Einfaches Affogato Rezept
Affogato ist, glaube ich, das einfachste und schnellste Getränk für den Sommer! Außerdem eignet sich die Leckerei perfekt als Dessert[…]
Mehr dazuEinen Frappuccino selber machen ist perfekt, wenn du Lust auf einen eiskalten Kaffee hast, aber nicht extra ins Café fahren willst. Cremig, süß, kalt und mit ordentlich Kaffee-Geschmack: Genau so muss er für mich sein. Das Beste daran: Du brauchst nur Kaffee, Milch, Eiswürfel und etwas Süße. Alles kommt zusammen in den Mixer und nach weniger als einer Minute steht ein richtig cremiger Frappuccino im Glas. Wenn du magst, kommt noch Sahne, Vanilleeis, Karamell- oder Schokosauce obendrauf.

Für Frappuccino brauchst du Kaffee, der kräftig schmeckt. Wenn der Kaffee schon vor dem Mixen mild ist, geht er zwischen Milch, Eis und Süße fast unter. Am besten funktionieren zwei abgekühlte Espressi oder 150 ml sehr starker Kaffee. Filterkaffee geht auch, sollte aber wirklich kräftig gebrüht sein. Wichtig ist, dass der Kaffee vollständig abgekühlt ist. Heißer Kaffee schmilzt die Eiswürfel sofort und macht den Frappuccino dünn statt cremig. Ich bereite den Kaffee gerne etwas früher zu und stelle ihn in den Kühlschrank. Wenn es schnell gehen muss, kannst du ihn auch kurz in ein kaltes Gefäß umfüllen und ein paar Minuten abkühlen lassen.
Die Cremigkeit steht und fällt mit dem Verhältnis von Kaffee, Milch und Eiswürfeln. Zu wenig Eis macht den Drink flüssig. Zu viel Milch nimmt ihm den frostigen Charakter.
Für ein großes Glas sind 8 bis 10 Eiswürfel ein guter Richtwert. Der Mixer zerkleinert sie zusammen mit Kaffee und Milch zu einer dicken, kalten Masse. Wenn du es noch cremiger möchtest, gib einen Esslöffel Schlagsahne oder eine kleine Kugel Vanilleeis dazu. Das macht den Frappuccino mehr wie ein Dessert. Wichtig ist ein leistungsstarker Mixer. Er sollte die Eiswürfel wirklich fein zerkleinern können. Wenn noch große Eisstücke im Glas landen, war die Mixzeit zu kurz oder der Mixer zu schwach.
Du kannst den Frappuccino mit Zucker süßen, aber Sirup ist oft praktischer. Zucker löst sich in kalten Getränken nicht immer perfekt, Vanillesirup oder Karamellsirup verteilt sich schneller. Ich würde mit einem Esslöffel Süße starten und danach probieren. Wenn du Vanilleeis oder Sauce verwendest, brauchst du meistens weniger Zucker. Karamellsauce macht den Frappuccino süßer. Schokosauce geht mehr in Richtung Mokka-Frappuccino und passt besonders gut, wenn der Kaffee sehr kräftig ist. Wenn du es nicht so süß magst, lass die Sauce weg und nimm nur wenig Zucker. Der Drink soll nach Kaffee schmecken und nicht nur nach Dessert im Glas.
Gib Kaffee, Milch, Eiswürfel und Zucker oder Sirup in den Mixer. Wenn du Sahne oder Vanilleeis verwendest, kommt das direkt mit dazu. Dann wird alles etwa 30 bis 45 Sekunden gemixt. Die Masse sollte hell, dick und cremig aussehen. Wenn sie noch sehr flüssig ist, kannst du ein bis zwei zusätzliche Eiswürfel ergänzen und noch einmal kurz mixen. Fülle den Frappuccino direkt in ein großes Glas. Jetzt ist die Konsistenz am besten: kalt, cremig und leicht schaumig. Nach Wunsch kommt oben Schlagsahne drauf. Ein bisschen Karamell- oder Schokosauce darüber und fertig ist der selbstgemachte Café-Drink.
Ganz ehrlich: Richtig gut wird er mit Mixer. Die Eiswürfel müssen fein zerkleinert werden, sonst bekommst du nicht diese cremige, dicke Konsistenz. Ohne Mixer kannst du eine einfache Variante machen. Dafür nimmst du kalten Kaffee, Milch, Sirup und sehr fein zerstoßenes Eis. Alles kräftig in einem Shaker schütteln und direkt trinken. Das schmeckt gut, ist aber eher ein geschüttelter Eiskaffee als ein echter Frappuccino. Für die cremige Café-Version lohnt sich der Mixer wirklich.
Frappuccino schmeckt direkt nach dem Mixen am besten. Dann ist er cremig, kalt und die Eisstruktur noch schön fein. Wenn er länger steht, schmilzt das Eis und der Drink trennt sich etwas. Das ist normal, sieht aber nicht mehr ganz so schön aus und schmeckt dünner. Du kannst den Kaffee aber sehr gut vorbereiten und kalt stellen. Dann musst du später nur noch alles in den Mixer geben. Für Gäste würde ich die Zutaten bereitstellen und den Frappuccino frisch mixen. Das dauert kaum länger, schmeckt aber deutlich besser.
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