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Domino Steine selber machen

Domino Steine gehören für viele genauso zu Weihnachten wie Plätzchen oder Stollen. Die kleinen Würfel aus Lebkuchen, Gelee und Marzipan sind eine süße Versuchung, die man meist fertig aus der Packung kennt. Doch selbst gemacht schmecken sie noch besser: aromatischer, frischer und ganz nach dem eigenen Geschmack. Für mich sind selbstgemachte Domino Steine ein echtes […]

Dominosteine mit Anschnitt
Dominosteine Detail
Dominosteine angerichtet
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Domino Steine gehören für viele genauso zu Weihnachten wie Plätzchen oder Stollen. Die kleinen Würfel aus Lebkuchen, Gelee und Marzipan sind eine süße Versuchung, die man meist fertig aus der Packung kennt. Doch selbst gemacht schmecken sie noch besser: aromatischer, frischer und ganz nach dem eigenen Geschmack. Für mich sind selbstgemachte Domino Steine ein echtes Highlight in der Adventszeit und ein kleines Stück Handarbeit, das beim Genießen doppelt Freude macht.

Warum du selber gemachte Domino Steine lieben wirst

Du wirst selbstgemachte Domino Steine lieben, weil du die Zutaten und Aromen ganz nach deinen Vorstellungen anpassen kannst. Ob klassisch mit Kirschgelee, fruchtig mit Aprikose oder nussig mit einer Schicht Pistazienmarzipan – die kleinen Würfel lassen sich vielseitig variieren. Dazu kommt der Spaß beim Schichten und Überziehen mit Schokolade. Selbstgemacht sind Domino Steine ein edles Geschenk aus der Küche und zugleich eine wunderbare Möglichkeit, ein Stück Tradition neu zu erleben.

Dominosteine Detail

Woher stammen Domino Steine ursprünglich?

Domino Steine haben ihren Ursprung in Dresden, wo sie Anfang des 20. Jahrhunderts erstmals hergestellt wurden. Sie galten als preisgünstige Alternative zu edlen Pralinen und fanden schnell ihren Platz in der weihnachtlichen Gebäcktradition. Durch die Kombination aus Lebkuchen, Gelee, Marzipan und Schokolade wurden sie zu einem unverwechselbaren Klassiker, der bis heute in vielen Familien zur Adventszeit dazugehört.

Darum heißen sie Domino Steine

Der Name „Domino Steine“ leitet sich von ihrer Form ab: Die kleinen Würfel erinnern an die Spielsteine des bekannten Dominospiels. Durch die klaren Schichten aus Lebkuchen, Gelee und Marzipan entsteht zudem eine optische Gliederung, die an die Felder der Spielsteine erinnert. Der Name war daher naheliegend – handlich, einprägsam und sofort mit dem Produkt verknüpft.

Welche Schokolade eignet sich am besten?

Traditionell werden Domino Steine mit Zartbitterschokolade überzogen, da ihre herbe Note die Süße von Marzipan und Fruchtgelee ausgleicht. Wer ein milderes Aroma bevorzugt, greift zu Vollmilchschokolade, während weiße Schokolade eine edle, süß-cremige Variante bietet. Entscheidend ist, die Schokolade vor dem Überziehen richtig zu temperieren. So bleibt sie glänzend und bricht beim Reinbeißen knackig.

Wie lange sind selbstgemachte Domino Steine haltbar?

Selbstgemachte Domino Steine halten sich in einer luftdicht verschlossenen Dose etwa zwei bis drei Wochen frisch. Am besten lagert man sie kühl und trocken, damit die Schokolade ihren Glanz behält und das Gelee nicht austrocknet. Wer größere Mengen vorbereitet, kann sie auch portionsweise einfrieren und bei Zimmertemperatur wieder auftauen lassen.

Diese Variationen sind möglich

Neben der klassischen Kombination aus Lebkuchen, Marzipan und Kirsch- oder Aprikosengelee lassen sich Domino Steine vielfältig abwandeln. Besonders beliebt sind fruchtige Varianten mit Himbeer- oder Johannisbeergelee, die einen intensiveren Geschmack geben. Wer es nussig mag, kann Pistazien- oder Haselnussmarzipan verwenden. Auch bei der Schokolade gibt es Spielraum – von dunkler Zartbitter über cremige Vollmilch bis hin zu weißer Schokolade entstehen immer neue Geschmacksrichtungen. So werden Domino Steine zu einem Gebäck, das nie langweilig wird.

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Dominosteine angerichtet

Domino Steine selber machen

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Dominosteine gehören zu Weihnachten einfach dazu! Mit meinem Rezept gelingen dir die süßen Schichten aus Marzipan, Gelee und Schokolade perfekt.

Vorbereitung 6 hours
Zubereitung 10 minutes
Gesamt 6 hours 10 minutes
Mehrere Dominosteine mit Schokolade überzogen, auf hellem Teller arrangiert
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Du benötigst Equipment

60

Zutaten Zutaten

Für den Lebkuchenteig:
  • 200 g Weizenmehl Typ 405
  • 1 Ei
  • 25 g weiche Butter
  • 50 g brauner Zucker
  • 75 g Honig
  • 2 TL Kakaopulver
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Backpulver
Für das Gelee:
  • 300 g Aprikosenmarmelade
  • 5 Blätter Gelatine oder 1 TL Agar Agar
Für die Marzipan-Schicht:
  • 300 g Marzipan
  • 75 g Puderzucker
außerdem:
  • 400 g Zartbitterkuvertüre
  • 2 TL Rapsöl oder Kokosöl

Zubereitung Zubereitung

  • Erhitzt für den Lebkuchen Honig, Zucker und Butter in einem Topf. Köchelt das Ganze so lange bis sich der Zucker aufgelöst hat. Lasst die Masse abkühlen.
    Gebt sie anschließend in eine Schüssel und rührt das Ei unter. Knetet anschließend Mehl, Kakao, Lebkuchengewürz und Backpulver dazu.
    Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und lasst ihn mindestens eine Stunde ruhen.
  • Heizt den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor. 
    Rollt den Lebkuchenteig auf etwas Mehl dünn aus, sodass er in einen Backrahmen mit der Größe 30x20cm passt. Stellt den Rahmen auf ein Backblech mit Backpapier, legt den Teig hinein und stecht in mehrmals mit der Gabel ein. 
    Backt den Lebkuchen ca. 10 Minuten und lasst ihn im Rahmen anschließend abkühlen.
  • Erhitzt für die Gelee-Schicht die Marmelade in einem Topf. Weicht die Gelatine in kaltem Wasser ein, drückt sie aus und löst sie in der warmen Marmelade auf. Füllt das Gemisch im Backrahmen auf den Lebkuchen und stellt das Ganze ca. 3-4 Stunden kalt.
  • Verknetet das Marzipan mit dem Puderzucker. Knetet nicht den ganzen Puderzucker unter, sondern lasst etwas übrig, um das Marzipan darauf auszurollen. 
    Rollt das Marzipan ca. 0,5cm dick aus und schneidet es auf die Größe des Lebkuchens zu. Legt die Platte auf die Gelee-Schicht. 
    Löst anschließend den Rahmen, entfernt unebene Ränder und schneidet 2,5×2,5cm große Würfel.
  • Erhitzt die Kuvertüre mit dem Öl vorsichtig über einem Wasserbad. Spießt die Würfel nacheinander auf einen Zahnstocher, ummantelt sie mit Kuvertüre und lasst sie auf einem Kuchengitter oder Alufolie trocknen.
Nährwertangaben: Domino Steine selber machen
Angaben pro Portion
Kalorien
101
% Tagesbedarf*
Fett
 
5
g
8
%
Gesättigte Fettsäuren
 
2
g
13
%
Transfettsäuren
 
0.01
g
Mehrfach ungesättigte Fette
 
0.4
g
Einfach ungesättigte Fette
 
2
g
Cholesterin
 
4
mg
1
%
Natrium
 
10
mg
0
%
Kalium
 
23
mg
1
%
Kohlenhydrate
 
15
g
5
%
Zucker
 
10
g
11
%
Eiweiß
 
2
g
4
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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