Das beste Rezept für Grießpudding
Dieser Grießpudding weckt wahre Kindheitserinnerungen bei mir! Denn schon früher war es eines meiner liebsten Rezepte von Oma und auch[…]
Mehr dazuGrießbrei mit Ei ist für mich echtes Wohlfühlessen. Warm, cremig, leicht süß und in wenigen Minuten auf dem Tisch. Ich mache ihn besonders gerne, wenn es schnell gehen soll, aber trotzdem etwas Selbstgemachtes und Sättigendes sein darf. Gerade an kühlen Tagen ist so eine Schale Grießbrei einfach unschlagbar. Mit Zimt-Zucker, Apfelmus, Kirschen oder Beeren wird daraus ein einfaches süßes Mittagessen, Frühstück oder Dessert.

Als erstes kochst du die Milch mit einer Prise Salz auf. Wenn du magst, gibst du direkt etwas Vanillezucker dazu. Sobald die Milch heiß ist, lässt du den Grieß langsam einrieseln und rührst dabei ständig weiter. Das ist wichtig, damit keine Klümpchen entstehen.
Dann reduzierst du die Hitze und lässt den Grießbrei einige Minuten quellen. Dabei immer wieder rühren. Der Brei wird nach und nach dicker und cremiger. Wenn er dir zu fest wirkt, kannst du noch einen kleinen Schluck Milch unterrühren.
Jetzt ziehst du den Topf vom Herd. Das Ei verquirlst du in einer kleinen Schüssel und rührst es zügig unter den heißen Grießbrei. Der Brei soll dabei heiß sein, aber nicht mehr kochen. So bindet das Ei die Masse, ohne dass kleine Eistückchen entstehen.
Zum Schluss schmeckst du den Grießbrei mit Zucker ab. Ich gebe Zucker lieber am Ende dazu, weil ich dann besser steuern kann, wie süß er wirklich werden soll. Danach kannst du ihn direkt warm servieren.
Das Ei ist bei diesem Rezept der cremige Extra-Schritt. Es macht den Grießbrei feiner, sättigender und gibt ihm eine schöne Bindung. Wenn du es aber in kochenden Brei gibst, kann es stocken und kleine Flocken bilden. Das willst du nicht.
Deshalb kommt der Topf erst vom Herd. Dann wird das verquirlte Ei schnell eingerührt. Die Resthitze reicht aus, um den Grießbrei cremig zu binden.
Ganz klassisch liebe ich Grießbrei mit Zimt und Zucker. Das ist simpel, aber einfach gut. Wenn es fruchtiger sein soll, passen Apfelmus, Kirschkompott, Pflaumenkompott oder heiße Beeren richtig gut dazu.
Für Kinder ist Grießbrei mit Apfelmus oft der klare Gewinner. Ich mag ihn besonders mit warmen Kirschen, weil die leichte Säure super zur cremigen Süße passt. Auch ein kleiner Klecks Marmelade oder etwas Nussmus funktioniert gut, wenn es schnell gehen soll. Wenn du den Grießbrei als Dessert servierst, kannst du ihn in kleine Schalen füllen und mit Beeren, Zimt oder gehackten Nüssen toppen.
Direkt nach dem Kochen ist der Grießbrei weich und cremig. Beim Abkühlen wird er fester, weil der Grieß weiter quillt. Das ist normal. Wenn du ihn besonders cremig essen möchtest, serviere ihn am besten direkt warm. Falls Reste übrig bleiben, kannst du sie später mit etwas Milch wieder cremig rühren und vorsichtig erwärmen. Dabei langsam arbeiten und nicht zu stark kochen lassen.
Mein Tipp: Den Grießbrei lieber nicht zu dick kochen. Er zieht immer noch etwas nach. Wenn er im Topf schon sehr fest wirkt, wird er in der Schale noch kompakter.
Frisch schmeckt Grießbrei mit Ei am besten. Er ist schnell gemacht und hat direkt nach dem Kochen die schönste Konsistenz. Vorbereiten geht trotzdem, wenn du Reste aufbewahren möchtest. Im Kühlschrank wird der Brei fester. Zum Aufwärmen gibst du einfach etwas Milch dazu und rührst ihn bei niedriger Hitze wieder cremig. Das klappt gut, aber ganz frisch bleibt er für mich klar am leckersten.
Wenn ich Grießbrei mit Ei für mehrere Portionen mache, stelle ich die Toppings extra bereit. So kann jeder selbst entscheiden, ob es Zimt-Zucker, Apfelmus, Kirschen oder Beeren dazu gibt.
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