Erdbeereis aus der Ninja Creami
Mein Erdbeereis aus der Ninja Creami ist einfach unschlagbar: herrlich fruchtig, super cremig und in wenigen Minuten fertig. Perfekt, wenn[…]
Mehr dazuErdbeersorbet schmeckt für mich nach Sommer pur. Reife Erdbeeren, etwas Zucker, ein Spritzer Zitrone und eine kleine Prise Salz reichen schon, damit daraus ein richtig fruchtiges Sorbet wird. Ich mache es gerne in der Ninja Creami, weil die Konsistenz damit besonders fein wird. Gerade bei Erdbeeren lohnt sich das: Die Masse wird erst komplett eingefroren und dann cremig aufgeschlagen. Das Ergebnis ist erfrischend, fruchtig und deutlich intensiver als viele gekaufte Sorbets.

Wasche und putze zuerst die Erdbeeren. Danach werden sie fein püriert. Ich mache das richtig gründlich, weil die Basis später möglichst glatt sein soll. Wenn du ein besonders feines Erdbeersorbet möchtest, kannst du das Püree zusätzlich durch ein Sieb streichen. Bei Erdbeeren ist das nicht zwingend nötig, aber es macht die Textur etwas eleganter.
Dann verrührst du das Erdbeerpüree mit Zucker, Wasser, Zitronensaft und Salz. Der Zucker sollte sich möglichst gut lösen, bevor die Masse eingefroren wird. Ich lasse die Mischung dafür gerne ein paar Minuten stehen und rühre noch einmal durch.
Jetzt füllst du alles in den Becher der Ninja Creami. Wichtig: nicht über die maximale Fülllinie gehen und die Oberfläche möglichst glatt streichen. Danach kommt der Becher für 12 bis 24 Stunden in den Gefrierschrank, bis die Masse komplett durchgefroren ist.
Bei Sorbet ist Zucker nicht nur Geschmackssache. Er sorgt auch dafür, dass die gefrorene Masse später nicht steinhart und bröselig bleibt. Genau deshalb würde ich die Menge nicht zu stark reduzieren. Erdbeeren enthalten viel Wasser. Wenn zu wenig Zucker in der Masse ist, friert dieses Wasser sehr hart durch und das Sorbet wird schneller eisig. Mit ausreichend Zucker wird die Textur weicher und angenehmer. Wenn du es weniger süß magst, kannst du eher an anderen Hebeln arbeiten: ein wenig mehr Zitronensaft, sehr aromatische Erdbeeren und eine Prise Salz helfen, damit das Sorbet frisch statt nur süß schmeckt.
Der gefrorene Becher kommt in die Ninja Creami und wird im Modus „Sorbet“ verarbeitet. Nach dem ersten Durchlauf sieht das Erdbeersorbet manchmal direkt perfekt aus. Manchmal ist es aber noch etwas krümelig. Das ist bei Fruchtsorbet völlig normal.
Dann kommt der Re-Spin ins Spiel. Wenn die Masse nur leicht trocken aussieht, reicht oft ein zweiter Durchlauf. Ist sie richtig krümelig, gib 1 EL Wasser oder etwas Erdbeerpüree dazu und starte den Re-Spin erneut.
Ich finde genau das an der Creami praktisch: Man kann die Konsistenz nach dem ersten Durchlauf noch retten, ohne dass das Rezept direkt gescheitert ist. Besonders bei Erdbeersorbet wird es nach dem Re-Spin oft deutlich cremiger und löffelbarer.
TK-Erdbeeren funktionieren gut. Lass sie vorher auftauen und verwende auch den Saft, der dabei entsteht. Darin steckt viel Geschmack und Farbe. Nach dem Auftauen pürierst du die Erdbeeren wie im Rezept und verrührst sie mit Zucker, Wasser, Zitronensaft und Salz. Je nach Qualität der TK-Erdbeeren kann die Masse etwas mehr Zucker oder Zitrone brauchen. Also unbedingt probieren, bevor sie eingefroren wird. Frische Erdbeeren sind in der Saison mein Favorit. Außerhalb der Saison würde ich aber lieber gute TK-Erdbeeren nehmen als wässrige, wenig aromatische frische Beeren.
Du kannst Erdbeersorbet auch ohne Ninja Creami machen. Die Konsistenz wird meist etwas weniger fein, aber geschmacklich funktioniert es. Dafür gibst du die pürierte Erdbeermasse in eine flache Form und frierst sie ein. Während des Gefrierens rührst du sie alle 30 bis 45 Minuten kräftig durch. Das verhindert große Eiskristalle und macht das Sorbet etwas geschmeidiger. Eine zweite Möglichkeit: Die Masse komplett einfrieren, kurz antauen lassen und dann in einem starken Mixer cremig mixen. Das kommt einem Sorbet recht nah. Die Ninja Creami macht es nur einfacher und feiner.
Am schönsten ist Erdbeersorbet direkt nach dem Creami-Durchlauf. Dann ist es weich, fruchtig und lässt sich perfekt portionieren. Wenn etwas übrig bleibt, kannst du es wieder einfrieren, solltest es vor dem nächsten Servieren aber nicht direkt steinhart aus dem Gefrierschrank löffeln wollen. Ich lasse den Becher dann ein paar Minuten bei Raumtemperatur stehen. Oft reicht das schon, damit das Sorbet wieder etwas weicher wird. Wenn es noch zu fest oder kristallig ist, gib es einfach noch einmal in die Ninja Creami und nutze den Re-Spin.
Die eingefrorene Sorbetbasis kannst du gut auf Vorrat im Creami-Becher lagern. Für den besten Erdbeergeschmack würde ich sie aber nicht ewig im Gefrierschrank vergessen. Nach ein paar Wochen schmeckt Erdbeersorbet meist nicht mehr ganz so frisch und sommerlich wie am Anfang.
Mein Erdbeereis aus der Ninja Creami ist einfach unschlagbar: herrlich fruchtig, super cremig und in wenigen Minuten fertig. Perfekt, wenn[…]
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