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Far Breton

Far Breton ist eines dieser Gerichte, über das man stolpert, weil man wissen will, was das eigentlich ist. Denn hättet ihr gedacht, dass es sich um eine Leckerei aus der Bretagne handelt? Dort gehört es ganz selbstverständlich zur regionalen Küche und sieht aus wie Kuchen, wird aber anders gegessen. Mit den wenigen Zutaten ist es […]

Far Breton auf Kuchenplatte
Far Breton mit Pflauemn
Far Breton Stück
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Far Breton ist eines dieser Gerichte, über das man stolpert, weil man wissen will, was das eigentlich ist. Denn hättet ihr gedacht, dass es sich um eine Leckerei aus der Bretagne handelt? Dort gehört es ganz selbstverständlich zur regionalen Küche und sieht aus wie Kuchen, wird aber anders gegessen. Mit den wenigen Zutaten ist es ein Gebäck, das man auch wunderbar Zuhause zubereiten kann, wenn man es aus dem Urlaub kennt oder generell die französische Küche liebt.

Was ist Far Breton genau?

Far Breton ist ein traditioneller französischer Ofenpudding. Die Konsistenz liegt zwischen Flan und sehr saftigem Kuchen. Er wird nicht gestürzt, nicht gefüllt und nicht dekoriert, sondern einfach in einer Form gebacken und in Stücke geschnitten. Der Teig ist deutlich flüssiger als klassischer Kuchenteig und erinnert eher an einen Crêpe- oder Pfannkuchenteig. Beim Backen setzt er sich zu einer kompakten, glatten Masse, die schnittfest ist, aber weich bleibt.

Far Breton mit Pflauemn

Welche Rolle spielt Far Breton in der bretonischen Küche?

Far Breton stammt aus der Bretagne, einer Region im Nordwesten Frankreichs. Die bretonische Küche ist geprägt von einfachen Zutaten, Milchprodukten, Eiern und Mehl. Der Name ist dabei sehr wörtlich zu verstehen: far bezeichnet eine Art Brei oder Pudding, breton verweist auf die Herkunft. Far Breton ist kein Produkt der feinen Küche, sondern ein regionales Alltagsgericht. Er wurde gebacken, wenn man etwas brauchte, das einfach herzustellen war und mehrere Personen sättigen konnte. Er war daher früher kein Dessert im heutigen Sinn, sondern eher ein fester Bestandteil einer Mahlzeit. Erst später entwickelte er sich zu dem, was man heute als Nachspeise oder süßes Gebäck kennt.

Wann isst man Far Breton?

Far Breton ist kein Festtagsdessert. Man isst ihn nach dem Essen, zum Kaffee oder auch einfach zwischendurch. Er passt gut in den Alltag, weil er sich vorbereiten lässt und auch am nächsten Tag noch gut schmeckt. In der Bretagne ist er nichts Besonderes und genau das macht ihn typisch.

Traditionelle Zubereitung und warum Far Breton nicht gestürzt wird

Traditionell wird Far Breton aus einem sehr glatten, flüssigen Teig zubereitet, der eher an Crêpe– oder Pfannkuchenteig erinnert als an Kuchenteig. Eier, Milch, Zucker und Mehl werden gründlich verrührt, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind, da sich diese beim Backen nicht mehr auflösen würden. Der Teig wird anschließend in eine gut gebutterte Form gegossen und langsam im Ofen gebacken. Ziel ist kein Aufgehen oder Bräunen, sondern ein gleichmäßiges Stocken der Masse.

Genau diese Zubereitungsart erklärt auch, warum Far Breton traditionell nicht gestürzt wird. Er besitzt keine stabile Krume, sondern eine geschlossene, puddingartige Struktur. Beim Stürzen würde er leicht reißen oder seine Form verlieren. Stattdessen lässt man ihn vollständig abkühlen, schneidet ihn direkt in der Form oder hebt die Stücke vorsichtig heraus. Das gehört zum Charakter des Desserts und ist ein Zeichen dafür, dass das Backen wunderbar funktioniert hat.

Können im Far Breton auch andere Früchte als Pflaumen verwendet werden?

Das Dessert aus der Bretagne lässt sich auch mit anderen Früchten zubereiten. Zwar gelten Backpflaumen heute als klassische Variante, sie waren aber nicht von Anfang an festgelegt. Entscheidend ist weniger die Tradition als die Eigenschaft der Frucht.

Geeignet sind Früchte, die beim Backen ihre Form behalten und nicht zu viel Flüssigkeit abgeben. Rosinen oder Sultaninen funktionieren sehr gut, ebenso fein geschnittene getrocknete Aprikosen oder entsteinte Kirschen. Auch Birnenstücke sind möglich, solange sie nicht zu saftig sind.

Frische Beeren oder sehr wasserhaltige Früchte sind dagegen weniger empfehlenswert. Sie können den Teig verwässern und dazu führen, dass der Far Breton nicht gleichmäßig stockt. Wer abwandelt, sollte die Früchte sparsam einsetzen und den Fokus weiterhin auf den Teig legen, denn genau der macht Far Breton aus.

5 Tipps für cremigen Far Breton

  • Die Form gründlich buttern, besonders an den Rändern. Far Breton ist sehr weich und löst sich sonst nur schwer.
  • Den Teig lange und glatt rühren. Klümpchen verschwinden beim Backen nicht und stören später die Textur.
  • Die Früchte gleichmäßig im Teig verteilen, nicht schichten. So stockt der Far Breton gleichmäßig.
  • Den Far Breton langsam backen und nicht zu heiß. Zu hohe Temperatur sorgt für ungleichmäßiges Garen.
  • Nach dem Backen vollständig auskühlen lassen. Erst dann bekommt das Dessert seine typische, schnittfeste Konsistenz.
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Far Breton Stück

Far Breton

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Far Breton ist ein cremiges Dessert aus der bretonischen Küche, das einem Ofenpudding ähnelt. Die besondere Konsistenz macht ihn zu einem absoluten Leckerbissen.

Vorbereitung 10 minutes
Zubereitung 50 minutes
Gesamt 1 hour
Stück Far Breton mit Backpflaumen, gebackenes französisches Dessert aus der Bretagne, auf einem Teller serviert.
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Du benötigst Equipment

12 Stücke

Zutaten Zutaten

  • 200 g getrocknete Pflaumen
  • 250 g Weizenmehl Typ 405
  • 150 g Zucker
  • 4 Eier
  • 75 g Butter geschmolzen
  • 750 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Rum optional

Zubereitung Zubereitung

  • Backofen auf 180 °C vorheizen. Pflaumen in Rum (oder warmem Wasser) 15 Minuten einweichen.
  • Mehl, Zucker und Salz mischen. Eier und geschmolzene Butter einrühren, dann nach und nach die Milch, bis ein glatter, flüssiger Teig entsteht.
  • Form gut fetten. Pflaumen auf dem Boden verteilen.
  • Teig darüber gießen. 45–55 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Nährwertangaben: Far Breton
Angaben pro Portion
Kalorien
207
% Tagesbedarf*
Fett
 
4
g
6
%
Gesättigte Fettsäuren
 
2
g
13
%
Transfettsäuren
 
0.02
g
Mehrfach ungesättigte Fette
 
0.4
g
Einfach ungesättigte Fette
 
1
g
Cholesterin
 
62
mg
21
%
Natrium
 
124
mg
5
%
Kalium
 
142
mg
4
%
Kohlenhydrate
 
37
g
12
%
Zucker
 
18
g
20
%
Eiweiß
 
6
g
12
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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