Brötchen abends vorbereiten und morgens backen
Frische Brötchen am Morgen, ohne dafür früh aufzustehen? Das funktioniert sehr gut, wenn du den Teig am Abend vorbereitest und[…]
Mehr dazuJoghurtbrötchen sind perfekt, wenn du morgens frische, knusprige Brötchen auf dem Tisch haben möchtest, ohne früh aufzustehen. Der Teig wird am Abend vorbereitet und geht über Nacht ganz entspannt im Kühlschrank. Durch den Naturjoghurt werden die Brötchen innen schön weich und aromatisch, während sie außen herrlich knusprig backen. Einfach abstechen, mit Mehl bestreuen und direkt in den heißen Ofen schieben.

Die kalte Übernachtgare ist bei Joghurtbrötchen ein echter Vorteil. Der Teig bekommt Zeit, langsam zu reifen, ohne dass du morgens lange warten musst. Du bereitest ihn abends vor, stellst ihn in den Kühlschrank und kannst am nächsten Morgen direkt weiterarbeiten. Durch die lange Gehzeit brauchst du nur wenig Hefe. Das sorgt für ein feineres Aroma und die Brötchen schmecken nicht stark nach Hefe. Genau das macht sie so angenehm: einfach, aber trotzdem richtig gut. Wichtig ist, dass du den Teig abgedeckt in den Kühlschrank stellst. So trocknet er nicht aus und kann über Nacht gleichmäßig aufgehen.
Gib Mehl, kaltes Wasser, Naturjoghurt, Salz, Hefe, Honig oder Zucker und optional etwas Öl in eine Schüssel. Knete alles zu einem glatten Teig. Er darf weich sein, sollte aber nicht komplett auseinanderlaufen. Nach dem Kneten kommt der Teig abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Dort entwickelt er Geschmack und Struktur. Am nächsten Morgen musst du ihn nicht noch einmal kräftig durchkneten. Das wäre sogar schade, weil du die entstandene Luft wieder herausdrücken würdest. Stürze den Teig lieber vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und teile ihn mit einer Teigkarte oder einem scharfen Messer in Stücke.
Für dieses Rezept reicht Abstechen völlig aus. Das ist sogar einer der Gründe, warum diese Joghurtbrötchen so praktisch sind. Du musst keine perfekten runden Brötchen schleifen und auch keine komplizierte Formtechnik beherrschen. Bestäube die Arbeitsfläche gut mit Mehl, gib den Teig vorsichtig darauf und stich die Brötchen ab. Danach kannst du sie noch leicht mit Mehl bestreuen. Das gibt ihnen eine schöne rustikale Optik. Wichtig: Geh sanft mit dem Teig um. Je weniger du ihn nach der Übernachtgare bearbeitest, desto luftiger werden die Brötchen. Natürlich ist es genauso möglich, die Brötchen mit den Händen zu glatten Kugeln zu formen und anschließend einzuschneiden. Dadurch sehen sie etwas mehr wie klassische Sonntagsbrötchen aus, aber schmecken genauso gut wie in der rustikaleren Optik.
Für knusprige Joghurtbrötchen brauchst du vor allem drei Dinge: einen gut vorgeheizten Ofen, ein heißes Backblech und Dampf. Deshalb wird das Backblech direkt mit vorgeheizt. Wenn die Teiglinge auf das heiße Blech kommen, bekommen sie sofort Hitze von unten und gehen schöner auf. Das Schälchen Wasser im Ofen sorgt für Dampf. Dadurch bleibt die Oberfläche der Brötchen am Anfang elastisch und kann besser aufreißen. Später wird die Kruste schön knusprig. Backe die Joghurtbrötchen bei 230 Grad Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten. Sie sollten goldbraun sein und sich beim Klopfen auf die Unterseite leicht hohl anhören.
Naturjoghurt macht den Teig geschmeidiger und die Brötchen innen angenehm weich. Die Krume wird nicht trocken, sondern schön zart. Gleichzeitig bringt Joghurt eine leichte Frische in den Geschmack. Das ist besonders schön bei Brötchen über Nacht, weil sie dadurch nicht nur knusprig, sondern auch aromatisch werden. Sie schmecken pur mit Butter genauso gut wie mit Marmelade, Käse oder herzhaftem Belag. Ich finde Joghurtbrötchen vor allem deshalb praktisch, weil sie einfach gelingen, aber trotzdem nicht nach Standardbrötchen schmecken.
Bei Joghurtbrötchen über Nacht reicht wenig Hefe völlig aus. Der Teig hat im Kühlschrank mehrere Stunden Zeit, langsam aufzugehen. Mehr Hefe würde den Teig zu schnell treiben und kann dazu führen, dass die Brötchen später stärker nach Hefe schmecken. Die kleine Hefemenge macht das Rezept entspannter. Du musst den Teig nicht ständig kontrollieren und bekommst trotzdem schöne, lockere Brötchen. Wenn du Trockenhefe verwendest, brauchst du entsprechend weniger als bei frischer Hefe. Wichtig ist nur, dass du die Hefe gut im Teig verteilst und dem Teig genug Zeit gibst.
Joghurtbrötchen lassen sich gut aufbacken. Frisch aus dem Ofen schmecken sie natürlich am besten, aber übrig gebliebene Brötchen kannst du am nächsten Tag kurz im Ofen aufbacken. Gib sie dafür für ein paar Minuten in den heißen Ofen. So wird die Kruste wieder knuspriger. Die Mikrowelle würde ich nicht empfehlen, weil die Brötchen dort eher weich und zäh werden. Wenn du regelmäßig Brötchen vorbereiten möchtest, kannst du sie auch nach dem Backen einfrieren und später direkt wieder aufbacken.
Frische Brötchen am Morgen, ohne dafür früh aufzustehen? Das funktioniert sehr gut, wenn du den Teig am Abend vorbereitest und[…]
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