Erdbeerkuchen mit Pudding vom Blech
Für mich gehen zwei Sorten von Kuchen wirklich immer: Blechkuchen und Obstkuchen! Bei diesem Erdbeerkuchen mit Pudding vom Blech habe[…]
Mehr dazuErdbeerkuchen auf Biskuitboden ist für mich der Inbegriff von Frühling und Sommer. Kaum gibt es die ersten richtig süßen Erdbeeren, steht der Kuchen eigentlich schon fest. Leichter Boden, frische Früchte und eine cremige Schicht dazwischen, mehr braucht es gar nicht.
Ich mag vor allem, dass dieser Kuchen nicht schwer ist. Man kann locker ein zweites Stück essen, ohne dass man danach komplett erledigt ist. Und genau das macht ihn für mich zum perfekten Kuchen für warme Tage.
Biskuitboden passt einfach perfekt zu Erdbeeren, weil er so schön leicht ist. Er ist super fluffig und ergänzt dadurch die besondere Konsistenz der saftigen Erdbeeren perfekt. Auch geschmacklich ist er da, aber nicht zu präsent, um die Erdbeeren zu übertönen. Gerade wenn die Früchte richtig aromatisch sind, willst du ja genau das schmecken.
Was ich auch richtig gut finde: Der Boden nimmt ein bisschen von dem Erdbeersaft auf, ohne direkt matschig zu werden. Dadurch wird er schön saftig, bleibt aber trotzdem locker. Genau diese Kombination macht ihn so angenehm.
Im Vergleich zu einem festen Rührteig ist der ganze Kuchen einfach frischer und leichter. Und das ist genau das, worauf man bei Erdbeerkuchen meistens Lust hat.

Ein richtig guter Biskuit ist weich, luftig und geht schön auf. Dafür lohnt es sich, beim Rühren ein bisschen genauer zu arbeiten.
Die Eier sind hier der wichtigste Punkt. Ich schlage sie richtig schön auf, bis die Masse hell und luftig ist. Das dauert ein paar Minuten, macht aber einen riesigen Unterschied. Dadurch kommt schon ganz viel Luft in den Teig, die später für die fluffige Struktur sorgt.
Beim Mehl bin ich eher vorsichtig und hebe es nur locker unter, damit die Luft drin bleibt. Wenn man da zu wild rührt, wird der Boden schnell kompakter als gewollt.
Und dann einfach nicht zu lange backen. Sobald er durch ist, raus aus dem Ofen. So bleibt er schön weich und trocknet nicht aus.
Die Frage kommt echt oft, und die Antwort ist eigentlich: kommt drauf an, was du möchtest.
Die Obstbodenform hat diesen kleinen Rand, der super praktisch ist, wenn du die Erdbeeren mit Creme und Tortenguss machst. Da läuft nichts runter und alles bleibt schön an Ort und Stelle. Außerdem sieht es direkt klassisch nach Erdbeerkuchen aus.
Mit einer Springform bekommst du einen etwas dickeren Boden und kannst auch mehr Creme einbauen. Das wirkt dann gleich ein bisschen „tortiger“ und macht optisch mehr her.
Ich nutze beides, je nach Lust. Für einen schnellen Kuchen eher die Obstbodenform, für etwas Besonderes eher die Springform.
Hier kannst du dich eigentlich gut austoben, aber ein paar Sachen funktionieren einfach besonders gut. Ich mache oft eine Mascarpone-Sahne-Creme, weil sie schön cremig ist, aber trotzdem leicht bleibt. Sie passt perfekt zu den Erdbeeren und hält auch gut die Form.
Vanillepudding ist auch eine richtig gute Option, vor allem wenn du es etwas klassischer magst. Der bringt eine angenehme Süße und eine leichte Bindung, ohne zu schwer zu sein.
Wichtig ist für mich immer, dass die Creme die Erdbeeren ergänzt und nicht überdeckt. Die Früchte sollen im Mittelpunkt stehen, die Creme ist eher das, was alles zusammenbringt.
Das Timing macht hier echt einen Unterschied. Ich lege die Erdbeeren immer erst ganz am Schluss auf den Kuchen, wenn Boden und Creme komplett fertig und gut abgekühlt sind.
So bleiben sie schön frisch und saftig und verlieren nicht unnötig Flüssigkeit. Wenn man sie zu früh drauflegt, ziehen sie schnell Wasser und der Boden wird weich. Das ist schade, gerade wenn der Biskuit so schön fluffig geworden ist.
Wenn du mit Tortenguss arbeitest, kommt der direkt nach den Erdbeeren drauf. Dann bleibt alles an Ort und Stelle und sieht auch nach ein paar Stunden noch richtig gut aus.
Erdbeerkuchen schmeckt frisch einfach am besten, aber ein paar Stunden oder auch bis zum nächsten Tag lässt er sich gut vorbereiten.
Ich stelle ihn immer in den Kühlschrank, am besten leicht abgedeckt, damit die Creme stabil bleibt und die Erdbeeren ihr Aroma behalten. Wichtig ist nur, dass er nicht komplett offen steht, sonst trocknet er schneller aus.
Wenn du ihn vorbereitest, kannst du Boden und Creme schon vorher machen und die Erdbeeren erst kurz vor dem Servieren drauflegen. So bleibt alles genau so, wie man es sich wünscht: frisch, saftig und richtig lecker.
Für mich gehen zwei Sorten von Kuchen wirklich immer: Blechkuchen und Obstkuchen! Bei diesem Erdbeerkuchen mit Pudding vom Blech habe[…]
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