Bayerischer Krautsalat
Bayerischer Krautsalat ist genau die richtige Beilage, wenn es herzhaft, frisch und ein bisschen wie im Wirtshaus oder im Biergarten[…]
Mehr dazuDieser Coleslaw Salat ist cremig, knackig und die perfekte Beilage zum Grillen, zu Burgern, Sandwiches oder Pulled Pork. Aus fein gehobeltem Weißkohl, Möhren und einem würzigen Dressing wird ein richtig leckerer Krautsalat nach amerikanischer Art. Ich bereite Coleslaw am liebsten ein paar Stunden vorher zu, denn dann kann er schön durchziehen und schmeckt noch besser. Für mein Rezept habe ich Salatcreme Balance verwendet. Du kannst aber auch klassische Mayonnaise nehmen oder das Dressing mit Joghurt etwas leichter machen.

Für cremigen Coleslaw kommt es auf das Dressing und den feinen Schnitt an. Der Weißkohl sollte wirklich dünn gehobelt sein, damit er nicht hart im Salat liegt. Möhren werden grob geraspelt und die Zwiebel fein geschnitten. Das Dressing rührst du aus Salatcreme oder Mayonnaise, Buttermilch oder Naturjoghurt, Apfelessig, Zitronensaft, Zucker und Senf an. So wird es cremig, aber trotzdem frisch. Genau diese Mischung macht Coleslaw so lecker: cremig, leicht süß, leicht säuerlich und schön würzig. Mein Tipp: Gib das Dressing gründlich unter den Kohl und lass den Salat danach unbedingt im Kühlschrank ziehen. Direkt nach dem Mischen schmeckt er noch nicht so rund wie nach ein paar Stunden.
Nein, es muss nicht unbedingt klassische Mayonnaise sein. Ich habe für meinen Coleslaw Salat Salatcreme Balance verwendet und das funktioniert richtig gut. Der Salat wird cremig, schmeckt aber etwas leichter als mit reiner Mayo. Du kannst auch einen Teil der Mayonnaise durch Naturjoghurt oder Buttermilch ersetzen. Das macht das Dressing frischer und weniger schwer. Gerade wenn der Coleslaw als Grillbeilage gedacht ist, finde ich diese leichtere Variante sehr angenehm. Ganz ohne cremige Basis würde ich klassischen Coleslaw aber nicht machen. Dann wird es eher ein normaler Krautsalat. Für den typischen Coleslaw-Geschmack braucht es schon diese cremige, süß-säuerliche Sauce.
Der amerikanische Salat schmeckt am besten, wenn er Zeit bekommt. Mindestens 2 Stunden sollte er im Kühlschrank ziehen, noch besser sind 4 bis 6 Stunden. In dieser Zeit wird der Kohl etwas weicher und das Dressing verbindet sich richtig gut mit dem Gemüse. Das ist auch der Grund, warum Coleslaw so praktisch für Gäste ist. Du kannst ihn morgens oder am Vormittag vorbereiten und später einfach aus dem Kühlschrank holen. Vor dem Servieren solltest du den Salat noch einmal gut umrühren und probieren. Je nach Kohl und Dressing braucht er vielleicht noch einen kleinen Schuss Essig, etwas Salz oder eine Prise Zucker.
Für Coleslaw sollte der Weißkohl sehr fein geschnitten oder gehobelt sein. Je feiner der Kohl, desto angenehmer wird der Salat später beim Essen. Zu dicke Kohlstücke bleiben hart und nehmen das Dressing schlechter auf. Am einfachsten klappt es mit einem Gemüsehobel. Ein scharfes Messer funktioniert aber auch, wenn du dir etwas Zeit nimmst. Die Möhren kannst du grob raspeln, das passt schön zur feinen Kohlstruktur. Wenn du magst, kannst du den Kohl nach dem Hobeln kurz mit den Händen durchkneten. Das macht ihn etwas weicher. Bei Coleslaw ist das aber kein Muss, weil er durch das cremige Dressing und die Ziehzeit sowieso zarter wird.
Das klappt sogar sehr gut! Genau genommen schmeckt er besser, wenn er ein paar Stunden durchziehen durfte. Das macht ihn perfekt für Grillabende, Partys, Burger-Abende oder Meal Prep. Bewahre den Salat in einer gut verschließbaren Dose im Kühlschrank auf. So bleibt er frisch und nimmt keine anderen Gerüche an.
Mein Tipp: Wenn du den Coleslaw besonders knackig servieren möchtest, kannst du Gemüse und Dressing getrennt vorbereiten und erst ein paar Stunden vor dem Essen vermengen. Für den klassischen, schön durchgezogenen Coleslaw mischst du aber alles direkt zusammen.
Coleslaw hält sich gut abgedeckt im Kühlschrank etwa 2 bis 3 Tage. Da das Dressing Mayonnaise, Salatcreme, Joghurt oder Buttermilch enthalten kann, sollte der Salat nicht lange ungekühlt stehen. Wenn du ihn für ein Buffet oder einen Grillabend vorbereitest, stell lieber nicht die ganze Schüssel dauerhaft in die Sonne. Besser ist es, eine kleinere Portion auf den Tisch zu stellen und bei Bedarf nachzufüllen. Am nächsten Tag kann sich etwas Flüssigkeit am Boden sammeln. Das ist normal. Einfach gut umrühren und bei Bedarf noch einmal mit etwas Essig, Salz oder Zucker abschmecken.
Coleslaw Salat ist eine tolle Beilage zum Grillen, zu Burgern, Hot Dogs, Sandwiches oder Pulled Pork. Durch das cremige Dressing und die leichte Säure passt er besonders gut zu herzhaften und würzigen Gerichten. Ich mag ihn auch sehr gerne zu Ofenkartoffeln, Wraps oder als frische Beilage zu paniertem Hähnchen. Er kommt als knackige Komponente auf den Teller und macht viele einfache Gerichte direkt etwas runder. Für ein Buffet ist Coleslaw ebenfalls praktisch, weil er sich gut vorbereiten lässt und zu vielen Sachen passt. Einmal gemacht, steht eine große Schüssel Salat bereit und du hast eine Beilage weniger, um die du dich kurz vor dem Essen kümmern musst.
Du kannst zum Beispiel etwas Rotkohl ergänzen, wenn du mehr Farbe möchtest. Auch Apfel passt gut, wenn der Salat fruchtiger schmecken soll. Für mehr Würze kannst du Selleriesamen verwenden. Der ist in vielen amerikanischen Coleslaw-Rezepten typisch, aber geschmacklich schon etwas spezieller. Deshalb würde ich ihn optional lassen. Wenn du es leichter magst, nimm Salatcreme Balance oder ersetze einen Teil der Mayo durch Naturjoghurt. Wenn du es klassisch und besonders cremig willst, bleibst du bei Mayonnaise und Buttermilch.
Bayerischer Krautsalat ist genau die richtige Beilage, wenn es herzhaft, frisch und ein bisschen wie im Wirtshaus oder im Biergarten[…]
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