Kirschkuchen vom Blech
Kirschkuchen vom Blech ist genau der richtig, wenn du schnell einen sommerlichen Kuchen auf dem Tisch haben möchtest. Der Rührteig[…]
Mehr dazuDieser Himbeerkuchen vom Blech ist ideal, wenn ich einen einfachen Kuchen für viele Personen brauche. Der einfache Rührteig ist schnell zusammengerührt und bleibt durch Naturjoghurt und Öl angenehm saftig. Butter brauchst du für das Rezept nicht. Im Sommer belege ich den Kuchen gerne mit frischen Himbeeren. Außerhalb der Saison funktionieren tiefgekühlte Früchte genauso gut. Sie kommen direkt aus dem Gefrierfach auf den Teig und müssen vorher nicht auftauen. Nach etwa 25 bis 30 Minuten im Ofen ist der schnelle Blechkuchen fertig.

Heize den Backofen zunächst auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Schlage Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz etwa zwei bis drei Minuten cremig auf. Die Masse sollte etwas heller und deutlich voluminöser werden. Dieser Schritt hilft dabei, dass der Rührteig später locker aufgeht. Gib Naturjoghurt und Öl dazu und rühre beides nur kurz unter. Vermische Mehl und Backpulver in einer zweiten Schüssel. Hebe die trockenen Zutaten anschließend nur so lange unter, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Zu langes Rühren kann den fertigen Kuchen fester machen. Verteile den Teig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Blech. Lege die Himbeeren darauf und drücke sie nur leicht hinein. So bleiben nach dem Backen noch einige Früchte an der Oberfläche sichtbar. Backe den Himbeerkuchen auf der mittleren Schiene etwa 25 bis 30 Minuten. Prüfe gegen Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen an einer Stelle ohne Himbeere, ob der Teig durchgebacken ist. Lass den Kuchen vollständig auskühlen und bestäube ihn anschließend mit Puderzucker.
Frische Himbeeren behalten beim Backen meist etwas besser ihre Form und geben weniger Flüssigkeit an den Teig ab. Besonders aromatisch wird der Kuchen mit reifen Himbeeren während der Saison. Die Früchte sollten fest und trocken sein. Weiche oder bereits matschige Beeren können den Rührteig stellenweise sehr feucht machen. Für einen Himbeerkuchen mit TK-Himbeeren gibst du die Früchte direkt gefroren auf den Teig. Beim Auftauen würden sie viel Saft verlieren und schnell zerfallen. Lose Eiskristalle kannst du vorher vorsichtig abschütteln. Mit gefrorenen Himbeeren kann sich die Backzeit um wenige Minuten verlängern. Deshalb entscheide ich nicht allein nach der Uhr, sondern kontrolliere den Kuchen immer mit der Stäbchenprobe.
Der häufigste Fehler bei Rührteig ist zu langes Rühren. Sobald Mehl und Backpulver im Teig sind, solltest du nur noch kurz weitermixen oder die Mischung mit einem Teigschaber unterheben. Durch langes Rühren kann der Kuchen kompakt und zäh werden. Auch die Backzeit spielt eine wichtige Rolle. Wird der Himbeerkuchen zu lange gebacken, verliert er trotz Joghurt und Öl an Feuchtigkeit. Bleibt dagegen noch flüssiger Teig am Holzstäbchen hängen, braucht er einige Minuten länger. Setze die Stäbchenprobe nicht direkt in eine Himbeere. Der austretende Fruchtsaft kann den Eindruck erwecken, der Kuchen sei noch roh. Suche dir dafür eine freie Stelle zwischen den Früchten. Drücke die Himbeeren außerdem nicht vollständig in den Teig. Besonders gefrorene Früchte geben während des Backens Flüssigkeit ab. Liegen sie überwiegend auf der Oberfläche, kann diese Feuchtigkeit leichter verdampfen.
Die angegebene Teigmenge passt auf ein normales Backblech mit ungefähr 30 × 40 Zentimetern. Auf einem deutlich größeren Blech wird der Himbeerkuchen flacher und kann einige Minuten früher fertig sein. Verwendest du eine kleinere rechteckige Backform, wird der Kuchen entsprechend höher. In diesem Fall verlängert sich die Backzeit. Decke die Oberfläche locker mit Backpapier ab, falls sie bereits dunkel wird, während der Teig in der Mitte noch nicht durchgebacken ist. Die Backzeit von 25 bis 30 Minuten ist deshalb ein Richtwert. Backofen, Blechgröße und die Temperatur der Himbeeren können beeinflussen, wie schnell der Kuchen fertig ist.
Lass den Blechkuchen vollständig auskühlen, bevor du ihn abdeckst. Ist er noch warm, bildet sich unter der Abdeckung Kondenswasser. Dadurch kann die Oberfläche feucht und klebrig werden. Luftdicht verpackt bleibt der Kuchen an einem kühlen Ort etwa zwei Tage saftig. Bei hohen Raumtemperaturen bewahrst du ihn besser im Kühlschrank auf. Nimm ihn ungefähr 20 bis 30 Minuten vor dem Servieren heraus, damit er wieder Zimmertemperatur erreicht. Zum Einfrieren schneidest du den Kuchen am besten bereits in Stücke. Verpacke die Stücke einzeln oder trenne sie mit Backpapier voneinander. Puderzucker kommt erst nach dem Auftauen darauf, da er beim Einfrieren und Auftauen feucht werden würde.
Kirschkuchen vom Blech ist genau der richtig, wenn du schnell einen sommerlichen Kuchen auf dem Tisch haben möchtest. Der Rührteig[…]
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