7 h, 50 Min. Gebäck aus Hefeteig 0.00 / 5,00

Ensaimada: mallorquinisches Hefegebäck

Artikel enthält Werbung/ Bei Ensaimada denke ich sofort an Mallorca: morgens beim Bäcker, ein Kaffee dazu und diese weiche, süße Hefeschnecke mit ganz viel Puderzucker obendrauf. Genau dieses Gefühl wollte ich zu Hause nachbacken. Traditionell wird Ensaimada mit Schweineschmalz gemacht. Ich habe dafür Butaris Butterschmalz verwendet und war richtig happy mit dem Ergebnis. Der Teig […]

Ensaimada von oben
Ensaimada auf Holztisch
Ensaimada von innen
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Artikel enthält Werbung/ Bei Ensaimada denke ich sofort an Mallorca: morgens beim Bäcker, ein Kaffee dazu und diese weiche, süße Hefeschnecke mit ganz viel Puderzucker obendrauf. Genau dieses Gefühl wollte ich zu Hause nachbacken. Traditionell wird Ensaimada mit Schweineschmalz gemacht. Ich habe dafür Butaris Butterschmalz verwendet und war richtig happy mit dem Ergebnis. Der Teig wird hauchdünn ausgerollt, mit geschmolzenem Butaris bestrichen und zu einer großen Schnecke gelegt. So entstehen beim Backen feine Schichten, ein zarter Buttergeschmack und diese fluffige Struktur, die Ensaimada so besonders macht.

Was in meine Ensaimada kommt

  • Mehl Type 550: Das Mehl gibt dem Teig eine gute Struktur und genug Stabilität, damit er später sehr dünn ausgerollt werden kann. Type 550 ist hier besser als ein sehr feines Kuchenmehl, weil der Teig elastischer wird.
  • Zucker: Zucker macht den Hefeteig leicht süß und unterstützt die Bräunung beim Backen. Die Ensaimada soll süß schmecken, aber nicht schwer oder klebrig.
  • Eier: Die Eier machen den Teig feiner und geben ihm eine schöne Farbe. Sie sorgen außerdem dafür, dass das Gebäck nach dem Backen weicher wirkt.
  • Lauwarme Milch: Milch macht den Teig geschmeidig und bringt etwas mehr Geschmack als Wasser. Sie sollte nur lauwarm sein, damit die Hefe gut arbeiten kann.
  • Frische Hefe: Hefe sorgt für die lockere Struktur. Bei Ensaimada ist Geduld wichtiger als Tempo, deshalb bekommt der Teig später auch eine lange zweite Gare.
  • Salz: Salz balanciert die Süße aus. Ohne Salz würde der Teig weniger aromatisch schmecken.
  • Butaris Butterschmalz: Damit wird der dünn ausgerollte Teig großzügig bestrichen. Genau diese Fettschicht sorgt später für die typischen Lagen und den feinen Buttergeschmack.
  • Puderzucker: Puderzucker gehört am Ende unbedingt dazu. Nicht nur ein bisschen. Eine Ensaimada darf richtig eingeschneit aussehen.
Ensaimada auf Holztisch

Der Teig muss weich, glatt und elastisch sein

Für den Teig kommen Mehl, Zucker, Eier, lauwarme Milch, Hefe und Salz in die Schüssel. Das Butterschmalz bleibt erst einmal außen vor, denn es wird später zum Bestreichen gebraucht.

Knete den Teig 10 bis 15 Minuten. Ja, das ist länger als bei vielen einfachen Hefeteigen. Aber genau hier entsteht die Elastizität, die du später beim dünnen Ausrollen brauchst. Der Teig soll weich, glatt und dehnbar sein.

Nach dem Kneten darf er 1,5 bis 2 Stunden gehen. Er sollte sichtbar aufgegangen sein und sich entspannter anfühlen. Ich würde diesen Schritt nicht abkürzen. Ensaimada braucht Zeit, um am Ende perfekt zu werden.

Warum Butaris Butterschmalz so gut in Ensaimada funktioniert

Traditionell wird Ensaimada mit Schweineschmalz zubereitet. Genau dieses Fett sorgt dafür, dass der hauchdünn ausgerollte Teig beim Aufrollen feine Schichten bildet und nach dem Backen weich und zart wird. Für meine Version habe ich das Schweineschmalz durch Butaris Butterschmalz ersetzt. Das funktioniert richtig gut, weil Butterschmalz geschmolzen sehr leicht zu verstreichen ist und sich schön zwischen die dünnen Teiglagen legt. Beim Backen schmilzt es weiter, trennt die Schichten voneinander und sorgt dafür, dass die Ensaimada ihre typische, feine Struktur bekommt.

Dazu kommt der Geschmack: Butaris bringt eine feine Butternote mit, die super zu süßem Hefeteig passt. Die Ensaimada schmeckt dadurch aromatisch, weich und buttrig, ohne dass Schweineschmalz verwendet wird. Gerade bei diesem schlichten Teig macht das viel aus, weil der Charakter vor allem durch die dünnen Teiglagen, die lange Gare und das Butterschmalz entsteht.

Der wichtigste Schritt: den Teig wirklich dünn ausrollen

Nach der ersten Gare teilst du den Teig in 8 Stücke. Jedes Stück wird sehr dünn ausgerollt. Wirklich dünn. Fast transparent. Das ist der Punkt, an dem man am liebsten früher aufhören würde. Bitte nicht. Je dünner der Teig, desto schöner werden später die Schichten. Wenn der Teig sich zusammenzieht, lass ihn kurz liegen und mach dann weiter. Manchmal braucht er einfach ein paar Minuten, um sich zu entspannen. Danach wird jedes Teigstück großzügig mit geschmolzenem Butaris bestrichen. Hier bitte nicht geizig werden. Das Fett ist nicht nur Geschmacksträger, sondern sorgt für die besonderen Schichten in diesem Rezept.

So wird die Ensaimada geformt

Jedes dünn ausgerollte und bestrichene Teigstück wird straff aufgerollt. Danach legst du die Rollen zu einer großen lockeren Schnecke zusammen. Wichtig ist der Abstand zwischen den Windungen. Die Ensaimada geht später noch stark auf. Wenn du sie zu eng legst, drückt sich alles zusammen und die Form verliert etwas von ihrer Leichtigkeit. Ich mag die große Schnecke besonders, weil sie auf dem Tisch richtig Eindruck macht. Man kann sie später in Stücke schneiden oder einfach rustikal auseinanderziehen. Das passt wunderbar zu diesem Gebäck. Natürlich kannst du aus jedem Teigstück kleine Ensaimadas backen, die nach dem Backen zum perfekten kleinen Gebäck werden.

Meine 3 wichtigsten Tipps für fluffige Ensaimada

  • Gib dem Teig genug Ruhezeit: Ensaimada braucht Geduld. Nach dem Kneten darf der Teig erst 1,5 bis 2 Stunden gehen, später als geformte Schnecke noch einmal 3 bis 5 Stunden. Genau diese lange zweite Gare macht sie weich, luftig und schön fluffig.
  • Roll den Teig wirklich dünn aus: Der Teig sollte fast transparent sein. Das ist der Schritt, bei dem man schnell zu früh aufhört. Wenn sich der Teig wieder zusammenzieht, lass ihn kurz entspannen und roll dann weiter. Je dünner der Teig, desto schöner werden später die Schichten.
  • Back die Ensaimada nicht zu dunkel: Sie soll hell goldbraun bleiben, nicht kräftig gebräunt. Wird sie zu dunkel, verliert sie schneller ihre zarte Struktur. Nach dem Abkühlen kommt dann ordentlich Puderzucker darüber. Nicht nur ein Hauch, sondern richtig großzügig.

Wie isst man Ensaimada am besten?

Am besten schmeckt Ensaimada frisch, wenn sie weich, luftig und noch leicht duftend ist. Dazu passt Kaffee, Cappuccino, heiße Schokolade oder ein Glas Milch. Ich finde sie besonders schön zum Sonntagsfrühstück oder zum Nachmittagskaffee. Sie ist süß, aber nicht mächtig. Kein schwerer Kuchen, sondern ein fluffiges Hefegebäck mit Puderzucker und feinem Butteraroma. Wenn du Gäste hast, stell die große Schnecke einfach komplett auf den Tisch. Das sieht viel schöner aus als kleine, perfekte Stücke. Ensaimada darf ruhig ein bisschen rustikal sein. Mein Tipp: am besten ganz frisch genießen, so schmeckt sie am allerbesten!

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Fluffige Ensaimada aus Hefeteig mit Butaris Butterschmalz. Der Teig wird sehr dünn ausgerollt, großzügig bestrichen, aufgerollt und zu einer großen Schnecke gelegt. Nach langer Gare wird sie hell gebacken und mit viel Puderzucker bestreut.

Vorbereitung 30 minutes
Zubereitung 20 minutes
Ruhezeit 7 hours
Gesamt 7 hours 50 minutes
Ensaimada mit Puderzucker
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Du benötigst Equipment

8 Portionen

Zutaten Zutaten

Teig
  • 500 g Weizenmehl Typ 550
  • 80 g Zucker
  • 2 Eier
  • 180 ml lauwarme Milch
  • 20 g frische Hefe
  • 1 Prise Salz
außerdem
  • 75 g Butaris Butterschmalz
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung Zubereitung

  • Alle Zutaten für den Teig ca. 10 Minuten lang verkneten. Anschließend 1,5-2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.
  • Den Teig in 8 Stücke teilen und jeweils hauchdünn ausrollen. Das Butaris Butterschmalz schmelzen und den Teig damit bestreichen. Eng aufrollen und auf einem Blech zu einer großen Schnecken legen. Dabei etwas Abstand zwischen den Windungen lassen.
  • Anschließend 3-5 Stunden ruhen lassen.
  • Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ca. 17-20 Minuten backen. Anschließend dick mit Puderzucker bestreuen.
Nährwertangaben: Ensaimada
Angaben pro Portion
Kalorien
380
% Tagesbedarf*
Fett
 
12
g
18
%
Gesättigte Fettsäuren
 
7
g
44
%
Transfettsäuren
 
0.004
g
Mehrfach ungesättigte Fette
 
1
g
Einfach ungesättigte Fette
 
3
g
Cholesterin
 
68
mg
23
%
Natrium
 
75
mg
3
%
Kalium
 
132
mg
4
%
Kohlenhydrate
 
59
g
20
%
Zucker
 
11
g
12
%
Eiweiß
 
9
g
18
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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