Zwieback Rezept
Ein gutes Zwieback Rezept gehört für mich in jede Sammlung! Ich denke, jedes Kind hat schon einmal Zwieback bekommen, wenn[…]
Mehr dazuEin gutes Grissini Rezept gehört für mich zu den Backrezepten, die man viel öfter machen sollte. Die italienischen Brotstangen sind überraschend einfach, brauchen nur wenige Zutaten und passen zu fast allem: zu Antipasti, zu Suppen oder einfach als Snack zum Aperitif. Typisch für Grissini ist ihre knusprige, trockene Struktur. Sie sollen leicht brechen, nicht weich sein und einen feinen Brotgeschmack haben. Gerade weil sie so schlicht sind, kommt es beim Teig und beim Backen auf ein paar Details an. Und die verrate ich euch in diesem Rezept.
Grissini sind dünne, knusprige Brotstangen aus Italien. Sie stammen ursprünglich aus der Region Piemont, genauer gesagt aus der Stadt Turin. Dort wurden sie bereits im 17. Jahrhundert gebacken. Im Gegensatz zu normalem Brot sind Grissini sehr trocken gebacken. Dadurch werden sie haltbar und bekommen ihre typische knusprige Konsistenz. Traditionell werden sie oft zu Beginn eines Essens auf den Tisch gestellt, zusammen mit Oliven, Käse oder Schinken.
Heute findet man Grissini in ganz Italien und auch in vielen Restaurants weltweit, oft als kleine Knabberei oder Snack vor dem eigentlichen Essen.

Der Teig für Grissini ist im Grunde ein einfacher Hefeteig aus Mehl, Wasser, Hefe, Salz und etwas Olivenöl. Gerade weil die Zutatenliste so kurz ist, lohnt es sich, auf gute Qualität zu achten.
Ich habe festgestellt, dass ein gutes Olivenöl im Teig wirklich einen Unterschied macht. Es bringt nicht nur Geschmack, sondern sorgt auch dafür, dass die Grissini später schön knusprig werden. Der Teig sollte außerdem nicht zu weich sein, damit sich die Stangen gut rollen lassen.
Nach der Gehzeit wird der Teig meist ausgerollt oder in Streifen geschnitten und anschließend zu langen, dünnen Stangen geformt.
Grissini wirken oft komplizierter, als sie eigentlich sind. In Wirklichkeit werden die Teigstücke einfach zu langen Strängen gerollt oder leicht gezogen.
Je dünner die Stangen sind, desto knuspriger werden sie später. Deshalb lohnt es sich, sie eher schmal zu formen. Während des Backens trocknen sie langsam aus und bekommen ihre typische goldene Farbe.
In vielen italienischen Bäckereien sieht man Grissini übrigens in leicht unregelmäßiger Form. Sie müssen also nicht perfekt gerade sein, denn gerade das Rustikale gehört dazu.
Das klassische Grissini Rezept ist sehr schlicht, aber genau deshalb lässt es sich gut variieren. Viele Varianten entstehen schon durch kleine Zutaten, die in oder auf den Teig kommen. Ein paar Beispiele sind:
Diese Zutaten werden entweder in den Teig eingearbeitet oder vor dem Backen über die Stangen gestreut. Besonders Kräuter oder Parmesan geben den Brotstangen ein deutlich kräftigeres Aroma.
Grissini halten sich erstaunlich lange, wenn sie komplett ausgekühlt und luftdicht aufbewahrt werden. In einer gut verschlossenen Dose bleiben sie mehrere Tage knusprig. Ich habe gemerkt, dass sie am besten werden, wenn man sie wirklich dünn formt. Beim ersten Mal waren meine Grissini noch recht dick. Sie schmeckten zwar gut, aber waren eher wie kleine Brotstangen. Seitdem rolle ich sie deutlich dünner, und genau dann bekommen sie diesen typischen Crunch.
Außerdem backe ich sie lieber ein paar Minuten länger bei etwas niedrigerer Temperatur. So trocknen sie gleichmäßig und werden richtig knusprig.
Ein gutes Zwieback Rezept gehört für mich in jede Sammlung! Ich denke, jedes Kind hat schon einmal Zwieback bekommen, wenn[…]
Mehr dazu

Hat es Dir geschmeckt? Hast Du Verbesserungsvorschläge? Hast du etwas anders gemacht, eine kreative Zutat ausprobiert oder einfach eine Frage? Hinterlasse einen Kommentar und lass mich wissen, wie es dir ergangen ist. Dein Feedback inspiriert nicht nur mich, sondern auch andere HobbybäckerInnen!
Rezept bewerten