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Haselnusscreme selbst machen

Haselnusscreme selbst machen lohnt sich wirklich. Der Geschmack ist viel nussiger, schokoladiger und intensiver als bei vielen gekauften Aufstrichen. Vor allem die gerösteten Haselnüsse machen den Unterschied. Sobald sie aus dem Ofen kommen und die ganze Küche danach duftet, weiß man schon ziemlich genau, dass das ein gutes Glas Creme wird. Auf frischem Brot, Brötchen, […]

Nuss Nougat Creme nah
Nuss Nougat Creme auf Brot
Nuss Nougat Creme von oben
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Haselnusscreme selbst machen lohnt sich wirklich. Der Geschmack ist viel nussiger, schokoladiger und intensiver als bei vielen gekauften Aufstrichen. Vor allem die gerösteten Haselnüsse machen den Unterschied. Sobald sie aus dem Ofen kommen und die ganze Küche danach duftet, weiß man schon ziemlich genau, dass das ein gutes Glas Creme wird. Auf frischem Brot, Brötchen, Pancakes oder direkt vom Löffel ist sie gefährlich gut.

Diese Zutaten machen deine Haselnusscreme richtig gut

  • Haselnüsse: Sie sind die Basis der Creme und sollten unbedingt geröstet werden. Durch das Rösten schmecken sie intensiver und nussiger. Ganze Haselnüsse funktionieren am besten. Alternativ kannst du bereits geröstete Haselnüsse verwenden, dann sparst du dir einen Schritt.
  • Zartbitterschokolade: Sie bringt Schmelz und einen kräftigen Schokogeschmack in die Haselnusscreme. Wenn du es süßer magst, kannst du Vollmilchschokolade nehmen. Für mich passt Zartbitter aber besser, weil die Creme dadurch nicht zu süß wird.
  • Puderzucker: Puderzucker süßt die Creme und löst sich feiner auf als normaler Zucker. Du kannst die Menge nach Geschmack anpassen. Ich starte lieber etwas vorsichtiger und süße am Ende nach.
  • Neutrales Öl: Öl macht die Haselnusscreme streichfähiger. Rapsöl oder Sonnenblumenöl eignen sich gut, weil sie geschmacklich nicht stören. Gib es lieber nach und nach dazu, bis die Konsistenz passt.
  • Kakao: Kakao ist optional, macht die Creme aber schokoladiger und etwas herber. Backkakao ist hier die beste Wahl. Trinkkakao würde ich nicht nehmen, weil er schon gesüßt ist.
  • Salz: Eine Prise Salz ist klein, aber wichtig. Sie hebt den Nuss- und Schokogeschmack und macht die Creme runder.
  • Vanille: Vanille passt wunderbar zu Haselnüssen und Schokolade. Ein wenig Vanillepaste oder gemahlene Vanille reicht völlig aus.
Nuss Nougat Creme auf Brot

Erst rösten, dann mixen: so entsteht die beste Haselnusscreme

Der wichtigste Schritt kommt hier zuerst. Du röstest die Haselnüsse bei 180 °C etwa 10 bis 15 Minuten im Ofen. Sie sollten duften und leicht gebräunt sein. Bleib gegen Ende lieber in der Nähe, denn zwischen schön geröstet und zu dunkel liegen nur ein paar Minuten.

Danach gibst du die heißen Haselnüsse in ein sauberes Küchentuch und rubbelst die Häutchen grob ab. Sie müssen nicht komplett verschwinden. Ein paar Reste sind völlig okay und bringen sogar etwas mehr Aroma mit. Ich mache daraus keine Wissenschaft, Hauptsache der größte Teil ist weg.

Jetzt kommen die Nüsse in einen starken Mixer. Am Anfang werden sie krümelig, dann feiner, dann pastig. Zwischendurch musst du wahrscheinlich die Masse immer wieder vom Rand nach unten schieben. Das ist normal. Nach ein paar Minuten tritt das Nussöl aus und die Masse wird cremiger.

In der Zwischenzeit schmilzt du die Zartbitterschokolade. Sobald die Haselnüsse cremig gemixt sind, gibst du Schokolade, Puderzucker, Salz, optional Kakao und etwas Öl dazu. Dann wird weitergemixt, bis eine glatte, streichfähige Haselnusscreme entsteht.

Falls die Creme noch zu fest ist, gibst du löffelweise etwas Öl dazu. Nicht direkt zu viel, sonst wird sie schnell zu flüssig. Danach füllst du die Creme in ein sauberes Glas und lässt sie abkühlen.

Warum geröstete Haselnüsse so viel besser schmecken

Rohe Haselnüsse sind okay. Geröstete Haselnüsse sind eine andere Liga. Durch die Hitze entwickeln sie ein viel kräftigeres Aroma und schmecken deutlich nussiger. Genau dieser Geschmack trägt die ganze Creme. Ich würde diesen Schritt nicht überspringen. Ohne Rösten erinnert sie mehr an eine süße Schokocreme mit Nussanteil. Mit gerösteten Haselnüssen schmeckt sie nach echter Nusscreme. Auch das Abrubbeln der Häutchen hilft. Die Häutchen können leicht bitter schmecken. Du musst sie nicht perfekt entfernen, aber grob abrubbeln macht die Creme feiner.

Welcher Mixer eignet sich für selbstgemachte Haselnusscreme?

Hier muss man ehrlich sein: Ein schwacher Mixer wird bei Haselnusscreme schnell an seine Grenzen kommen. Die Nüsse müssen so lange gemixt werden, bis ihr eigenes Öl austritt und eine Creme entsteht. Dafür braucht es Leistung.

Ein starker Hochleistungsmixer oder ein guter Food Processor funktioniert am besten. Wichtig ist, zwischendurch Pausen zu machen, damit das Gerät nicht überhitzt. Ich schiebe die Masse dabei immer wieder vom Rand nach unten und mixe weiter. Wenn dein Mixer Probleme hat, kannst du etwas Öl früher dazugeben. Das hilft der Masse beim Cremigwerden. Trotzdem gilt: Nicht nervös werden, wenn es erst trocken aussieht. Haselnusscreme braucht ein paar Minuten.

Wie wird die Haselnusscreme richtig streichfähig?

Die Konsistenz hängt von den Nüssen, der Schokolade und der Menge Öl ab. Direkt nach dem Mixen ist die Creme oft etwas flüssiger, nach dem Abkühlen wird sie fester. Das solltest du beim Abschmecken und Anpassen beachten. Wenn du eine sehr weiche Creme möchtest, gib etwas mehr Öl dazu. Für eine festere, intensivere Creme nimm weniger Öl. Ich mag sie am liebsten so, dass sie sich gut aufs Brot streichen lässt, aber nicht vom Löffel läuft.

Falls die Creme nach dem Abkühlen zu fest geworden ist, kannst du sie kurz bei Raumtemperatur stehen lassen oder noch einmal mit einem kleinen Schuss Öl cremig rühren.

Wozu passt selbstgemachte Haselnusscreme?

Auf frischem Brot oder Brötchen ist sie natürlich ein Klassiker. Richtig gut schmeckt sie auch auf Pancakes, Waffeln, Crêpes oder Hefezopf. Ich nehme sie außerdem gerne als Füllung für Plätzchen, Croissants oder süße Blätterteigteilchen.

Ein Löffel in warmem Porridge ist ebenfalls stark. Die Creme schmilzt leicht an und macht alles schön schokoladig. Auch zu Bananen oder Erdbeeren passt sie super. Und ja, direkt vom Löffel geht auch, wenn die Lust nach etwas Süßem da ist.

Wie lange hält selbstgemachte Haselnusscreme?

In ein sauberes Glas gefüllt hält sich die Haselnusscreme gut verschlossen etwa 1 bis 2 Wochen. Ich bewahre sie gerne kühl und dunkel auf. Wenn du sie im Kühlschrank lagerst, wird sie deutlich fester. Dann einfach vor dem Verwenden kurz bei Raumtemperatur stehen lassen.

Wichtig ist, immer mit einem sauberen Löffel ins Glas zu gehen. So bleibt die Creme länger frisch. Da keine Konservierungsstoffe drin sind, würde ich sie nicht ewig aufbewahren. Bei uns ist das allerdings selten ein Problem. So ein Glas ist schneller leer, als man denkt.

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Haselnusscreme selbst machen

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Diese selbstgemachte Haselnusscreme wird aus gerösteten Haselnüssen, geschmolzener Zartbitterschokolade, Puderzucker, etwas Öl, Kakao und einer Prise Salz zubereitet. Die Haselnüsse werden erst geröstet, grob von den Häutchen befreit und anschließend so lange gemixt, bis sie cremig werden. Mit Schokolade und den restlichen Zutaten entsteht ein intensiver, streichfähiger Schoko-Nuss-Aufstrich.

Vorbereitung 10 minutes
Zubereitung 15 minutes
Gesamt 25 minutes
Nuss Nougat Creme selbstgemacht
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Du benötigst Equipment

30 Portionen
  • Mixer oder Food Processor

Zutaten Zutaten

  • 200 g Haselnüsse ganz
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 2 EL Puderzucker
  • 1-2 EL Öl
  • 1 TL Kakao
  • 1 Prise Salz
  • etwas Vanille optional

Zubereitung Zubereitung

  • Haselnüsse bei 180 °C ca. 10–15 Minuten rösten, bis sie duften und leicht gebräunt sind. Danach in ein Küchentuch geben und die Häutchen grob abrubbeln.
  • Nüsse in einem starken Mixer so lange pürieren, bis sie erst krümelig und dann cremig werden. Das kann mehrere Minuten dauern.
  • Schokolade schmelzen und zusammen mit Zucker, Salz, optional Kakao und etwas Öl zu den Nüssen geben. Weiter mixen, bis eine glatte, streichfähige Creme entsteht. Bei Bedarf noch etwas Öl ergänzen.
  • In ein Glas füllen und abkühlen lassen.
Nährwertangaben: Haselnusscreme selbst machen
Angaben pro Portion
Kalorien
60
% Tagesbedarf*
Fett
 
6
g
9
%
Gesättigte Fettsäuren
 
1
g
6
%
Mehrfach ungesättigte Fette
 
1
g
Einfach ungesättigte Fette
 
4
g
Natrium
 
13
mg
1
%
Kalium
 
46
mg
1
%
Kohlenhydrate
 
3
g
1
%
Zucker
 
1
g
1
%
Eiweiß
 
1
g
2
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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Guten Appetitrestaurant

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