Das beste Rezept für Grießpudding
Dieser Grießpudding weckt wahre Kindheitserinnerungen bei mir! Denn schon früher war es eines meiner liebsten Rezepte von Oma und auch[…]
Mehr dazuEin Grießauflauf mit Kirschen ist für mich so ein typisches Gericht aus dem Ofen, das wenig Arbeit macht und trotzdem immer super schmeckt. Ich mache ihn gern, wenn ich etwas Süßes aus dem Ofen möchte, das sich gut vorbereiten lässt und auch noch warm oder lauwarm funktioniert. Genau das macht ihn für mich perfekt als Familienessen oder Dessert, wenn Besuch kommt. Die Kombination aus cremigem Grieß und leicht säuerlichen Kirschen ist einfach stimmig. Der Auflauf wird nicht zu süß, bleibt schön saftig und lässt sich problemlos am nächsten Tag noch essen. Ein Rezept, das unkompliziert ist und trotzdem nach „frisch von Oma gekocht“ schmeckt.
Für einen Grießauflauf mit Kirschen verwende ich immer feinen Weichweizengrieß. Der quillt gleichmäßig, wird schön cremig und verbindet sich gut mit Milch, Eiern und Kirschen. Genau diese cremige Konsistenz braucht ein Auflauf, damit er später nicht trocken oder krümelig wird. Hartweizengrieß ist mir dafür zu grob. Denn der Auflauf wird damit fester und verliert diese weiche, fast puddingartige Struktur. Auch doppelgriffiger Grieß funktioniert, allerdings wird das Ergebnis etwas körniger.
Wenn man es klassisch und unkompliziert mag, ist feiner Weichweizengrieß einfach die sicherste Wahl. Gerade, wenn der Auflauf auch Kindern schmecken soll.

Ich greife beim Grießauflauf meist zu Kirschen aus dem Glas. Sie sind das ganze Jahr verfügbar, sauer, aber irgendwie auch leicht süß und lassen sich gut abtropfen. Wichtig ist wirklich, sie gut abtropfen zu lassen, damit der Auflauf nicht zu flüssig wird.
Frische Kirschen sind natürlich großartig, wenn Saison ist. Dann entsteine ich sie und zuckere sie leicht vor, damit sie im Auflauf nicht zu dominant säuerlich werden. Tiefgekühlte Kirschen funktionieren ebenfalls, sollten aber vorher aufgetaut und gut abgetropft werden.
Unabhängig von der Variante gilt: Zu viel Flüssigkeit ist der größte Feind eines guten Grießauflaufs.
Damit die fruchtigen Kirschen überall im Auflauf zu finden sind, verteile ich erst eine Schicht Grieß, dann die Hälfte der Kirschen, wieder Grieß und die restlichen Kirschen in der Auflaufform. Außerdem kann es helfen, die Kirschen vorab in Grieß oder Speisestärke zu wälzen, damit sie nicht auf den Boden sinken.
Zunächst kochst du für den süßen Auflauf einen klassischen Grießbrei. Der wird durch das Unterrühren von Eiern im Ofen so richtig fluffig und unterscheidet sich dadurch vom normalen Brei. Ich trenne die Eier fast immer und hebe das steif geschlagene Eiweiß am Ende unter die Grießmasse. Das macht den Auflauf luftiger.
Außerdem lasse ich die Grießmasse nach dem Kochen kurz abkühlen, bevor die Eier untergerührt werden. So gerinnt nichts und die Masse bleibt schön glatt. Die Kirschen hebe ich ganz zum Schluss unter, damit sie sich gleichmäßig verteilen und nicht zerdrückt werden. Im Ofen geht der Auflauf anschließend schön hoch, bekommt eine leichte Kruste und bleibt im Innneren schön weich.
Ein großer Vorteil beim Grießauflauf mit Kirschen ist, dass man ihn gut vorbereiten kann. Ich mache ihn oft schon ein paar Stunden vorher fertig und schiebe ihn erst kurz vor dem Essen in den Ofen. Auch komplett gebacken lässt er sich problemlos aufbewahren.
Im Kühlschrank hält sich der Auflauf ein bis zwei Tage. Aufgewärmt schmeckt er immer noch gut, wird aber etwas kompakter. Kalt mag ich ihn persönlich fast genauso gern, besonders mit etwas Vanillesoße dazu. Zum Einfrieren eignet sich der Grießauflauf eher nicht. Nach dem Auftauen wird er wässrig.
Dieser Grießpudding weckt wahre Kindheitserinnerungen bei mir! Denn schon früher war es eines meiner liebsten Rezepte von Oma und auch[…]
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