Flädlesuppe nach Oma’s Originalrezept
Diese Suppe hat wirklich unglaublich viele Namen: Flädlesuppe, Pfannkuchensuppe, Frittatensuppe. Kennt ihr vielleicht sogar noch einen anderen? Alle zusammen beschreiben[…]
Mehr dazuGemüsepaste selber machen ist eine einfache Möglichkeit, Gemüse haltbar zu machen und gleichzeitig eine praktische Würzgrundlage für den Alltag zu haben. Statt fertiger Brühe oder Pulver weiß man genau, was drin ist: nämlich frisches Gemüse, Salz und etwas Öl, sonst nichts. Ich nutze Gemüsepaste vor allem zum Würzen von Suppen, Eintöpfen, Saucen oder Reisgerichten. Sie ist schnell gemacht, spart Platz im Vorratsschrank und ersetzt klassische Gemüsebrühe fast vollständig. Gerade wenn regelmäßig gekocht wird, lohnt sich der kleine Aufwand absolut.
Für Gemüsepaste eignet sich grundsätzlich fast jedes Gemüse, das auch in eine klassische Gemüsebrühe passt. Wichtig ist eine ausgewogene Mischung aus süßlichen, herzhaften und aromatischen Komponenten.
In meinem Rezept verwende ich insgesamt 500 g Gemüse, bestehend aus Karotten, Lauch, Zwiebeln, Paprika und Sellerie. Diese Kombination ist sehr ausgewogen, denn Karotten bringen leichte Süße, Lauch und Zwiebeln sorgen für Geschmack, Sellerie gibt Würze und Paprika rundet das Ganze ab.
Grundsätzlich gilt: Stark wasserhaltiges Gemüse wie Zucchini oder Tomaten ist weniger geeignet, da es die Haltbarkeit verkürzt. Auch sehr dominante Sorten wie Brokkoli oder Kohl sollten nur sparsam eingesetzt werden, da sie den Geschmack schnell überdecken.

Das Salz ist der entscheidende Faktor, wenn man Gemüsepaste haltbar machen möchte. Mit 100 g Salz auf 500 g Gemüse liegt der Salzanteil hoch genug, um das Wachstum von Keimen zuverlässig zu hemmen.
Das Salz entzieht dem Gemüse Wasser, konserviert die Paste und sorgt dafür, dass sie im Kühlschrank über Monate haltbar bleibt. Weniger Salz würde die Haltbarkeit deutlich reduzieren und ist bei roher Gemüsepaste nicht zu empfehlen. Das Olivenöl unterstützt zusätzlich die Haltbarkeit und verbessert die Konsistenz.
Sobald ich die Gemüsepaste in Schraubgläser abgefüllt habe, versiegele ich sie mit einer dünnen Schicht Olivenöl an der Oberfläche. Dadurch wird eine natürliche Barriere für Keime gebildet. Entnimmst du viel Paste, solltest du die Ölschicht immer wieder neu aufgießen.
Für die Paste wird zuerst das Gemüse gewaschen, geputzt, in grobe Stücke geschnitten und mit Öl und Salz fein püriert. Nach dem Pürieren sollte die Gemüsepaste in saubere, idealerweise sterilisierte Gläser gefüllt werden. Wichtig ist, die Oberfläche glatt zu streichen und darauf zu achten, dass keine Luftblasen eingeschlossen sind.
Die Paste wird im Kühlschrank aufbewahrt und sollte immer mit einem sauberen Löffel entnommen werden. Ich gebe zusätzlich gerne einen kleinen Spritzer Olivenöl auf die Oberfläche, denn das bildet eine Schutzschicht und verlängert die Haltbarkeit.
Ungeöffnet hält sich die Gemüsepaste mehrere Monate, geöffnet sollte sie innerhalb weniger Wochen verbraucht werden, sofern sauber gearbeitet wird.
Richtig zubereitet und gekühlt gelagert ist selbstgemachte Gemüsepaste etwa 3 bis 6 Monate haltbar. Der hohe Salzgehalt sorgt dafür, dass sie nicht verdirbt, solange hygienisch gearbeitet wird.
Verändert sich Geruch, Farbe oder bildet sich Schimmel, sollte die Paste entsorgt werden. Alternativ kann man Gemüsepaste auch portionsweise einfrieren, zum Beispiel in Eiswürfelformen. So ist sie sehr lange haltbar und flexibel dosierbar.
Die Gemüsepaste wird sparsam eingesetzt, da sie stark konzentriert ist. Das kennst du sicherlich von der gekauften Gemüsebrühe, die auch super intensiv schmeckt. Ein bis zwei Teelöffel reichen meist aus, um Suppen, Saucen oder Gemüsegerichte zu würzen.
Ich verwende sie als Ersatz für gekaufte Gemüsebrühe, zum Abschmecken von Pfannengerichten, einem klassischen Nudel-Schinken-Auflauf oder auch für Reis und Couscous. Wichtig ist, beim Kochen zusätzliches Salz entsprechend zu reduzieren.
Diese Suppe hat wirklich unglaublich viele Namen: Flädlesuppe, Pfannkuchensuppe, Frittatensuppe. Kennt ihr vielleicht sogar noch einen anderen? Alle zusammen beschreiben[…]
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