Thunfisch Aufstrich
Dieser Thunfisch Aufstrich gehört für mich zu den Rezepten, die viel öfter auf dem Tisch landen, als ursprünglich geplant. Eigentlich[…]
Mehr dazuGewürzgurken einlegen ist viel einfacher, als es klingt. Für diese Variante brauchst du kleine Einlegegurken, einen kräftigen Essig-Sud und ein paar klassische Gewürze wie Dill, Senfkörner, Pfeffer und Lorbeer. Die Gurken werden nicht klassisch eingekocht, sondern mit kochend heißem Sud übergossen und anschließend im Kühlschrank gelagert. Dadurch bleiben sie schön würzig, frisch und nach ein paar Tagen richtig aromatisch. Wichtig ist vor allem das Verhältnis von Essig, Wasser, Salz und Zucker. Der Sud darf kräftig schmecken, denn die Gurken nehmen nach und nach Aroma auf. Direkt nach dem Aufgießen wirkt er oft intensiver, nach einigen Tagen wird der Geschmack runder. Auf was du sonst noch achten musst, erfährst du hier im Rezept!

Der Sud darf direkt nach dem Kochen ruhig etwas intensiver schmecken, als du ihn später essen würdest. Die Gurken selbst enthalten viel Wasser und nehmen die Würze erst nach und nach auf. Wenn der Sud zu mild ist, schmecken die Gewürzgurken nach ein paar Tagen schnell langweilig. Genau deshalb ist die Mischung aus Essig, Salz, Zucker und Gewürzen hier bewusst kräftig gehalten. Mit 45 g Zucker wird der Sud säuerlicher. Das passt gut, wenn du Gewürzgurken lieber herb und frisch magst. Mit 60 g Zucker wird er runder und mehr in Richtung klassisch süß-sauer. Das ist meistens die familientauglichere Variante, weil die Essigsäure etwas milder schmeckt. Wichtig: Reduziere den Essig nicht einfach stark. Wenn du den Geschmack milder möchtest, arbeite lieber mit etwas mehr Zucker oder lass die Gurken länger durchziehen.
Knackige Gewürzgurken beginnen schon beim Einkauf. Nimm möglichst kleine, feste Gurken ohne weiche Stellen. Je frischer die Gurken sind, desto besser wird später die Konsistenz. Wasche die Gurken gründlich und schneide das Blütenende dünn ab. Dieser kleine Schritt ist sinnvoll, weil genau dort Stoffe sitzen können, die Gurken schneller weich werden lassen. Packe die Gurken möglichst dicht in die Gläser. So schwimmen sie später nicht so stark nach oben und bleiben besser vom Sud bedeckt. Die Gläser sollten sauber und heiß ausgespült sein. Die Gurken kommen dann mit Zwiebel, Dill und Gewürzen hinein und werden direkt mit kochend heißem Sud übergossen. Wenn du besonders knackige Gurken möchtest, kannst du sie vor dem Einlegen für ein paar Stunden in sehr kaltes Wasser legen. Danach gut abtropfen lassen und erst dann in die Gläser schichten.
Die Gläser und Deckel sollten gründlich heiß gespült werden. Halte die Gläser warm, damit sie beim Einfüllen des kochenden Suds nicht springen. Schichte zuerst die Gurken möglichst eng in die Gläser. Zwiebelringe, Dill, Senfkörner, Pfeffer, Lorbeer und optional Knoblauch verteilst du dazwischen und obenauf. Der Sud wird aus Essig, Wasser, Zucker und Salz aufgekocht und etwa zwei Minuten köcheln gelassen. So lösen sich Zucker und Salz vollständig auf. Gieße den Sud kochend heiß über die Gurken. Sie sollten vollständig bedeckt sein. Lass dabei etwa einen Zentimeter Platz bis zum Glasrand. Verschließe die Gläser sofort und lass sie abkühlen. Danach kommen sie in den Kühlschrank.
Diese Gewürzgurken sind Kühlschrankgurken. Das heißt: Sie werden heiß übergossen, aber nicht zusätzlich eingekocht. Deshalb gehören sie nach dem Abkühlen in den Kühlschrank. Das ist wichtig und sollte nicht schöngeredet werden. Nur weil ein Glas heiß verschlossen wird, ist es nicht automatisch monatelang bei Zimmertemperatur haltbar. Für richtig haltbare Gewürzgurken im Vorratsschrank bräuchtest du ein geprüftes Einkochverfahren mit passender Zeit, Temperatur und Säure. Dieses Rezept ist dafür nicht gedacht. Im Kühlschrank hält sich die Gurkenqualität deutlich besser. Außerdem bleiben Geschmack und Biss frischer als bei stark erhitzten Gurken.
Nach etwa sieben Tagen kannst du die ersten Gewürzgurken probieren. Dann haben sie schon deutlich Geschmack angenommen, sind aber oft noch recht frisch und etwas leichter im Aroma. Besser werden sie meistens nach zehn bis vierzehn Tagen. Dann haben Essig, Salz, Zucker, Dill und Gewürze mehr Zeit gehabt, in die Gurken einzuziehen. Wenn du sehr kleine Gurken verwendest, sind sie schneller durchgezogen. Größere Gurken brauchen etwas länger. Nach dem Öffnen solltest du die Gurken immer mit sauberem Besteck entnehmen. So bleibt der Sud sauber und die Gurken halten sich besser.
Sind die Gewürzgurken nach der Ziehzeit zu sauer, war der Sud nicht falsch, sondern einfach sehr kräftig. Beim nächsten Mal kannst du eher 60 g Zucker verwenden oder etwas mehr Zwiebel dazugeben. Sind sie dir zu süß, nimm beim nächsten Ansatz nur 45 g Zucker. Auch etwas mehr Dill oder ein paar zusätzliche Pfefferkörner lassen den Geschmack herber wirken. Wenn der Sud zu mild schmeckt, hilft beim nächsten Mal weniger Wasser nicht automatisch weiter. Besser ist es, das Verhältnis bewusst anzupassen und den Sud vor dem Aufgießen kräftig abzuschmecken. Nachwürzen im fertigen Glas ist möglich, aber begrenzt. Ein zusätzlicher Dillzweig, etwas Pfeffer oder eine dünne Knoblauchscheibe können noch Aroma abgeben. Zucker und Salz lösen sich im kalten Sud dagegen langsamer.
Die fertigen Gewürzgurken sollten im Kühlschrank gelagert werden. Dort bleiben sie gut gekühlt und behalten ihren frischen Geschmack. Achte darauf, dass die Gurken immer vom Sud bedeckt sind. Ragen einzelne Stücke dauerhaft heraus, können sie schneller verderben. Wenn der Sud trüb wird, unangenehm riecht, schäumt oder sich Schimmel bildet, solltest du das Glas entsorgen. Da gibt es nichts zu retten. Ungeöffnete Kühlschrankgurken halten sich bei sauberer Arbeitsweise mehrere Wochen. Nach dem Öffnen solltest du sie zügig verbrauchen und immer wieder kalt stellen.
Dieser Thunfisch Aufstrich gehört für mich zu den Rezepten, die viel öfter auf dem Tisch landen, als ursprünglich geplant. Eigentlich[…]
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