Linzer Streifen einfach backen
Linzer Streifen sind ganz besonders leckere Weihnachtsplätzchen aus nussigem Mürbeteig und einer fruchtigen Füllung aus Johannisbeermarmelade. Dabei ist die Form[…]
Mehr dazuIschler Törtchen gehören zu den traditionellen Gebäcken aus Österreich und haben längst den Weg auf internationale Plätzchenteller gefunden. Zwei mürbe, buttrige Böden, gefüllt mit fruchtiger Marmelade und überzogen mit glänzender Schokolade – mehr braucht es nicht, um dieses Gebäck zu einem kleinen Weihnachts-Klassiker zu machen. Der feine Mürbeteig, die leichte Säure der Ribiselmarmelade und der Schokoladenguss haben sich zu meinem Lieblingsplätzchen katapultiert. Im Rezept zeige ich dir, wie einfach du sie nachbacken kannst.
Ischler Törtchen stammen ursprünglich aus der Region um Bad Ischl im Salzkammergut. Dort wurden sie im 19. Jahrhundert in k.u.k.-Konditoreien und Kaffeehäusern bekannt als typisches Gebäck der österreichisch-ungarischen Monarchie, ähnlich wie Linzer Augen oder Vanillekipferl. Besonders Hoflieferanten in Bad Ischl prägten die Rezeptur und machen sie zu zarten Mürbeteigkeksen, gefüllt mit säuerlicher Marmelade und zartbitterer Schokolade als Abschluss.
Über die Zeit wurden Ischler Törtchen zu Weihnachtsklassikern im gesamten deutschsprachigen Raum. Heute gelten sie als feine, etwas „elegantere“ Plätzchen, da sie schmecken, wie frisch aus der Konditorei.

Ganz einfach gesagt, braucht der Mürbeteig gute Butter. Sie sorgt für die typische, zarte Struktur, die im Mund zerfällt. Dazu tragen außerdem gemahlene Mandeln bei. Wichtig ist, den Teig nicht zu lange zu kneten, damit er nicht zäh wird. Wenn du ihn nach dem Kneten kühlst, verhinderst du zudem, dass die ausgestochenen Böden im Ofen verlaufen.
Auch das Ausrollen entscheidet über das Ergebnis: etwa 3–4 mm sind ideal. Zu dick wirkt schwer, zu dünn bricht später beim Füllen. Ein gleichmäßiges Ausrollen garantiert, dass die Törtchen stabil bleiben.
Ischler Törtchen werden nach 2-3 Tagen Lagerung sogar noch besser. Die Marmelade verbindet sich mit dem Teig, der Schokoladenguss setzt sich, und der Geschmack wird runder.
Gelagert werden sie kühl, trocken und in einer Blechdose. Backpapier zwischen den Schichten verhindert Druckstellen und Schokoladenschäden. Der Geschmack hält locker zwei Wochen, oft länger, wenn die Marmelade nicht zu flüssig war.
Traditionell verwendet man Ribiselmarmelade, also rote Johannisbeermarmelade. Sie bringt Säure und fruchtigen Geschmack, die den buttrigen Teig und die Schokolade perfekt ausbalancieren. Alternativ funktionieren Himbeere oder Preiselbeere, aber die klassische Note steckt in der feinen Säure der Ribisel.
Damit die Marmelade nicht herausläuft, sollte sie kurz erwärmt und eventuell minimal eingedickt werden. Warm lässt sie sich sauber verteilen und verbindet die Böden besser.
Die Schokolade sollte langsam und schonend geschmolzen werden. Ein Wasserbad mit geringer Hitze bewahrt den Glanz und verhindert Kristallbildung. Wer den perfekten Konditorei-Look will, temperiert die Schokolade leicht.
Wichtig ist, dass die Törtchen komplett ausgekühlt sind, bevor sie eingetaucht oder bestrichen werden. So entsteht eine glatte Oberfläche, die nicht reißt oder stumpf trocknet. Ein kleiner Trick: die Törtchen auf eine Gabel legen und mit einem Löffel übergießen, statt sie zu tauchen. Das verhindert Bruch und sorgt für gleichmäßige Deckkraft.
Linzer Streifen sind ganz besonders leckere Weihnachtsplätzchen aus nussigem Mürbeteig und einer fruchtigen Füllung aus Johannisbeermarmelade. Dabei ist die Form[…]
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