Brioche- nach Originalrezept
Die Brioche nach Originalrezept gehört zu meinen liebsten Gebäcken mit Hefeteig! So zart und fluffig zugleich ist kein anderes Rezept.[…]
Mehr dazuFar Breton ist eines dieser Gerichte, über das man stolpert, weil man wissen will, was das eigentlich ist. Denn hättet ihr gedacht, dass es sich um eine Leckerei aus der Bretagne handelt? Dort gehört es ganz selbstverständlich zur regionalen Küche und sieht aus wie Kuchen, wird aber anders gegessen. Mit den wenigen Zutaten ist es ein Gebäck, das man auch wunderbar Zuhause zubereiten kann, wenn man es aus dem Urlaub kennt oder generell die französische Küche liebt.
Far Breton ist ein traditioneller französischer Ofenpudding. Die Konsistenz liegt zwischen Flan und sehr saftigem Kuchen. Er wird nicht gestürzt, nicht gefüllt und nicht dekoriert, sondern einfach in einer Form gebacken und in Stücke geschnitten. Der Teig ist deutlich flüssiger als klassischer Kuchenteig und erinnert eher an einen Crêpe- oder Pfannkuchenteig. Beim Backen setzt er sich zu einer kompakten, glatten Masse, die schnittfest ist, aber weich bleibt.

Far Breton stammt aus der Bretagne, einer Region im Nordwesten Frankreichs. Die bretonische Küche ist geprägt von einfachen Zutaten, Milchprodukten, Eiern und Mehl. Der Name ist dabei sehr wörtlich zu verstehen: far bezeichnet eine Art Brei oder Pudding, breton verweist auf die Herkunft. Far Breton ist kein Produkt der feinen Küche, sondern ein regionales Alltagsgericht. Er wurde gebacken, wenn man etwas brauchte, das einfach herzustellen war und mehrere Personen sättigen konnte. Er war daher früher kein Dessert im heutigen Sinn, sondern eher ein fester Bestandteil einer Mahlzeit. Erst später entwickelte er sich zu dem, was man heute als Nachspeise oder süßes Gebäck kennt.
Far Breton ist kein Festtagsdessert. Man isst ihn nach dem Essen, zum Kaffee oder auch einfach zwischendurch. Er passt gut in den Alltag, weil er sich vorbereiten lässt und auch am nächsten Tag noch gut schmeckt. In der Bretagne ist er nichts Besonderes und genau das macht ihn typisch.
Traditionell wird Far Breton aus einem sehr glatten, flüssigen Teig zubereitet, der eher an Crêpe– oder Pfannkuchenteig erinnert als an Kuchenteig. Eier, Milch, Zucker und Mehl werden gründlich verrührt, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind, da sich diese beim Backen nicht mehr auflösen würden. Der Teig wird anschließend in eine gut gebutterte Form gegossen und langsam im Ofen gebacken. Ziel ist kein Aufgehen oder Bräunen, sondern ein gleichmäßiges Stocken der Masse.
Genau diese Zubereitungsart erklärt auch, warum Far Breton traditionell nicht gestürzt wird. Er besitzt keine stabile Krume, sondern eine geschlossene, puddingartige Struktur. Beim Stürzen würde er leicht reißen oder seine Form verlieren. Stattdessen lässt man ihn vollständig abkühlen, schneidet ihn direkt in der Form oder hebt die Stücke vorsichtig heraus. Das gehört zum Charakter des Desserts und ist ein Zeichen dafür, dass das Backen wunderbar funktioniert hat.
Das Dessert aus der Bretagne lässt sich auch mit anderen Früchten zubereiten. Zwar gelten Backpflaumen heute als klassische Variante, sie waren aber nicht von Anfang an festgelegt. Entscheidend ist weniger die Tradition als die Eigenschaft der Frucht.
Geeignet sind Früchte, die beim Backen ihre Form behalten und nicht zu viel Flüssigkeit abgeben. Rosinen oder Sultaninen funktionieren sehr gut, ebenso fein geschnittene getrocknete Aprikosen oder entsteinte Kirschen. Auch Birnenstücke sind möglich, solange sie nicht zu saftig sind.
Frische Beeren oder sehr wasserhaltige Früchte sind dagegen weniger empfehlenswert. Sie können den Teig verwässern und dazu führen, dass der Far Breton nicht gleichmäßig stockt. Wer abwandelt, sollte die Früchte sparsam einsetzen und den Fokus weiterhin auf den Teig legen, denn genau der macht Far Breton aus.
Die Brioche nach Originalrezept gehört zu meinen liebsten Gebäcken mit Hefeteig! So zart und fluffig zugleich ist kein anderes Rezept.[…]
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