Apfelkuchen mit Pudding vom Blech
Dieser Apfelkuchen mit Pudding vom Blech gehört zu meinen liebsten Apfelkuchen-Rezepten! Kann es jemals genug davon geben? Für mich darf[…]
Mehr dazuEin holländischer Apfelkuchen ist für mich einer der besten Klassiker überhaupt: ein buttriger Mürbeteig, eine dicke Schicht Apfelfüllung und oben dieses typische Mürbeteiggitter. Er ist ganz bodenständig und wird mit nur wenigen Zutaten gemacht. Ich backe ihn besonders gern, wenn ich einen Apfelkuchen möchte, der richtig nach Apfel schmeckt. Und durch den Mürbeteig ist er perfekt, wenn man Kuchen mag, die sich gut schneiden lassen und auch am nächsten Tag noch lecker sind.
Der größte Unterschied zu vielen klassischen Apfelkuchen ist ganz klar der Aufbau: Bei der Appeltaart, wie der leckere Kuchen in Holland heißt, hast du einen stabilen Mürbeteigboden, eine großzügige Apfelfüllung und oben ein Gitter aus Mürbeteig statt Streuseln.
Genau das macht ihn so beliebt. Er sieht hübsch aus, ohne dass man viel dekorieren muss, und er hat dieses perfekte Verhältnis aus knusprigem Rand und weicher, fruchtiger Mitte. Für mich ist es ein Kuchen, der immer besonders aussieht, obwohl er eigentlich sehr einfach ist.

Ein guter holländischer Apfelkuchen steht und fällt mit dem Mürbeteig. Der soll beim Essen schön mürbe sein und leicht brechen, aber nicht steinhart werden. Ich achte deshalb darauf, den Teig nicht zu lange zu kneten. Sobald alles zusammenkommt, ist Schluss.
Ich lasse den Mürbeteig außerdem immer kurz kühlen. Das macht ihn beim Ausrollen einfacher und sorgt später dafür, dass er beim Backen seine Form behält. Gerade bei Apfelkuchen ist das wichtig, weil die Füllung Gewicht hat und der Rand stabil bleiben muss. Ist der Mürbeteig schön durchgekühlt, ist es außerdem einfacher, ihn in Streifen zu schneiden und das Gitter auf dem Apfelkuchen zu formen.
Beim holländischen Apfelkuchen darf die Apfelschicht ruhig richtig dick sein. Damit sie beim Backen nicht zu flüssig wird, nehme ich am liebsten Äpfel, die beim Backen ihre Form behalten und nicht komplett zu Mus zerfallen. Ich schneide die Äpfel meistens in dünne Scheiben oder Stücke. Nicht zu klein, sonst wird die Füllung schnell matschig. Wenn die Äpfel sehr viel Flüssigkeit abgeben, kann der Boden sonst schneller weich werden.
Das Gitter ist das typische Merkmal beim holländischen Apfelkuchen und es ist einfacher, als es aussieht. Ich rolle dafür einen Teil vom Teig aus und schneide ihn in Streifen. Die Streifen müssen nicht perfekt sein, denn gerade das macht den Kuchen später so schön hausgemacht.
Wichtig ist nur, dass der Teig nicht zu warm wird. Wenn er zu weich ist, reißt er schnell oder klebt. Ich arbeite deshalb gerne zügig und lege den Teig zwischendurch kurz in den Kühlschrank, wenn nötig. Beim Auflegen drücke ich die Streifen am Rand leicht fest. So bleibt das Gitter beim Backen an Ort und Stelle und sieht später sauber aus.
Holländischer Apfelkuchen braucht nach dem Backen etwas Geduld. Direkt aus dem Ofen ist die Füllung noch sehr weich und der Kuchen ist nicht stabil genug. Ich lasse ihn deshalb immer vollständig auskühlen, bevor ich ihn anschneide. Dann setzt sich die Apfelschicht und der Kuchen lässt sich sauber schneiden.
Am besten schmeckt er für mich leicht lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Und klassisch wird er natürlich mit Puderzucker, Sahne oder Vanilleeis serviert. Gerade diese Kombination aus knusprigem Mürbeteig und weicher Apfelfüllung macht ihn so besonders.
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