5 h, 30 Min. Käsekuchen 0.00 / 5,00

Käsekuchen mit Heidelbeeren

Dieser Käsekuchen mit Heidelbeeren ist genau die richtige Mischung aus cremig, fruchtig und klassisch. Unten wartet ein zarter Mürbeteig, darauf eine cremige Quarkfüllung und dazwischen viele saftige Beeren. Ob du Heidelbeeren oder Blaubeeren sagst, ist für dieses Rezept nicht entscheidend. Wichtig ist, dass die Beeren dem Käsekuchen eine frische, leicht säuerliche Note geben und nicht […]

Käsekuchen mit Heidelbeeren Stücke
Käsekuchen mit Heidelbeeren auf Teller
Käsekuchen mit Heidelbeeren angeschnitten
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Dieser Käsekuchen mit Heidelbeeren ist genau die richtige Mischung aus cremig, fruchtig und klassisch. Unten wartet ein zarter Mürbeteig, darauf eine cremige Quarkfüllung und dazwischen viele saftige Beeren. Ob du Heidelbeeren oder Blaubeeren sagst, ist für dieses Rezept nicht entscheidend. Wichtig ist, dass die Beeren dem Käsekuchen eine frische, leicht säuerliche Note geben und nicht einfach nur hübsch aussehen. Ich mag an diesem Kuchen besonders, dass er nach richtigem Sonntagskuchen schmeckt, aber nicht kompliziert ist. Der Mürbeteig muss nicht vorgebacken werden und die Füllung wird nur glatt gerührt. Den Rest erledigen Ofen und Kühlschrank.

Diese Zutaten brauchst du für Käsekuchen mit Heidelbeeren

  • Mehl bildet die Grundlage für den Mürbeteig. Weizenmehl Type 405 passt besonders gut, weil der Boden damit fein und zart wird. Dinkelmehl Type 630 funktioniert ebenfalls, kann aber etwas kräftiger schmecken.
  • Kalte Butter sorgt für den typischen mürben Boden. Sie sollte wirklich kalt sein, damit der Teig nicht weich und klebrig wird. Margarine ist möglich, geschmacklich kommt sie aber nicht ganz an Butter heran.
  • Zucker macht den Boden leicht süß und unterstützt die zarte Konsistenz. Für einen besonders feinen Mürbeteig kannst du auch Puderzucker verwenden.
  • Ei bindet den Teig und macht ihn geschmeidiger. Dadurch lässt er sich leichter in der Form verteilen.
  • Salz hebt die Süße und den Buttergeschmack hervor. Eine kleine Prise reicht völlig.
  • Quark ist die wichtigste Zutat für die Füllung. Mit Quark mit normalem Fettgehalt wird der Käsekuchen cremiger als mit Magerquark. Wenn du Magerquark verwendest, würde ich die Sahne nicht weglassen.
  • Zucker und Vanillezucker süßen die Quarkmasse und runden den Geschmack ab. Vanillepaste oder Vanilleextrakt sind gute Alternativen.
  • Eier geben der Füllung Halt. Sie sollten nur kurz untergerührt werden, damit nicht zu viel Luft in die Masse kommt. Zu viel Luft kann später Risse begünstigen.
  • Vanillepuddingpulver bindet die Quarkmasse und macht sie schnittfest. Alternativ kannst du Speisestärke mit etwas zusätzlicher Vanille verwenden.
  • Sahne macht die Füllung geschmackvoller. Sie sorgt dafür, dass der Käsekuchen nicht trocken oder bröselig schmeckt.
  • Zitronenabrieb bringt Frische in die Quarkmasse. Er soll nicht dominant sein, sondern die Heidelbeeren und die Vanille unterstützen.
  • Heidelbeeren machen den Käsekuchen fruchtig und saftig. Frische Beeren sind dabei am besten. Tiefgekühlte Beeren solltest du nicht komplett auftauen lassen, damit sie weniger Saft abgeben.
  • Speisestärke bindet austretenden Beerensaft. Dadurch verfärbt sich die Quarkmasse nicht zu stark und der Kuchen wird nicht matschig.
Käsekuchen mit Heidelbeeren auf Teller

Muss man den Mürbeteig vorbacken?

Nein, bei diesem Käsekuchen musst du den Mürbeteig nicht vorbacken. Das spart Zeit und funktioniert gut, wenn der Teigboden nicht zu dick ist. Wichtig ist, dass du den Boden mit einer Gabel mehrmals einstichst. So kann beim Backen Luft entweichen und der Boden wölbt sich nicht unnötig nach oben. Die Heidelbeeren werden außerdem mit Speisestärke vermischt. Das hilft, überschüssigen Saft zu binden. Genau deshalb wird der Boden trotz fruchtiger Füllung nicht sofort weich. Vorbacken kann sinnvoll sein, wenn du sehr viele tiefgekühlte Beeren verwendest oder einen besonders knusprigen Boden möchtest. Für dieses Rezept ist es aber nicht nötig.

So wird die Käsekuchenfüllung richtig cremig

Für eine cremige Füllung brauchst du keine besondere Technik. Viel wichtiger ist, dass du die Zutaten nicht überrührst. Verrühre Quark, Zucker, Vanillezucker, Puddingpulver, Sahne und Zitronenabrieb zuerst glatt. Danach kommen die Eier einzeln dazu. Sobald ein Ei eingearbeitet ist, folgt das nächste. Rühre nur kurz weiter. Die Masse soll glatt sein, aber nicht schaumig. Zu viel Luft in der Quarkfüllung klingt erst einmal harmlos. Im Ofen dehnt sie sich aber aus und kann später dazu führen, dass der Käsekuchen stärker reißt oder einfällt. Die Sahne macht die Masse geschmackvoller. Gerade bei Quarkkuchen mit Früchten finde ich das wichtig, weil die Beeren eine leichte Säure mitbringen.

Heidelbeeren richtig vorbereiten

Frische Heidelbeeren musst du nur waschen, gut abtropfen lassen und vorsichtig trocken tupfen. Nasse Beeren bringen zusätzliche Feuchtigkeit in die Füllung. Vermische die Beeren anschließend mit Speisestärke. Das klingt nach einem kleinen Schritt, macht aber einen großen Unterschied. Die Stärke legt sich leicht um die Beeren und bindet beim Backen austretenden Saft. Dadurch bleiben die Fruchtstellen saftiger, ohne dass die ganze Füllung wässrig wird. Zwei Drittel der Beeren hebst du vorsichtig unter die Quarkmasse. Die restlichen Beeren verteilst du oben auf dem Kuchen. So sieht man schon beim Anschneiden, was im Käsekuchen steckt. Bei tiefgekühlten Blaubeeren solltest du besonders behutsam arbeiten. Sie färben schneller ab und können die Füllung blau-violett marmorieren. Das ist nicht schlimm, aber optisch etwas wilder. Die Frage, ob sich generell frische oder tiefgekühlte Heidelbeeren besser für einen Kuchen eignen, habe ich außerdem genauer in einem dazu passenden Artikel behandelt.

Backen, abkühlen und Geduld haben

Der Käsekuchen wird bei moderater Temperatur gebacken. So kann die Quarkmasse langsam stocken, ohne außen zu dunkel zu werden. Nach etwa einer Stunde darf die Mitte noch leicht wackeln. Das ist genau richtig. Wenn du wartest, bis die Mitte komplett fest aussieht, ist der Kuchen nach dem Auskühlen oft zu trocken. Schalte den Ofen aus und öffne die Tür einen Spalt. Der Käsekuchen bleibt noch eine Weile darin stehen und kann langsam herunterkühlen. Dieser Schritt ist unfassbar wichtig. Ein abrupter Temperaturwechsel kann dafür sorgen, dass die Oberfläche stärker einreißt. Danach muss der Kuchen vollständig auskühlen und mindestens einige Stunden in den Kühlschrank. Erst dort wird die Füllung richtig schnittfest und cremig.

So servierst du den Heidelbeer-Käsekuchen

Der Käsekuchen schmeckt gut gekühlt am besten. Dann ist die Füllung stabil, cremig und lässt sich sauber schneiden. Vor dem Servieren kannst du ihn mit etwas Puderzucker bestäuben oder mit frischen Heidelbeeren dekorieren. Mehr braucht er eigentlich nicht. Wenn du es besonders hübsch machen möchtest, passt ein kleiner Klecks geschlagene Sahne dazu. Auch etwas Zitronenabrieb auf der Oberfläche sieht schön aus und greift den Geschmack der Füllung wieder auf. Reste bewahrst du abgedeckt im Kühlschrank auf. Dort hält sich der Käsekuchen etwa zwei bis drei Tage. Einfrieren ist möglich, allerdings können die Beeren nach dem Auftauen etwas Saft abgeben.

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Käsekuchen mit Heidelbeeren

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Vorbereitung 30 minutes
Zubereitung 1 hour
Kühlzeit 4 hours
Gesamt 5 hours 30 minutes
Käsekuchen mit Heidelbeeren auf Kuchengitter
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Du benötigst Equipment

12 Stücke

Zutaten Zutaten

Mürbeteig
  • 250 g Weizenmehl Typ 405
  • 125 g kalte Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
Füllung
  • 1 kg Quark am besten 20% Fett
  • 150 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 Pck Vanillepuddingpulver
  • 100 ml Sahne
  • Abrieb 1/2 Zitrone
  • 300 g Heidelbeeren
  • 1 EL Speisestärke

Zubereitung Zubereitung

  • Die Zutaten für den Mürbeteig schnell verkneten und den Teig 30 Minuten kalt stellen. Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Springform einfetten. Zwei Drittel des Teiges auf dem Boden verteilen. Aus dem Rest einen etwa 4 cm hohen Rand formen. Boden mit einer Gabel einstechen.
  • Quark, Zucker, Vanillezucker, Puddingpulver, Sahne und Zitronenabrieb glatt rühren. Eier einzeln nur kurz unterrühren. Heidelbeeren mit Speisestärke vermischen. Zwei Drittel davon vorsichtig unterheben. Füllung in die Form geben und die restlichen Beeren darauf verteilen.
  • Ca. 60 Minuten backen. Die Mitte darf noch leicht wackeln. Ofen ausschalten, Tür einen Spalt öffnen und den Kuchen 30 Minuten darin abkühlen lassen. Danach vollständig auskühlen und mindestens 4 Stunden kalt stellen.
Nährwertangaben: Käsekuchen mit Heidelbeeren
Angaben pro Portion
Kalorien
375
% Tagesbedarf*
Fett
 
17
g
26
%
Gesättigte Fettsäuren
 
10
g
63
%
Transfettsäuren
 
0.3
g
Mehrfach ungesättigte Fette
 
1
g
Einfach ungesättigte Fette
 
4
g
Cholesterin
 
100
mg
33
%
Natrium
 
237
mg
10
%
Kalium
 
78
mg
2
%
Kohlenhydrate
 
42
g
14
%
Zucker
 
25
g
28
%
Eiweiß
 
14
g
28
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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2 Kommentare anderer User

Aus dem Rezept geht leider nicht hervor ob das Pudingpulver von der Sorte Kochen sein muss oder Kalt genommen werden kann

Ich nehme hier immer das Puddingpulver zum Kochen! 🙂

Liebe Grüße
Simone

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