutlich weicher und bekommt eine feinere Konsistenz. Beim Backen entsteht außerdem eine leicht zarte Kruste, während das Innere weich und fluffig bleibt. Genau das macht Butterhörnchen so besonders. Sie sind nicht so knusprig wie Brötchen, sondern eher weich und leicht süßlich. Ich finde, das merkt man besonders beim ersten Bissen. Ein gutes Butterhörnchen hat eine lockere Struktur und schmeckt mild nach Butter ohne dass der Geschmack zu schwer ist.

Ein gutes Gebäck aus Hefeteig braucht vor allem Zeit. Die Hefe sorgt dafür, dass der Teig aufgeht und später diese luftige Struktur bekommt. Gerade bei Butterhörnchen ist es wichtig, den Teig ausreichend gehen zu lassen.
Ich lasse den Teig meistens zweimal ruhen: einmal direkt nach dem Kneten und später noch einmal, nachdem die Hörnchen geformt wurden. Dadurch werden sie deutlich lockerer.
Ein weiterer Punkt ist die Temperatur der Zutaten. Milch sollte nur lauwarm sein, nicht heiß, damit die Hefe optimal arbeiten kann. Wenn der Teig genug Zeit bekommt, merkt man das später deutlich beim Backen. Ob du frische oder Trockenhefe verwendest ist übrigens ganz egal. Beides funktioniert wunderbar, lediglich die Menge im Rezept muss dementsprechend angepasst werden.
Die Form der Butterhörnchen entsteht, indem der Teig erst rund ausgerollt und dann zu Dreiecken geschnitten wird. Diese werden anschließend aufgerollt. Genau so entsteht die typische Hörnchenform.
Ich rolle sie immer von der breiten Seite zur Spitze hin auf. Dadurch entstehen mehrere Teigschichten im Hörnchen, die beim Backen locker aufgehen.
Beim ersten Mal sehen sie vielleicht noch etwas unregelmäßig aus, aber das gehört eigentlich dazu. Selbstgemachte Hörnchen dürfen ruhig etwas rustikal aussehen.
Butterhörnchen sind ein typisches Gebäck für besondere Frühstücke oder Brunch. Sie passen gut zu Marmelade, Honig oder einfach nur etwas Butter.
Ich mache sie besonders gern, wenn Besuch kommt oder wenn ein Frühstück etwas besonderer sein soll. Frisch aus dem Ofen sind sie sofort einladend und duften in der ganzen Küche.
Auch für Feiertage oder Wochenenden eignen sie sich perfekt. Gerade wenn man Zeit hat, den Teig in Ruhe gehen zu lassen, lohnt sich dieses Rezept besonders.
Mein Highlight ist außerdem, dass man die Butterhörnchen wunderbar vorbereiten kann. Mit meinem Rezept kannst du direkt 12 Stück backen. Ein paar essen wir immer frisch, den Rest friere ich für die nächsten Frühstücke ein. So hat man immer frische, leckere Butterhörnchen für einen tollen Start in die Tag oder auch für einen Kaffee am Nachmittag zur Hand.
Diese Milchhörnchen sind so fluffig und weich, sie zergehen auf der Zunge! Das leicht süße Gebäck aus Hefeteig schmeckt wunderbar[…]
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