Eierlikör Muffins
Eierlikör Muffins gehören für mich zu den Rezepten, die nie langweilig werden. Wenn nach den Feiertagen noch eine halbe Flasche[…]
Mehr dazuDiesen Eierlikör Gugelhupf backen liebend gerne im Alltag zwischendurch, wenn sich Gäste angekündigt haben oder als Highlight auf der Kuchentafel an Ostern oder Weihnachten. Er ist schnell zusammengerührt, kann noch lauwarm aus dem Ofen genascht werden und hält sich dank Öl im Teig lange frisch und weich. Gleichzeitig bringt der Eierlikör ein Aroma mit, das sofort etwas Besonderes aus einem einfachen Rührkuchen macht. Warum sich Eierlikör so gut zum Backen eignet und welche Tipps es beim Backen gibt, erfährst du hier im Rezept.
Eierlikör ist beim Backen eine erstaunlich dankbare Zutat. Er bringt mehrere Dinge gleichzeitig in den Teig: Süße, Aroma und eine cremige Konsistenz. Gerade bei Rührkuchen sorgt er dafür, dass der Teig besonders weich wird. Ein Teil des Alkohols verfliegt beim Backen, übrig bleibt vor allem das typische Vanille-Eier-Aroma. Dadurch schmeckt der Kuchen angenehm mild, ohne dass man viele zusätzliche Zutaten braucht. Ich finde außerdem, dass Eierlikör einen Kuchen immer ein bisschen besonderer macht. Der Geschmack ist ganz einfach gehalten, aber gleichzeitig nicht so alltäglich wie bei einem klassischen Vanillekuchen.

Viele klassische Gugelhupf-Rezepte arbeiten mit Butter. Bei einem Eierlikör Gugelhupf wird jedoch oft Öl verwendet und das hat einen guten Grund.
Öl macht Rührkuchen in der Regel etwas saftiger und sorgt dafür, dass sie länger weich bleiben. Während Butter beim Abkühlen wieder fest wird, bleibt Öl im Teig geschmeidig. Dadurch ist der Kuchen auch nach ein oder zwei Tagen noch frisch.
Ich habe das selbst oft gemerkt: Rührkuchen mit Öl lassen sich einfacher aufbewahren und trocknen deutlich langsamer aus. Gerade bei einem Kuchen, der gerne über mehrere Tage gegessen wird, ist das ein großer Vorteil.
Eierlikör Gugelhupf ist einer dieser Kuchen, der zu vielen Gelegenheiten passt. Ich backe ihn gerne für Kaffeetische bei Familienfeiern, an Geburtstagen oder zu Feiertagen. Gerade zu Ostern ist er sehr beliebt, weil Eierlikör traditionell zu dieser Zeit häufig verwendet wird.
Gleichzeitig funktioniert er aber auch ganz unkompliziert als Sonntagskuchen. Etwas Puderzucker reicht als Deko schon völlig aus. Wer mag kann ihn mit ein paar Schokoraspeln im Teig noch etwas aufpeppen.
Der klassische Eierlikör Gugelhupf wird natürlich in einer Gugelhupfform gebacken. Die Form sorgt dafür, dass der Kuchen gleichmäßig bäckt und später diese typische Ringform bekommt. Aber ich habe das Rezept auch schon in anderen Formen gebacken. Eine Kastenform funktioniert zum Beispiel genauso gut. Der Kuchen wird dann etwas höher und erinnert eher an einen klassischen Rührkuchen.
Auch als Blechkuchen oder in einer Springform kann der Teig funktionieren. Wichtig ist nur, die Backzeit etwas anzupassen, weil die Teighöhe unterschiedlich sein kann. Die Gugelhupfform bleibt natürlich die klassische Variante, aber zwingend notwendig ist sie nicht.
Eierlikör Muffins gehören für mich zu den Rezepten, die nie langweilig werden. Wenn nach den Feiertagen noch eine halbe Flasche[…]
Mehr dazu

Hat es Dir geschmeckt? Hast Du Verbesserungsvorschläge? Hast du etwas anders gemacht, eine kreative Zutat ausprobiert oder einfach eine Frage? Hinterlasse einen Kommentar und lass mich wissen, wie es dir ergangen ist. Dein Feedback inspiriert nicht nur mich, sondern auch andere HobbybäckerInnen!
Rezept bewerten