2 h, 50 Min. Gebäck aus Hefeteig 0.00 / 5,00

Butterstollen

Butterstollen ist der Inbegriff von Weihnachtsgebäck: eine kräftige Portion Butter, saftige Rosinen, aromatische Zitrusfrüchte und der unverwechselbare Butter-Zucker-Mantel. Ein guter Stollen ist weich, aromatisch und bekommt mit jedem Tag mehr Geschmack. Und trotzdem ist bei vielen die Angst vor trockenem Teig, Hefeproblemen oder einem Stollen, der eher wie ein Backstein wirkt groß. Dabei ist Butterstollen […]

Butterstollen angeschnitten
Butterstollen Stück
Butterstollen mit Puderzucker
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Butterstollen ist der Inbegriff von Weihnachtsgebäck: eine kräftige Portion Butter, saftige Rosinen, aromatische Zitrusfrüchte und der unverwechselbare Butter-Zucker-Mantel. Ein guter Stollen ist weich, aromatisch und bekommt mit jedem Tag mehr Geschmack. Und trotzdem ist bei vielen die Angst vor trockenem Teig, Hefeproblemen oder einem Stollen, der eher wie ein Backstein wirkt groß. Dabei ist Butterstollen wesentlich unkomplizierter, als viele denken, wenn man ein paar Dinge versteht. Ich zeige dir hier im Rezept, wie einfach du diesen Klassiker backen kannst.

Warum schmeckt selbstgemachter Butterstollen an Tag 3 besser als frisch aus dem Ofen?

Das liegt am „Reifeprozess“. Butterstollen ist ein Gebäck, das Zeit braucht, um sein Aroma zu entfalten. Die Butter verbindet sich nach und nach mit dem Zucker, die Früchte geben ihre Feuchtigkeit ab, und die Gewürze setzen sich im Teig fest. Was an Tag 0 noch etwas trocken wirken kann, ist an Tag 2 oder 3 plötzlich weich, harmonisch und voller Aroma.
Viele Hobbybäcker sind irritiert, weil der Stollen an Tag 1 nicht perfekt wirkt, aber genau das ist das Geheimnis: Butterstollen schmeckt erst richtig gut, wenn er Zeit bekommt.

Butterstollen Stück

Wie gelingt der Hefeteig perfekt?

Hefeteig hat seine Tücken und wenn man denkt, man hat das Prinzip verstanden, kommt der Butterstollen und bringt alles durcheinander. Denn Butterstollenteig geht langsamer auf als normaler Hefeteig, weil Butter, Zucker und Früchte schwer sind. Das ist normal. Viele denken jedoch, der Teig sei „kaputt“, dabei braucht er einfach nur Wärme und Geduld.
Ein weiterer Faktor ist die Temperatur: Butterstollen liebt lauwarme Teigführung, keine Zugluft und keine extreme Hitze. Statt hektisch zu warten, hilft ein Trick: Teig in den ausgeschalteten, leicht warmen Ofen stellen. So bekommt die Hefe das perfekte Klima, und der Teig geht zuverlässig auf.

Den Butterstollen richtig verpacken

Den Stollen nach dem Buttern und Zuckern direkt in Pergamentpapier einpacken, dann in Alufolie und anschließend in eine Dose oder Stofftüte.
Das macht den Stollen Tag für Tag besser.

Wie verhindert man, dass der Stollen beim Anschneiden bricht?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu kompakt geknetet wurde oder zu wenig Fett hat. Butterstollen lebt von einem lockeren, weichen Teig, der eher sanft gefaltet als hart bearbeitet werden sollte. Wenn Rosinen und Orangeat zu grob oder zu trocken eingearbeitet werden, reißen sie die Struktur auf.
Der Trick: Früchte vorher einweichen, abtrocknen und vorsichtig unterheben. Ein Stollen, der innen weich bleiben soll, braucht außen Stabilität und die kommt nur über die richtige Teigbehandlung, nicht über Muskelkraft.

Wie lange hält sich der Butterstollen?

Butterstollen gehört zu den Gebäcken aus Hefeteig, die durch Lagerung noch gewinnen. Der hohe Butteranteil, der Zucker und die eingeweichten Früchte sorgen dafür, dass der Stollen über Wochen saftig bleibt. Gut verpackt hält er problemlos zwei bis drei Wochen, oft sogar länger. Er sollte kühl, dunkel und trocken lagern, am besten in einer Speisekammer oder einem kühlen Raum, nicht im Kühlschrank. Sein ideales Aroma erreicht Butterstollen nach fünf bis sieben Tagen Ruhezeit. Du kannst ihn also in der Adventszeit ruhig zeitig zubereiten und immer wieder genießen.

5 Tipps für zarten Butterstollen

  • Rosinen in Rum, Saft oder Wasser einweichen, dann gut abtrocknen. So reißen sie den Teig nicht.
  • Butter wirklich weich, aber nicht flüssig verarbeiten.
  • Teig nicht überkneten.
  • Nach dem Backen sofort mit Butter einpinseln und dick zuckern, denn das konserviert und hält saftig.
  • Stollen mindestens 2–3 Tage ruhen lassen (besser eine Woche), bevor er angeschnitten wird.
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Dieser Butterstollen kommt direkt aus Omas Rezeptesammlung und schmeckt einmalig saftig und aromatisch. Er ist perfekt für die Adventszeit, denn nach einer Woche schmeckt er sogar noch besser.

Vorbereitung 30 minutes
Zubereitung 45 minutes
Ruhezeit 1 hour 35 minutes
Gesamt 2 hours 50 minutes
Anschnitt eines saftigen Butterstollens mit Zuckerkruste und Rosinenfüllung.
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Du benötigst Equipment

20 Stücke

Zutaten Zutaten

  • 500 g Weizenmehl Typ 405
  • 250 ml Milch lauwarm
  • 80 g Zucker
  • 1 Würfel Hefe
  • 250 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Rosinen
  • 80 g gehackte Mandeln
  • 50 g Zitronat
  • 1 Orange ausgepresst
Außerdem
  • 100 g Butter
  • 50 g Puderzucker

Zubereitung Zubereitung

  • Rosinen in Saft einlegen. Die Milch erwärmen und die Hefe mit 1 TL Zucker darin auflösen. 5 Minuten stehen lassen bis es schäumt.
  • Mehl in eine große Schüssel geben, eine Mulde formen und die Hefemilch hineingießen. Zucker, Ei, Salz, dazugeben. Alles grob vermischen, dann die Butter dazugeben. 10 Minuten kneten. Zum Schluss Rosinen, Mandeln und Zitronat unterkneten. Teig 90 Minuten ruhen lassen.
  • Teig flach drücken, ein drittel zur Mitte hin falten, die anderen zwei Drittel leicht darüber legen. Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Noch warm mit geschmolzener Butter bestreichen und dick mit Puderzucker bestreuen.
Nährwertangaben: Butterstollen
Angaben pro Portion
Kalorien
285
% Tagesbedarf*
Fett
 
13
g
20
%
Gesättigte Fettsäuren
 
7
g
44
%
Transfettsäuren
 
0.4
g
Mehrfach ungesättigte Fette
 
1
g
Einfach ungesättigte Fette
 
4
g
Cholesterin
 
37
mg
12
%
Natrium
 
147
mg
6
%
Kalium
 
162
mg
5
%
Kohlenhydrate
 
38
g
13
%
Zucker
 
10
g
11
%
Eiweiß
 
5
g
10
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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