Mini Burger
Mini Burger sind eine tolle Alternative zu klassischen Burgern, besonders wenn man Gäste hat oder ein Buffet vorbereitet. Sie sehen[…]
Mehr dazuFrikadellen in der Heißluftfritteuse sind eine richtig praktische Sache. Sie werden außen schön gebräunt, innen saftig und du brauchst deutlich weniger Fett als in der Pfanne. Ich mache sie gerne im Airfryer, wenn es schnell gehen soll und ich nicht am Herd stehen möchte. Es spritzt kaum etwas, die Küche riecht weniger stark nach Bratfett und die Frikadellen garen total gleichmäßig. Dazu passen Kartoffelsalat, Gurkensalat, Brot, Senf oder ein einfacher Dip.

Gib Hackfleisch, fein gewürfelte Zwiebel, Ei, eingeweichtes und gut ausgedrücktes Brötchen oder Paniermehl, Senf und Gewürze in eine Schüssel. Dann alles nur so lange vermengen, bis die Masse zusammenhält. Bitte nicht ewig kneten. Das ist bei Frikadellen wirklich ein Punkt, den man ernst nehmen sollte. Wenn die Masse zu stark bearbeitet wird, werden die Frikadellen schnell fest und kompakt.
Forme anschließend etwa 8 Frikadellen und drücke sie leicht flach. Genau das ist wichtig für den Airfryer. Zu dicke Frikadellen werden außen schnell dunkel, während sie innen noch nicht richtig gar sind. Alternativ kannst du natürlich auch kleine Mini Frikadellen Formen, die dann perfekt fürs Buffet oder als Snack sind.
Den Airfryer-Korb solltest du leicht ölen oder einsprühen. Dann die Frikadellen hineinlegen und bei 190 °C etwa 17 Minuten garen bis sie knusprig und goldbraun sind.
In der Pfanne kann man die Hitze besser direkt steuern und die Frikadellen braten in Kontakt mit Fett. In der Heißluftfritteuse arbeitet heiße Luft rundherum. Das klappt sehr gut, aber dicke Frikadellen brauchen innen länger. Wenn sie zu hoch geformt sind, passiert genau das, was keiner will: außen dunkel, innen noch nicht durch. Deshalb forme ich sie im Airfryer lieber etwas flacher. So garen sie gleichmäßiger und bekommen trotzdem eine schöne Farbe.
Ein bisschen Fett hilft. Die Frikadellen bringen zwar selbst Fett mit, aber ein leicht geölter Korb verhindert, dass sie ankleben. Außerdem bekommen sie dadurch eine schönere Oberfläche. Du brauchst nicht viel. Einmal dünn einsprühen oder mit etwas Öl auspinseln reicht völlig. Der Vorteil vom Airfryer ist ja gerade, dass du weniger Fett brauchst.
Wenn du Backpapier oder eine Einlage verwendest, achte darauf, dass die Luft noch gut zirkulieren kann. Sonst bräunen die Frikadellen weniger gleichmäßig. Ich mache es immer so, dass ich ein Backpapier auf den Boden lege und den Einlegeboden mit den Frikadellen obendrauf. So kommt noch genug heiße Luft an den Boden der Frikadellen, um auch ihn gut zu bräunen.
Optisch sollten sie außen schön gebräunt sein und beim Anschneiden innen nicht mehr rosa sein. Der austretende Fleischsaft sollte klar sein. Am sichersten ist ein Küchenthermometer. Bei Hackfleisch solltest du auf eine sichere Kerntemperatur achten. Wenn du keines hast, schneide eine Frikadelle zur Probe an. Das ist besser, als bei Hack zu raten.
Je nach Größe, Airfryer-Modell und Dicke können die Frikadellen ein paar Minuten länger oder kürzer brauchen. Die Zeit im Rezept ist ein guter Richtwert, aber die Form entscheidet hier stark mit.
Klassisch passen Kartoffelsalat, Gurkensalat, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree oder einfach Brot und Senf. Genau so esse ich sie am liebsten, besonders wenn sie noch warm sind. Für ein schnelles Abendessen kannst du sie auch mit Salat und einem Joghurt-Dip servieren. Kalt schmecken Frikadellen ebenfalls gut, zum Beispiel auf Brot oder als Snack für unterwegs.
Wenn Reste übrig bleiben, kannst du sie am nächsten Tag kurz im Airfryer aufwärmen. Dann werden sie außen wieder etwas frischer als in der Mikrowelle.
Mini Burger sind eine tolle Alternative zu klassischen Burgern, besonders wenn man Gäste hat oder ein Buffet vorbereitet. Sie sehen[…]
Mehr dazu

Hat es Dir geschmeckt? Hast Du Verbesserungsvorschläge? Hast du etwas anders gemacht, eine kreative Zutat ausprobiert oder einfach eine Frage? Hinterlasse einen Kommentar und lass mich wissen, wie es dir ergangen ist. Dein Feedback inspiriert nicht nur mich, sondern auch andere HobbybäckerInnen!
Rezept bewerten