Rote Bete-Hummus: der farbenfrohste Dip!
Rote Bete-Hummus: ein geschmackliches und optisches Highlight! Wenn ihr diesen Rote Bete-Hummus auf den Tisch stellt, sind euch staunende Blicke[…]
Mehr dazuHummus gehört für mich zu den Sachen, bei denen sich Selbermachen wirklich lohnt. Du brauchst nur eine Dose Kichererbsen, Tahin und ein paar Gewürze und hast nach wenigen Minuten einen richtig cremigen Dip auf dem Tisch. Vor allem kannst du selbst entscheiden, wie zitronig, würzig oder mild dein Hummus am Ende schmecken soll. Bei diesem einfachen Hummus Rezept nehme ich Kichererbsen aus der Dose. Das spart das Einweichen und Kochen und macht das Ganze zu einem Rezept, das du auch spontan machen kannst. Mein kleiner Trick ist eiskaltes Wasser. Davon kommt beim Mixen nach und nach etwas dazu, bis der Hummus genau die cremige Konsistenz hat, die du möchtest.

Gieße die Kichererbsen zuerst in ein Sieb und spüle sie kurz mit kaltem Wasser ab. Lass sie anschließend etwas abtropfen und gib sie zusammen mit Tahin, Zitronensaft, Knoblauch, Olivenöl, Salz und Kreuzkümmel in einen Mixer. Püriere alles zunächst gründlich. Am Anfang wirkt die Masse wahrscheinlich noch etwas dick und fest. Gib deshalb nach und nach das eiskalte Wasser dazu. Ich starte lieber mit wenig und gebe anschließend noch etwas mehr hinein. So kannst du dich genau an die Konsistenz herantasten, die du gerne magst. Lass den Mixer ruhig etwas länger laufen, bis der Hummus richtig fein geworden ist. Probiere anschließend und gib bei Bedarf noch etwas Salz oder Zitronensaft dazu. Zum Servieren streichst du den Hummus in eine Schale und gibst etwas Olivenöl darüber. Paprikapulver, Sesam oder gehackte Petersilie passen ebenfalls gut dazu.
Bei selbst gemachtem Hummus entscheidet vor allem das Mixen darüber, ob er eher fest und körnig oder schön cremig wird. Deshalb solltest du nicht aufhören, sobald die Zutaten gerade so vermischt sind. Lass den Mixer lieber etwas länger arbeiten. Sehr hilfreich ist außerdem eiskaltes Wasser. Gib es esslöffelweise während des Mixens dazu. Dadurch wird die Masse nach und nach heller, lockerer und cremiger. Alternativ klappt es auch mit ein oder zwei Eiswürfeln. Wenn dein Hummus nach dem Mixen noch zu fest ist, gib einfach noch einen kleinen Schluck Wasser dazu. Ist er dagegen schon sehr weich, solltest du erst einmal nichts mehr ergänzen.
Tahin ist eine Paste aus gemahlenem Sesam und gehört zusammen mit Kichererbsen zu den typischen Grundzutaten von Hummus. Sie bringt einen leicht nussigen Geschmack mit und macht die Masse gleichzeitig cremiger. Bei diesem Rezept verwende ich 60 g Tahin auf eine Dose Kichererbsen. Damit schmeckt der Sesam deutlich heraus, übernimmt aber nicht komplett. Rühre dein Tahin vor dem Abmessen am besten einmal gut durch. Gerade wenn das Glas schon länger steht, kann sich oben Öl absetzen und die festere Sesampaste bleibt unten zurück. Wenn dein Tahin ziemlich bitter schmeckt, wird das auch im fertigen Hummus auffallen. Bei einem Rezept mit so wenigen Zutaten lohnt es sich deshalb, eine Sorte zu nehmen, die dir auch pur geschmacklich gefällt.
Du kannst Kichererbsen auch ohne Tahin zu einem cremigen Dip pürieren. Geschmacklich wird das Ergebnis allerdings etwas anders als klassischer Hummus, weil die Sesampaste einen deutlichen Teil des typischen Aromas ausmacht. Wenn du gerade kein Tahin da hast, kannst du es zunächst einfach weglassen und etwas mehr Olivenöl sowie Wasser verwenden. Beim Abschmecken kannst du dann schauen, ob dir noch etwas fehlt. Möchtest du bewusst klassischen Hummus selber machen, würde ich Tahin aber verwenden. Gerade zusammen mit Zitrone, Kreuzkümmel und Kichererbsen entsteht damit der Geschmack, den ich mit Hummus verbinde.
Hummus ist viel mehr als nur ein Brotaufstrich. Am liebsten stelle ich ihn einfach mit Brot und etwas Rohkost auf den Tisch. Fladenbrot oder Pita passen besonders gut dazu. Du kannst Hummus außerdem als Dip zu Karotten, Gurken oder Paprika servieren. Auch zu Ofengemüse, Falafel oder in einer Bowl passt er sehr gut. Für Sandwiches und Wraps kannst du ihn statt Butter oder einer anderen Sauce verwenden. Gerade dafür darf der Hummus ruhig etwas fester bleiben. Beim Servieren gebe ich gerne noch etwas Olivenöl darüber. Dazu reichen schon etwas Paprikapulver und ein paar Kräuter. Du musst daraus aber keine große Vorspeisenplatte machen. Frisches Brot dazu und ich bin schon zufrieden.
Fülle übrig gebliebenen Hummus in eine gut verschließbare Dose und stelle ihn direkt in den Kühlschrank. Ca. 3 Tage kannst du ihn so aufbewahren. Ich würde trotzdem immer kurz schauen und riechen, bevor du ältere Reste isst. Gerade selbst gemachter Hummus enthält keine zusätzlichen Konservierungsstoffe. Nach einiger Zeit kann die Oberfläche etwas trockener werden. Dann kannst du den Hummus noch einmal umrühren und bei Bedarf einen kleinen Schluck Wasser oder etwas Olivenöl dazugeben. Am besten schmeckt er für mich allerdings frisch oder innerhalb der ersten Tage. Deshalb ist die Menge mit einer Dose Kichererbsen auch ganz praktisch und schnell wieder neu gemacht.
Rote Bete-Hummus: ein geschmackliches und optisches Highlight! Wenn ihr diesen Rote Bete-Hummus auf den Tisch stellt, sind euch staunende Blicke[…]
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2 Kommentare anderer User
Sabine
13. Sep.. 2026, 10:49 UhrMega gut. Haben das Rezept als Basis übernommen. Je nach Wunsch oder als Beilage wird es mal etwas abgewandelt z B. mit Chilis
LG Sabine
Simone Schäfer
14. Sep.. 2026, 08:43 UhrDas freut mich sehr! Ich finde es auch immer spannend, solche Grundrezepte abzuwandeln. Da reichen oft nur 1-2 Zutaten und schon schmeckt es ganz anders. 🙂
Liebe Grüße
Simone