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Einfaches Hummus Rezept

Hummus gehört für mich zu den Sachen, bei denen sich Selbermachen wirklich lohnt. Du brauchst nur eine Dose Kichererbsen, Tahin und ein paar Gewürze und hast nach wenigen Minuten einen richtig cremigen Dip auf dem Tisch. Vor allem kannst du selbst entscheiden, wie zitronig, würzig oder mild dein Hummus am Ende schmecken soll. Bei diesem […]

Hummus in tiefem Teller angerichtet
Hummus mit schwarzem Sesam dekoriert
Hummus mit Fladenbrot
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Hummus gehört für mich zu den Sachen, bei denen sich Selbermachen wirklich lohnt. Du brauchst nur eine Dose Kichererbsen, Tahin und ein paar Gewürze und hast nach wenigen Minuten einen richtig cremigen Dip auf dem Tisch. Vor allem kannst du selbst entscheiden, wie zitronig, würzig oder mild dein Hummus am Ende schmecken soll. Bei diesem einfachen Hummus Rezept nehme ich Kichererbsen aus der Dose. Das spart das Einweichen und Kochen und macht das Ganze zu einem Rezept, das du auch spontan machen kannst. Mein kleiner Trick ist eiskaltes Wasser. Davon kommt beim Mixen nach und nach etwas dazu, bis der Hummus genau die cremige Konsistenz hat, die du möchtest.

Die Zutaten für das einfache Hummus Rezept

  • Kichererbsen: Eine Dose mit etwa 240 g Abtropfgewicht reicht für eine Schüssel Hummus. Kichererbsen aus der Dose sind bereits gekocht und können direkt verarbeitet werden.
  • Tahin: Die Sesampaste macht einen großen Teil des typischen Hummus-Geschmacks aus und sorgt gleichzeitig für eine cremige Konsistenz.
  • Zitronensaft: Er bringt Frische und etwas Säure in den Hummus. Wenn du es zitroniger magst, kannst du am Ende noch etwas mehr dazugeben.
  • Knoblauch: Eine kleine Zehe reicht für mich völlig aus. Roher Knoblauch kann schnell ziemlich dominant werden.
  • Olivenöl: Es kommt direkt mit in den Hummus und später kannst du noch etwas davon zum Servieren darübergeben.
  • Salz: Erst einmal vorsichtig würzen und nach dem Mixen noch einmal abschmecken.
  • Kreuzkümmel: Er gibt dem Hummus seinen würzigen Geschmack. Ein halber Teelöffel reicht hier schon aus.
  • Eiskaltes Wasser: Damit kannst du die Konsistenz nach und nach einstellen. Außerdem wird Hummus durch sehr kaltes Wasser beim Mixen besonders cremig.
Hummus mit schwarzem Sesam dekoriert

So kannst du Hummus schnell selber machen

Gieße die Kichererbsen zuerst in ein Sieb und spüle sie kurz mit kaltem Wasser ab. Lass sie anschließend etwas abtropfen und gib sie zusammen mit Tahin, Zitronensaft, Knoblauch, Olivenöl, Salz und Kreuzkümmel in einen Mixer. Püriere alles zunächst gründlich. Am Anfang wirkt die Masse wahrscheinlich noch etwas dick und fest. Gib deshalb nach und nach das eiskalte Wasser dazu. Ich starte lieber mit wenig und gebe anschließend noch etwas mehr hinein. So kannst du dich genau an die Konsistenz herantasten, die du gerne magst. Lass den Mixer ruhig etwas länger laufen, bis der Hummus richtig fein geworden ist. Probiere anschließend und gib bei Bedarf noch etwas Salz oder Zitronensaft dazu. Zum Servieren streichst du den Hummus in eine Schale und gibst etwas Olivenöl darüber. Paprikapulver, Sesam oder gehackte Petersilie passen ebenfalls gut dazu.

Wie wird Hummus besonders cremig?

Bei selbst gemachtem Hummus entscheidet vor allem das Mixen darüber, ob er eher fest und körnig oder schön cremig wird. Deshalb solltest du nicht aufhören, sobald die Zutaten gerade so vermischt sind. Lass den Mixer lieber etwas länger arbeiten. Sehr hilfreich ist außerdem eiskaltes Wasser. Gib es esslöffelweise während des Mixens dazu. Dadurch wird die Masse nach und nach heller, lockerer und cremiger. Alternativ klappt es auch mit ein oder zwei Eiswürfeln. Wenn dein Hummus nach dem Mixen noch zu fest ist, gib einfach noch einen kleinen Schluck Wasser dazu. Ist er dagegen schon sehr weich, solltest du erst einmal nichts mehr ergänzen.

Warum gehört Tahin in Hummus?

Tahin ist eine Paste aus gemahlenem Sesam und gehört zusammen mit Kichererbsen zu den typischen Grundzutaten von Hummus. Sie bringt einen leicht nussigen Geschmack mit und macht die Masse gleichzeitig cremiger. Bei diesem Rezept verwende ich 60 g Tahin auf eine Dose Kichererbsen. Damit schmeckt der Sesam deutlich heraus, übernimmt aber nicht komplett. Rühre dein Tahin vor dem Abmessen am besten einmal gut durch. Gerade wenn das Glas schon länger steht, kann sich oben Öl absetzen und die festere Sesampaste bleibt unten zurück. Wenn dein Tahin ziemlich bitter schmeckt, wird das auch im fertigen Hummus auffallen. Bei einem Rezept mit so wenigen Zutaten lohnt es sich deshalb, eine Sorte zu nehmen, die dir auch pur geschmacklich gefällt.

Kannst du Hummus ohne Tahin machen?

Du kannst Kichererbsen auch ohne Tahin zu einem cremigen Dip pürieren. Geschmacklich wird das Ergebnis allerdings etwas anders als klassischer Hummus, weil die Sesampaste einen deutlichen Teil des typischen Aromas ausmacht. Wenn du gerade kein Tahin da hast, kannst du es zunächst einfach weglassen und etwas mehr Olivenöl sowie Wasser verwenden. Beim Abschmecken kannst du dann schauen, ob dir noch etwas fehlt. Möchtest du bewusst klassischen Hummus selber machen, würde ich Tahin aber verwenden. Gerade zusammen mit Zitrone, Kreuzkümmel und Kichererbsen entsteht damit der Geschmack, den ich mit Hummus verbinde.

Was kannst du zu Hummus essen?

Hummus ist viel mehr als nur ein Brotaufstrich. Am liebsten stelle ich ihn einfach mit Brot und etwas Rohkost auf den Tisch. Fladenbrot oder Pita passen besonders gut dazu. Du kannst Hummus außerdem als Dip zu Karotten, Gurken oder Paprika servieren. Auch zu Ofengemüse, Falafel oder in einer Bowl passt er sehr gut. Für Sandwiches und Wraps kannst du ihn statt Butter oder einer anderen Sauce verwenden. Gerade dafür darf der Hummus ruhig etwas fester bleiben. Beim Servieren gebe ich gerne noch etwas Olivenöl darüber. Dazu reichen schon etwas Paprikapulver und ein paar Kräuter. Du musst daraus aber keine große Vorspeisenplatte machen. Frisches Brot dazu und ich bin schon zufrieden.

Wie lange hält sich selbst gemachter Hummus?

Fülle übrig gebliebenen Hummus in eine gut verschließbare Dose und stelle ihn direkt in den Kühlschrank. Ca. 3 Tage kannst du ihn so aufbewahren. Ich würde trotzdem immer kurz schauen und riechen, bevor du ältere Reste isst. Gerade selbst gemachter Hummus enthält keine zusätzlichen Konservierungsstoffe. Nach einiger Zeit kann die Oberfläche etwas trockener werden. Dann kannst du den Hummus noch einmal umrühren und bei Bedarf einen kleinen Schluck Wasser oder etwas Olivenöl dazugeben. Am besten schmeckt er für mich allerdings frisch oder innerhalb der ersten Tage. Deshalb ist die Menge mit einer Dose Kichererbsen auch ganz praktisch und schnell wieder neu gemacht.

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Einfaches Hummus Rezept

5 (1 Bewertung)

Dieses einfache Hummus Rezept ist in wenigen Minuten gemacht. Kichererbsen, Tahin, Zitrone und Gewürze werden mit eiskaltem Wasser zu einem wunderbar cremigen Hummus gemixt.

Vorbereitung 10 minutes
Gesamt 10 minutes
Hummus mit Kichererbsen und Koriander in Schale angerichtet
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Du benötigst Equipment

4 Portionen

Zutaten Zutaten

  • 1 Dose Kichererbsen 240g Abtropfgewicht
  • 60 g Tahin
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 3-5 EL eiskaltes Wasser

Zubereitung Zubereitung

  • Kichererbsen abgießen und kurz abspülen. Zusammen mit Tahin, Zitronensaft, Knoblauch, Olivenöl, Salz und Kreuzkümmel in einen Mixer geben.
  • Alles fein pürieren. Das kalte Wasser nach und nach dazugeben, bis der Hummus schön cremig ist. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Zitronensaft oder Salz ergänzen.
Nährwertangaben: Einfaches Hummus Rezept
Angaben pro Portion
Kalorien
94
% Tagesbedarf*
Fett
 
8
g
12
%
Gesättigte Fettsäuren
 
1
g
6
%
Mehrfach ungesättigte Fette
 
4
g
Einfach ungesättigte Fette
 
3
g
Natrium
 
54
mg
2
%
Kalium
 
72
mg
2
%
Kohlenhydrate
 
3
g
1
%
Zucker
 
0.02
g
0
%
Eiweiß
 
3
g
6
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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2 Kommentare anderer User

5 Sterne
Mega gut. Haben das Rezept als Basis übernommen. Je nach Wunsch oder als Beilage wird es mal etwas abgewandelt z B. mit Chilis
LG Sabine

Das freut mich sehr! Ich finde es auch immer spannend, solche Grundrezepte abzuwandeln. Da reichen oft nur 1-2 Zutaten und schon schmeckt es ganz anders. 🙂

Liebe Grüße
Simone

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