Muffin mit Nutella
Ein Muffin mit Nutella gehören zu den Rezepten, die ohne großen Aufwand richtig gut werden. Der Teig ist schnell angerührt,[…]
Mehr dazuChocolate Chip Muffins sind überzeugen mich immer durch ihre einfachen Zutaten, den himmlischen Geschmack und die saftige Konsistenz. Sie sind schnell gemacht und natürlich voll mit Schokostückchen. Ich backe sie gerne, wenn es einfach sein soll, zum Beispiel fürs Wochenende, fürs Kuchenbuffet oder als süßer Snack für unterwegs. Das Beste: Du brauchst keine besonderen Zutaten, und trotzdem schmecken sie wie frisch aus dem Café. Mit ein paar kleinen Tricks werden die Muffins schön fluffig, bekommen eine schöne Kuppel und bleiben auch am nächsten Tag noch weich.
Bei Muffins ist „trocken“ leider der Klassiker, gerade wenn sie etwas zu lange gebacken wurden oder der Teig zu stark gerührt wurde. Ich achte deshalb vor allem auf zwei Dinge: Öl als Fettquelle und eine kurze Rührzeit.
Wenn Muffins nur mit Butter gebacken werden, können sie schnell fester werden, sobald sie abkühlen. Mit Öl oder einer Mischung aus Butter und Öl bleiben sie deutlich saftiger. Außerdem rühre ich Muffinteig wirklich nur so lange, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Wenn man zu lange rührt, wird der Teig zäh und die Muffins verlieren dieses lockere, weiche Gefühl.

Dass die Schokostückchen nach unten rutschen, passiert super häufig, vor allem bei sehr flüssigem Teig oder wenn die Stücke zu schwer sind. Ich mache es deshalb meistens so: Ich mische die Schokodrops oder die gehackte Schokolade kurz mit einem Teelöffel Mehl, bevor sie in den Teig kommen. Das ist ein einfacher Trick, aber es hilft wirklich, weil die Oberfläche der Schokolade dadurch griffiger wird. Noch besser funktioniert es, wenn du einen Teil der Schokolade erst ganz am Ende oben auf die Muffins streust. Dann sehen sie auch direkt nach richtig viel Schokolade und dadurch viel appetitlicher aus.
Diese typische Muffin-Kuppel klappt am besten wenn der Ofen am Anfang etwas heißer ist. Viele starten mit einer moderaten Temperatur, dann gehen die Muffins zwar auf, aber eher flach.
Wenn du mit etwas mehr Hitze startest, bekommen die Muffins direkt einen kräftigen Ofentrieb, also diesen ersten Schub, bei dem sie schnell nach oben wachsen. Danach kann man die Temperatur normal weiterlaufen lassen oder leicht reduzieren.
Bei Chocolate Chip Muffins kann man mit der Schokolade richtig viel steuern. Ich mag am liebsten eine Mischung aus Zartbitter und Vollmilch, weil die Muffins dadurch nicht zu süß werden, aber trotzdem diesen typischen Schoko-Muffin-Geschmack bekommen.
Schokodrops sind praktisch, weil sie beim Backen ihre Form behalten. Daher sind sie meine erste Wahl, wenn es um Muffins oder Cookies geht. Wenn du aber diese weichen Schoko-Inseln willst, die beim Reinbeißen fast schmelzen, dann ist grob gehackte Schokolade oft besser. Manchmal mache auch beides: Drops für die Verteilung und gehackte Schokolade für die großen Stücke.
Muffins sind frisch nach dem Backen natürlich am besten, aber Chocolate Chip Muffins halten sich ziemlich gut. Ich lasse sie komplett auskühlen und packe sie dann luftdicht in eine Dose. So bleiben sie in der Regel 2–3 Tage weich. Zum Einfrieren eignen sie sich auch super. Einfach vollständig auskühlen lassen, einzeln einfrieren und bei Bedarf bei Zimmertemperatur auftauen. Wenn es schnell gehen muss, kann man sie auch kurz aufbacken, dann schmecken sie wieder fast wie frisch.
Ein Muffin mit Nutella gehören zu den Rezepten, die ohne großen Aufwand richtig gut werden. Der Teig ist schnell angerührt,[…]
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