Quarkstollen nach bestem Rezept
Es gibt Rezepte, die seit Generationen weitergegeben werden und deren Duft sofort Weihnachtsstimmung verbreitet. Für mich gehört ein Quarkstollen nach[…]
Mehr dazuButterstollen ist der Inbegriff von Weihnachtsgebäck: eine kräftige Portion Butter, saftige Rosinen, aromatische Zitrusfrüchte und der unverwechselbare Butter-Zucker-Mantel. Ein guter Stollen ist weich, aromatisch und bekommt mit jedem Tag mehr Geschmack. Und trotzdem ist bei vielen die Angst vor trockenem Teig, Hefeproblemen oder einem Stollen, der eher wie ein Backstein wirkt groß. Dabei ist Butterstollen wesentlich unkomplizierter, als viele denken, wenn man ein paar Dinge versteht. Ich zeige dir hier im Rezept, wie einfach du diesen Klassiker backen kannst.
Das liegt am „Reifeprozess“. Butterstollen ist ein Gebäck, das Zeit braucht, um sein Aroma zu entfalten. Die Butter verbindet sich nach und nach mit dem Zucker, die Früchte geben ihre Feuchtigkeit ab, und die Gewürze setzen sich im Teig fest. Was an Tag 0 noch etwas trocken wirken kann, ist an Tag 2 oder 3 plötzlich weich, harmonisch und voller Aroma.
Viele Hobbybäcker sind irritiert, weil der Stollen an Tag 1 nicht perfekt wirkt, aber genau das ist das Geheimnis: Butterstollen schmeckt erst richtig gut, wenn er Zeit bekommt.

Hefeteig hat seine Tücken und wenn man denkt, man hat das Prinzip verstanden, kommt der Butterstollen und bringt alles durcheinander. Denn Butterstollenteig geht langsamer auf als normaler Hefeteig, weil Butter, Zucker und Früchte schwer sind. Das ist normal. Viele denken jedoch, der Teig sei „kaputt“, dabei braucht er einfach nur Wärme und Geduld.
Ein weiterer Faktor ist die Temperatur: Butterstollen liebt lauwarme Teigführung, keine Zugluft und keine extreme Hitze. Statt hektisch zu warten, hilft ein Trick: Teig in den ausgeschalteten, leicht warmen Ofen stellen. So bekommt die Hefe das perfekte Klima, und der Teig geht zuverlässig auf.
Den Stollen nach dem Buttern und Zuckern direkt in Pergamentpapier einpacken, dann in Alufolie und anschließend in eine Dose oder Stofftüte.
Das macht den Stollen Tag für Tag besser.
Das passiert meistens, wenn der Teig zu kompakt geknetet wurde oder zu wenig Fett hat. Butterstollen lebt von einem lockeren, weichen Teig, der eher sanft gefaltet als hart bearbeitet werden sollte. Wenn Rosinen und Orangeat zu grob oder zu trocken eingearbeitet werden, reißen sie die Struktur auf.
Der Trick: Früchte vorher einweichen, abtrocknen und vorsichtig unterheben. Ein Stollen, der innen weich bleiben soll, braucht außen Stabilität und die kommt nur über die richtige Teigbehandlung, nicht über Muskelkraft.
Butterstollen gehört zu den Gebäcken aus Hefeteig, die durch Lagerung noch gewinnen. Der hohe Butteranteil, der Zucker und die eingeweichten Früchte sorgen dafür, dass der Stollen über Wochen saftig bleibt. Gut verpackt hält er problemlos zwei bis drei Wochen, oft sogar länger. Er sollte kühl, dunkel und trocken lagern, am besten in einer Speisekammer oder einem kühlen Raum, nicht im Kühlschrank. Sein ideales Aroma erreicht Butterstollen nach fünf bis sieben Tagen Ruhezeit. Du kannst ihn also in der Adventszeit ruhig zeitig zubereiten und immer wieder genießen.
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