Erdbeermarmelade selber machen
Erdbeermarmelade ist eine der beliebtesten Marmeladensorten überhaupt! Und das auf jeden Fall zu Recht! Sie ist herrlich süß, hat eine[…]
Mehr dazuSelbstgemachte Himbeermarmelade schmeckt herrlich fruchtig, fein süß-säuerlich und nach Sommer im Glas. Sie ist schnell gekocht und passt perfekt aufs Frühstücksbrötchen, zu Croissants, Joghurt, Quark oder Pfannkuchen. Besonders schön: Du kannst Himbeermarmelade mit frischen Himbeeren aus der Saison oder mit TK-Himbeeren zubereiten. Mit etwas Zitronensaft wird sie wunderbar frisch, und wenn du magst, rundet ein Hauch Vanille den Geschmack noch feiner ab.

Himbeermarmelade gelingt auch wunderbar mit TK-Himbeeren. Das ist total praktisch, wenn gerade keine Himbeersaison ist oder du spontan Marmelade kochen möchtest. Die Beeren können direkt gefroren in den Topf, brauchen dann aber ein paar Minuten länger, bis sie weich sind. Wenn du TK-Himbeeren vorher auftaust, kannst du sie in einem Sieb abtropfen lassen. So wird die Marmelade nicht unnötig wässrig. Wichtig ist vor allem, die Fruchtmenge passend zum Gelierzucker abzuwiegen. Geschmacklich wird die Marmelade mit guten TK-Himbeeren richtig schön fruchtig. Frische, reife Himbeeren aus der Saison haben oft etwas mehr Aroma, aber für den Alltag ist die TK-Variante absolut dankbar.
Püriere die Himbeeren mit dem Zitronensaft und der Vanille. Danach kommt alles mit dem Gelierzucker in einen Topf.
Beim Kochen sollten die Himbeeren sprudelnd aufkochen. Rühre dabei regelmäßig, damit nichts am Topfboden ansetzt. Nach der Kochzeit machst du eine Gelierprobe. Wird die Marmelade auf einem kalten Teller fester, kannst du sie direkt in saubere Gläser füllen und verschließen.
Das ist Geschmackssache. Ich mag Himbeermarmelade gerne mit etwas Struktur, weil sie dann richtig schön nach selbstgemacht schmeckt. Die kleinen Kerne gehören für viele einfach dazu. Wenn du eine besonders feine Himbeermarmelade möchtest, kannst du die Himbeeren nach dem Erhitzen durch ein feines Sieb oder eine Passiermühle streichen. Das macht die Marmelade glatter und samtiger. Der kleine Haken: Beim Passieren bleibt etwas Fruchtmasse zurück. Plane also lieber ein bisschen mehr Himbeeren ein, wenn du eine Marmelade ohne Kerne kochen möchtest.
Zitronensaft macht Himbeermarmelade frischer und bringt die fruchtige Säure der Beeren noch schöner zur Geltung. Gerade Himbeeren haben schon ein tolles Aroma, aber ein kleiner Spritzer Zitrone lässt sie noch lebendiger schmecken. Außerdem hilft die Säure beim Gelieren. Zusammen mit Gelierzucker sorgt sie dafür, dass die Marmelade eine schöne Konsistenz bekommt. Du brauchst nicht viel Zitronensaft. Er soll die Himbeeren nicht überdecken, sondern den Geschmack nur ein bisschen anheben.
Wenn Himbeermarmelade nicht fest wird, liegt es oft an zu kurzer Kochzeit, zu viel Flüssigkeit oder einem falschen Verhältnis von Früchten und Gelierzucker. Gerade bei TK-Himbeeren solltest du darauf achten, dass nicht zu viel Auftauflüssigkeit in den Topf kommt. Die Marmelade sollte richtig sprudelnd kochen, nicht nur leicht köcheln. Halte dich dabei an die Angaben auf deinem Gelierzucker und rühre regelmäßig um. Mach vor dem Abfüllen unbedingt eine Gelierprobe. Gib dafür einen kleinen Löffel heiße Marmelade auf einen kalten Teller. Wird sie nach kurzer Zeit fester, ist sie bereit für die Gläser. Bleibt sie sehr flüssig, kochst du sie noch kurz weiter.
Fülle die heiße Himbeermarmelade direkt nach dem Kochen in saubere, heiß ausgespülte Gläser. Verschließe sie sofort und lasse sie vollständig abkühlen. Ungeöffnet hält sich die Marmelade bei kühler, dunkler Lagerung mehrere Monate. Nach dem Öffnen gehört sie in den Kühlschrank und sollte mit einem sauberen Löffel entnommen werden.
Mein Tipp: Schreib Sorte und Datum auf ein kleines Etikett. Gerade wenn du mehrere Marmeladen kochst, weißt du später sofort, welches Glas zuerst geöffnet werden sollte.
Himbeermarmelade schmeckt klassisch auf Brot, Brötchen, Toast oder Croissants. Durch ihre fruchtige Säure passt sie aber auch wunderbar zu Naturjoghurt, Quark, Porridge, Milchreis, Waffeln oder Pancakes. Ich mag sie besonders gerne als kleine fruchtige Schicht in Desserts oder auf Käsekuchen. Auch zum Füllen von Plätzchen, Biskuitrollen oder Torten ist Himbeermarmelade richtig schön, weil sie süß und frisch zugleich schmeckt. Wenn du sie etwas feiner machen möchtest, passt Vanille sehr gut dazu. Für eine frische Variante kannst du auch etwas mehr Zitronensaft verwenden.
Erdbeermarmelade ist eine der beliebtesten Marmeladensorten überhaupt! Und das auf jeden Fall zu Recht! Sie ist herrlich süß, hat eine[…]
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