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Gewürzgurken einlegen

Gewürzgurken einlegen ist viel einfacher, als es klingt. Für diese Variante brauchst du kleine Einlegegurken, einen kräftigen Essig-Sud und ein paar klassische Gewürze wie Dill, Senfkörner, Pfeffer und Lorbeer. Die Gurken werden nicht klassisch eingekocht, sondern mit kochend heißem Sud übergossen und anschließend im Kühlschrank gelagert. Dadurch bleiben sie schön würzig, frisch und nach ein […]

Gewürzgurken im offenen Glas
Gewürzgurken nah
Gewürzgurken eingelegt
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Gewürzgurken einlegen ist viel einfacher, als es klingt. Für diese Variante brauchst du kleine Einlegegurken, einen kräftigen Essig-Sud und ein paar klassische Gewürze wie Dill, Senfkörner, Pfeffer und Lorbeer. Die Gurken werden nicht klassisch eingekocht, sondern mit kochend heißem Sud übergossen und anschließend im Kühlschrank gelagert. Dadurch bleiben sie schön würzig, frisch und nach ein paar Tagen richtig aromatisch. Wichtig ist vor allem das Verhältnis von Essig, Wasser, Salz und Zucker. Der Sud darf kräftig schmecken, denn die Gurken nehmen nach und nach Aroma auf. Direkt nach dem Aufgießen wirkt er oft intensiver, nach einigen Tagen wird der Geschmack runder. Auf was du sonst noch achten musst, erfährst du hier im Rezept!

Diese Zutaten brauchst du zum Gewürzgurken einlegen

  • Einlegegurken sind kleiner und fester als normale Salatgurken. Sie bleiben beim Einlegen besser in Form und werden nicht so schnell weich.
  • Zwiebel gibt dem Sud eine leichte Süße und Würze. In Ringe geschnitten lässt sie sich gut zwischen den Gurken verteilen.
  • Dill gehört für mich unbedingt zu Gewürzgurken. Frischer Dill schmeckt aromatischer als getrockneter und passt perfekt zum Essig-Sud.
  • Senfkörner bringen die typische Einlegewürze. Sie schmecken nicht scharf, sondern eher rund und leicht nussig.
  • Pfefferkörner geben dem Sud mehr Geschmack. Schwarzer Pfeffer passt klassisch, bunter Pfeffer funktioniert ebenfalls.
  • Lorbeerblätter machen den Geschmack kräftiger und leicht herb. Zwei Blätter reichen für zwei große Gläser vollkommen aus.
  • Knoblauch ist optional. Eine Zehe reicht, sonst übernimmt er schnell den ganzen Sud.
  • Tafelessig mit 5 % Säure sorgt für die nötige Säure und den typischen Geschmack. Mildere Essige würde ich hier nicht einfach austauschen.
  • Wasser gleicht den Essig aus. So wird der Sud kräftig, aber nicht unangenehm scharf.
  • Zucker rundet die Säure ab. Mit 45 g wird der Sud deutlich säuerlicher, mit 60 g klassischer süß-sauer.
  • Salz würzt die Gurken und gehört unbedingt in den Sud. Nimm am besten einfaches Salz ohne starke Zusätze.
Gewürzgurken nah

Warum der Sud kräftig schmecken muss

Der Sud darf direkt nach dem Kochen ruhig etwas intensiver schmecken, als du ihn später essen würdest. Die Gurken selbst enthalten viel Wasser und nehmen die Würze erst nach und nach auf. Wenn der Sud zu mild ist, schmecken die Gewürzgurken nach ein paar Tagen schnell langweilig. Genau deshalb ist die Mischung aus Essig, Salz, Zucker und Gewürzen hier bewusst kräftig gehalten. Mit 45 g Zucker wird der Sud säuerlicher. Das passt gut, wenn du Gewürzgurken lieber herb und frisch magst. Mit 60 g Zucker wird er runder und mehr in Richtung klassisch süß-sauer. Das ist meistens die familientauglichere Variante, weil die Essigsäure etwas milder schmeckt. Wichtig: Reduziere den Essig nicht einfach stark. Wenn du den Geschmack milder möchtest, arbeite lieber mit etwas mehr Zucker oder lass die Gurken länger durchziehen.

So bleiben die Gewürzgurken knackig

Knackige Gewürzgurken beginnen schon beim Einkauf. Nimm möglichst kleine, feste Gurken ohne weiche Stellen. Je frischer die Gurken sind, desto besser wird später die Konsistenz. Wasche die Gurken gründlich und schneide das Blütenende dünn ab. Dieser kleine Schritt ist sinnvoll, weil genau dort Stoffe sitzen können, die Gurken schneller weich werden lassen. Packe die Gurken möglichst dicht in die Gläser. So schwimmen sie später nicht so stark nach oben und bleiben besser vom Sud bedeckt. Die Gläser sollten sauber und heiß ausgespült sein. Die Gurken kommen dann mit Zwiebel, Dill und Gewürzen hinein und werden direkt mit kochend heißem Sud übergossen. Wenn du besonders knackige Gurken möchtest, kannst du sie vor dem Einlegen für ein paar Stunden in sehr kaltes Wasser legen. Danach gut abtropfen lassen und erst dann in die Gläser schichten.

Gläser richtig befüllen

Die Gläser und Deckel sollten gründlich heiß gespült werden. Halte die Gläser warm, damit sie beim Einfüllen des kochenden Suds nicht springen. Schichte zuerst die Gurken möglichst eng in die Gläser. Zwiebelringe, Dill, Senfkörner, Pfeffer, Lorbeer und optional Knoblauch verteilst du dazwischen und obenauf. Der Sud wird aus Essig, Wasser, Zucker und Salz aufgekocht und etwa zwei Minuten köcheln gelassen. So lösen sich Zucker und Salz vollständig auf. Gieße den Sud kochend heiß über die Gurken. Sie sollten vollständig bedeckt sein. Lass dabei etwa einen Zentimeter Platz bis zum Glasrand. Verschließe die Gläser sofort und lass sie abkühlen. Danach kommen sie in den Kühlschrank.

Kühlschrankgurken oder haltbar eingekocht?

Diese Gewürzgurken sind Kühlschrankgurken. Das heißt: Sie werden heiß übergossen, aber nicht zusätzlich eingekocht. Deshalb gehören sie nach dem Abkühlen in den Kühlschrank. Das ist wichtig und sollte nicht schöngeredet werden. Nur weil ein Glas heiß verschlossen wird, ist es nicht automatisch monatelang bei Zimmertemperatur haltbar. Für richtig haltbare Gewürzgurken im Vorratsschrank bräuchtest du ein geprüftes Einkochverfahren mit passender Zeit, Temperatur und Säure. Dieses Rezept ist dafür nicht gedacht. Im Kühlschrank hält sich die Gurkenqualität deutlich besser. Außerdem bleiben Geschmack und Biss frischer als bei stark erhitzten Gurken.

Wann kann man die Gewürzgurken probieren?

Nach etwa sieben Tagen kannst du die ersten Gewürzgurken probieren. Dann haben sie schon deutlich Geschmack angenommen, sind aber oft noch recht frisch und etwas leichter im Aroma. Besser werden sie meistens nach zehn bis vierzehn Tagen. Dann haben Essig, Salz, Zucker, Dill und Gewürze mehr Zeit gehabt, in die Gurken einzuziehen. Wenn du sehr kleine Gurken verwendest, sind sie schneller durchgezogen. Größere Gurken brauchen etwas länger. Nach dem Öffnen solltest du die Gurken immer mit sauberem Besteck entnehmen. So bleibt der Sud sauber und die Gurken halten sich besser.

Was tun, wenn die Gurken zu sauer oder zu süß sind?

Sind die Gewürzgurken nach der Ziehzeit zu sauer, war der Sud nicht falsch, sondern einfach sehr kräftig. Beim nächsten Mal kannst du eher 60 g Zucker verwenden oder etwas mehr Zwiebel dazugeben. Sind sie dir zu süß, nimm beim nächsten Ansatz nur 45 g Zucker. Auch etwas mehr Dill oder ein paar zusätzliche Pfefferkörner lassen den Geschmack herber wirken. Wenn der Sud zu mild schmeckt, hilft beim nächsten Mal weniger Wasser nicht automatisch weiter. Besser ist es, das Verhältnis bewusst anzupassen und den Sud vor dem Aufgießen kräftig abzuschmecken. Nachwürzen im fertigen Glas ist möglich, aber begrenzt. Ein zusätzlicher Dillzweig, etwas Pfeffer oder eine dünne Knoblauchscheibe können noch Aroma abgeben. Zucker und Salz lösen sich im kalten Sud dagegen langsamer.

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Die fertigen Gewürzgurken sollten im Kühlschrank gelagert werden. Dort bleiben sie gut gekühlt und behalten ihren frischen Geschmack. Achte darauf, dass die Gurken immer vom Sud bedeckt sind. Ragen einzelne Stücke dauerhaft heraus, können sie schneller verderben. Wenn der Sud trüb wird, unangenehm riecht, schäumt oder sich Schimmel bildet, solltest du das Glas entsorgen. Da gibt es nichts zu retten. Ungeöffnete Kühlschrankgurken halten sich bei sauberer Arbeitsweise mehrere Wochen. Nach dem Öffnen solltest du sie zügig verbrauchen und immer wieder kalt stellen.

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Knackige Gewürzgurken mit kräftigem Essig-Sud, Dill, Senfkörnern, Pfeffer und Lorbeer. Die Gurken werden heiß übergossen und als Kühlschrankgurken gelagert.

Vorbereitung 20 minutes
Gesamt 20 minutes
Gewürzgurken selbst eingelegt
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Du benötigst Equipment

2 Gläser
  • 2 große Gläser mit Schraubdeckel à 750ml

Zutaten Zutaten

  • 800 g Einlegegurken
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Zweige Dill
  • 2 TL Senfkörner
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Knoblauchzehe
Sud
  • 350 ml Tafelessig mind. 5% Säure
  • 350 ml Wasser
  • 45-60 g Zucker
  • 18 g Salz

Zubereitung Zubereitung

  • Gläser und Deckel gründlich heiß spülen. Die Gläser vor dem Befüllen warm halten. Gurken gründlich waschen. Das Blütenende jeweils dünn abschneiden. Zwiebel in Ringe schneiden. Gurken möglichst dicht in die Gläser packen.
  • Zwiebel, Dill, Senfkörner, Pfefferkörner, Lorbeer und optional Knoblauch auf beide Gläser verteilen.
  • Essig, Wasser, Zucker und Salz in einem Topf aufkochen. Den Sud 2 Minuten köcheln lassen. Kochend heiß über die Gurken gießen, bis sie vollständig bedeckt sind. Etwa 1 cm Platz bis zum Glasrand lassen.Gläser sofort verschließen.
  • Abkühlen lassen und anschließend im Kühlschrank lagern. Nach etwa 7 Tagen kannst du probieren. Besser werden sie meist nach 10 bis 14 Tagen.
Nährwertangaben: Gewürzgurken einlegen
Angaben pro Portion
Kalorien
212
% Tagesbedarf*
Fett
 
1
g
2
%
Gesättigte Fettsäuren
 
0.2
g
1
%
Mehrfach ungesättigte Fette
 
0.3
g
Einfach ungesättigte Fette
 
0.3
g
Natrium
 
3512
mg
153
%
Kalium
 
701
mg
20
%
Kohlenhydrate
 
43
g
14
%
Zucker
 
32
g
36
%
Eiweiß
 
4
g
8
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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