Das Rezept für luftigen Quarkschmarrn
Dieser Quarkschmarrn zählt zu meinen liebsten Süßspeisen! Durch den Quark im Teig wird er besonders luftig und eine frische Note[…]
Mehr dazuGrießschmarrn ist ein Dessert, das Kindheitserinnerungen weckt und Gemütlichkeit auf den Teller bringt. Der Klassiker aus der österreichischen und süddeutschen Küche wird aus Grieß, Milch, Eiern und Zucker zubereitet und in der Pfanne goldbraun ausgebacken. Für mich gehört Grießschmarrn zu den Gerichten, die immer ein Stück Zuhause vermitteln – einfach, schnell gemacht und unglaublich lecker.
Der wichtigste Unterschied liegt in der Basis: Kaiserschmarrn wird mit Mehl und Eiern zubereitet, während Grießschmarrn auf Hartweizengrieß basiert. Dadurch bekommt der Grießschmarrn eine fein-körnige Struktur und einen leicht nussigen Geschmack, während Kaiserschmarrn eher fluffig und kuchenartig wirkt. Beide sind süße Pfannengerichte, unterscheiden sich aber deutlich in Konsistenz und Aroma.

Grießschmarrn ist ein vielseitiges Gericht, das sich mit vielen Beilagen kombinieren lässt. Klassisch passt Zwetschgenröster oder Kirschkompott, da die fruchtige Säure die Süße perfekt ausgleicht. Auch Apfelmus, Vanillesoße oder frische Beeren sind beliebte Begleiter. Wer es raffinierter mag, kann den Schmarrn mit Nüssen, Karamellsauce oder sogar Schokoladensauce abrunden.
Grießschmarrn ist sättigend genug, um als süßes Hauptgericht zu dienen. Besonders in Österreich und Süddeutschland wird er gerne als Mittags- oder Abendessen serviert, oft zusammen mit einem Kompott. Durch die Kombination aus Grieß, Milch und Eiern liefert er eine gute Basis, die lange satt macht und dennoch angenehm leicht wirkt.
Grießschmarrn lässt sich alternativ auch im Ofen zubereiten. Dazu den Teig in eine gefettete Auflaufform geben und goldbraun backen. Anschließend mit einer Gabel grob zerreißen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Die Ofenvariante ist praktisch, wenn man größere Portionen zubereitet oder keine Lust auf ständiges Wenden in der Pfanne hat.
Am besten gelingt Grießschmarrn in einer beschichteten Pfanne, da er dort nicht anhaftet und sich leichter in Stücke reißen lässt. Wer eine etwas kräftigere Bräunung bevorzugt, kann auch eine gusseiserne Pfanne verwenden. Diese hält die Hitze besonders gleichmäßig. Wichtig ist, die Pfanne nicht zu klein zu wählen, damit der Schmarrn genügend Platz hat, locker und luftig zu werden.
Dieser Quarkschmarrn zählt zu meinen liebsten Süßspeisen! Durch den Quark im Teig wird er besonders luftig und eine frische Note[…]
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Ich hatte mal Lust auf ein leckeres Rezept mit Grieß, da ich Grießbrei total gerne mag. Den braucht ihr auch als Grundlage für diesen Grießschmarrn. Zum Glück konnte ich das Rezept noch für euch fertig machen, denn ich musste schon so viele Löffel vom Grießbrei probieren, sodass ich befürchtet habe, es bleibt nichts mehr übrig!
Zum Glück konnte ich mich doch beherrschen und für euch den ganzen Grießschmarrn zubereiten. Wie schon erwähnt, braucht ihr als Grundlage einen ganz normalen Grießbrei. Dafür habe ich Milch, Weichweizengrieß, etwas Butter und etwas Zucker verwendet. Alles zusammen wird ca. fünf Minuten zu einem Brei gekocht und muss anschließend abkühlen. Hand aufs Herz: wer von euch hätte hier auch schon ein paar Löffel probiert?
Unter den kalten Grießbrei werden anschließend zwei Eier und etwas Mehl für die Bindung gemischt. Den Teig habe ich danach in eine Pfanne mit geschmolzener Butter geschüttet und ganz langsam gebacken. Ich habe dafür eine Pfanne mit Deckel genutzt, damit der Grießschmarrn schön stocken kann.
Das Ausbacken in der Pfanne ähnelt sehr einem klassischen Kaiserschmarrn. In vielen Rezepten wird der in einer Pfanne im Ofen gebacken. Das könnt ihr hier auch tun! Ich konnte es nur leider nicht ausprobieren, da wir tatsächlich keine ofenfeste Pfanne besitzen.
Mit einer Pfanne und Deckel klappt das allerdings auch wunderbar. Sobald die Unterseite gebräunt ist, könnt ihr den Grießschmarrn einmal umdrehen. Ich habe ihn dafür geviertelt, damit es etwas leichter fällt. Sobald er ganz durchgebacken und schön goldbraun ist, könnt ihr ihn mit zwei Gabeln zum Schmarrn zupfen.
Serviert habe ich ihn frisch aus der Pfanne mit Puderzucker und Kirschkompott. Letzteres ist in Minutenschnelle selbstgemacht! Ihr braucht dafür Sauerkirschen aus dem Glas (inklusive Saft), etwas Zucker, Speisestärke und Zimt. Wie es genau funktioniert, könnt ihr unten im Rezept nachlesen.
Sowohl den Grießschmarrn als auch das Kirschkompott würde ich immer ganz frisch und noch warm servieren. Die leckere alternative zum Kaiserschmarrn ist eine perfekte süße Hauptspeise oder auch ein Dessert. Für Grießbrei-Liebhaber ein absolutes Muss!
Mein Grießschmarrn ist eine köstliche Alternative zum Kaiserschmarrn. Er schmeckt am besten frisch und warm direkt aus der Pfanne.
Simone von Sheepy’s Bakery
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