2 h, 10 Min. Apfelkuchen 0.00 / 5,00

Holländischer Apfelkuchen

Ein holländischer Apfelkuchen ist für mich einer der besten Klassiker überhaupt: ein buttriger Mürbeteig, eine dicke Schicht Apfelfüllung und oben dieses typische Mürbeteiggitter. Er ist ganz bodenständig und wird mit nur wenigen Zutaten gemacht. Ich backe ihn besonders gern, wenn ich einen Apfelkuchen möchte, der richtig nach Apfel schmeckt. Und durch den Mürbeteig ist er […]

Holländische Appeltart seitlich
Holländische Appeltaart Stück
Holländische Appeltaart von oben
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Ein holländischer Apfelkuchen ist für mich einer der besten Klassiker überhaupt: ein buttriger Mürbeteig, eine dicke Schicht Apfelfüllung und oben dieses typische Mürbeteiggitter. Er ist ganz bodenständig und wird mit nur wenigen Zutaten gemacht. Ich backe ihn besonders gern, wenn ich einen Apfelkuchen möchte, der richtig nach Apfel schmeckt. Und durch den Mürbeteig ist er perfekt, wenn man Kuchen mag, die sich gut schneiden lassen und auch am nächsten Tag noch lecker sind.

Was holländischen Apfelkuchen so typisch macht

Der größte Unterschied zu vielen klassischen Apfelkuchen ist ganz klar der Aufbau: Bei der Appeltaart, wie der leckere Kuchen in Holland heißt, hast du einen stabilen Mürbeteigboden, eine großzügige Apfelfüllung und oben ein Gitter aus Mürbeteig statt Streuseln.

Genau das macht ihn so beliebt. Er sieht hübsch aus, ohne dass man viel dekorieren muss, und er hat dieses perfekte Verhältnis aus knusprigem Rand und weicher, fruchtiger Mitte. Für mich ist es ein Kuchen, der immer besonders aussieht, obwohl er eigentlich sehr einfach ist.

Holländische Appeltaart Stück

So gelingt der perfekte Mürbeteig für den holländischen Apfelkuchen

Ein guter holländischer Apfelkuchen steht und fällt mit dem Mürbeteig. Der soll beim Essen schön mürbe sein und leicht brechen, aber nicht steinhart werden. Ich achte deshalb darauf, den Teig nicht zu lange zu kneten. Sobald alles zusammenkommt, ist Schluss.

Ich lasse den Mürbeteig außerdem immer kurz kühlen. Das macht ihn beim Ausrollen einfacher und sorgt später dafür, dass er beim Backen seine Form behält. Gerade bei Apfelkuchen ist das wichtig, weil die Füllung Gewicht hat und der Rand stabil bleiben muss. Ist der Mürbeteig schön durchgekühlt, ist es außerdem einfacher, ihn in Streifen zu schneiden und das Gitter auf dem Apfelkuchen zu formen.

Diese Äpfel passen am besten in die Füllung

Beim holländischen Apfelkuchen darf die Apfelschicht ruhig richtig dick sein. Damit sie beim Backen nicht zu flüssig wird, nehme ich am liebsten Äpfel, die beim Backen ihre Form behalten und nicht komplett zu Mus zerfallen. Ich schneide die Äpfel meistens in dünne Scheiben oder Stücke. Nicht zu klein, sonst wird die Füllung schnell matschig. Wenn die Äpfel sehr viel Flüssigkeit abgeben, kann der Boden sonst schneller weich werden.

Das Mürbeteiggitter auf dem holländischen Apfelkuchen

Das Gitter ist das typische Merkmal beim holländischen Apfelkuchen und es ist einfacher, als es aussieht. Ich rolle dafür einen Teil vom Teig aus und schneide ihn in Streifen. Die Streifen müssen nicht perfekt sein, denn gerade das macht den Kuchen später so schön hausgemacht.

Wichtig ist nur, dass der Teig nicht zu warm wird. Wenn er zu weich ist, reißt er schnell oder klebt. Ich arbeite deshalb gerne zügig und lege den Teig zwischendurch kurz in den Kühlschrank, wenn nötig. Beim Auflegen drücke ich die Streifen am Rand leicht fest. So bleibt das Gitter beim Backen an Ort und Stelle und sieht später sauber aus.

Backen, Auskühlen und Servieren

Holländischer Apfelkuchen braucht nach dem Backen etwas Geduld. Direkt aus dem Ofen ist die Füllung noch sehr weich und der Kuchen ist nicht stabil genug. Ich lasse ihn deshalb immer vollständig auskühlen, bevor ich ihn anschneide. Dann setzt sich die Apfelschicht und der Kuchen lässt sich sauber schneiden.

Am besten schmeckt er für mich leicht lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Und klassisch wird er natürlich mit Puderzucker, Sahne oder Vanilleeis serviert. Gerade diese Kombination aus knusprigem Mürbeteig und weicher Apfelfüllung macht ihn so besonders.

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Holländischer Apfelkuchen

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Klassischer holländischer Apfelkuchen mit buttrigem Mürbeteig, einer dicken Apfelfüllung und Mürbeteiggitter. Lässt sich gut vorbereiten, schön schneiden und schmeckt pur oder mit Sahne besonders lecker.

Vorbereitung 40 minutes
Zubereitung 1 hour
Kühlzeit 30 minutes
Gesamt 2 hours 10 minutes
Holländische Appeltaart mit Puderzucker
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Du benötigst Equipment

16 Stücke

Zutaten Zutaten

Mürbeteig
  • 300 g Weizenmehl Typ 405
  • 200 g kalte Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
Füllung
  • 1,2 kg Äpfel Boskoop, Elstar, Braeburn
  • 75 g brauner Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 EL gemahlene Mandeln oder Semmelbrösel
Bestreichen
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch

Zubereitung Zubereitung

  • Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Butter in Stücken zugeben und mit den Fingern oder dem Knethaken einarbeiten. Ei hinzufügen und alles zügig zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Teig zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und 30 Minuten kaltstellen.
  • Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Mit Zucker, Zimt, Zitronensaft und Speisestärke vermengen.
  • Springform (26 cm) einfetten. Zwei Drittel des Teigs ausrollen und Boden sowie Rand derForm damit auskleiden. Boden mit Semmelbröseln oder Mandeln bestreuen.Apfelmischung gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht andrücken.
  • Restlichen Teig ausrollen und in Streifen schneiden. Gitterförmig auf die Äpfel legen oder als geschlossenen Deckel verwenden. Eigelb mit Milch verrühren und den Teig damit bestreichen.
  • Im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze ca. 60–70 Minuten backen, bis die Appeltaart goldbraun ist. Kuchen in der Form vollständig auskühlen lassen, erst dann anschneiden.
Nährwertangaben: Holländischer Apfelkuchen
Angaben pro Portion
Kalorien
276
% Tagesbedarf*
Fett
 
11
g
17
%
Gesättigte Fettsäuren
 
7
g
44
%
Transfettsäuren
 
0.4
g
Mehrfach ungesättigte Fette
 
1
g
Einfach ungesättigte Fette
 
3
g
Cholesterin
 
49
mg
16
%
Natrium
 
117
mg
5
%
Kalium
 
109
mg
3
%
Kohlenhydrate
 
39
g
13
%
Zucker
 
22
g
24
%
Eiweiß
 
3
g
6
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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