Blaubeer Käsekuchen einfach gemacht
Dieser Blaubeer Käsekuchen ist die perfekte fruchtige Variante des Kuchenklassikers! Ich kann gar nicht aufhören, Käsekuchen in den verschiedensten Variationen[…]
Mehr dazuKäsekuchen vom Blech backe ich immer dann, wenn klar ist, dass viele Stücke gebraucht werden. Für Geburtstage, Familienfeiern oder einfach, wenn ein klassischer Kuchen gefragt ist, der wirklich immer ankommt. Er ist unkompliziert, lässt sich gut vorbereiten und funktioniert auch dann, wenn man nicht stundenlang in der Küche stehen möchte. Gerade im Vergleich zum klassischen Käsekuchen aus der Springform ist die Blechvariante deutlich entspannter. Denn du kannst direkt viele Stücke backen, der Kuchen backt gleichmäßiger und lässt sich am Ende in saubere Stücke schneiden.
Beim Käsekuchen vom Blech werden sowohl der Teig, als auch die Quarkmasse flacher und gleichmäßig verteilt, was nicht nur gut aussieht, sondern auch für eine kürzere Backzeit sorgt. Das ist besonders praktisch, wenn du nicht so viel Zeit hast oder den Kuchen spontan backen möchtest. Dasselbe gilt auch für die Kühlzeit, die deutlicher geringer ausfällt, als bei der Variante aus der Springform. Durch das gleichmäßige Backen und Abkühlen bekommt der Käsekuchen vom Blech zudem kaum Risse oder eingefallene Ränder. Nach dem Auskühlen kannst du die Stücke in genau die Größe schneiden, die du brauchst- etwas größer für den Nachmittagskaffee, etwas kleiner für das Kuchenbuffet.

Bei Käsekuchen scheiden sich ja oft die Geister: mit oder ohne Mürbeteigboden? Manche lieben einen Quarkkuchen ohne Boden, für andere gehört er unbedingt dazu. Ich habe mich bei diesem Rezept für einen Käsekuchen mit Mürbeteig entschieden. Denn er ist beim Käsekuchen vom Blech nicht nur Träger, sondern Gegenspieler zur cremigen Füllung. Er muss stabil genug sein, um die Quarkmasse zu halten, darf aber nicht zu dick oder hart werden. Kalte Butter ist hier entscheidend. Sie sorgt dafür, dass der Teig mürbe bleibt und nicht zäh wird. Ich rolle ihn meist direkt auf dem Blech aus oder drücke ihn gleichmäßig hinein, damit er überall gleich dick ist und später sauber gebacken wird.
Ich lasse den Käsekuchen vom Blech über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Am nächsten Tag ist er perfekt schnittfest und geschmacklich deutlich runder.
Ob Magerquark oder Quark mit höherem Fettanteil ist oft eine Geschmacksfrage. Magerquark ergibt einen leichteren Kuchen, während Quark mit 20 % Fett die Füllung etwas geschmeidiger und cremiger macht. Durch den zusätzlichen Frischkäse und das Öl funktioniert beides gut. Wichtig ist vor allem, dass der Quark glatt gerührt wird, damit keine Klümpchen in der Masse bleiben. Außerdem sorgen Frischkäse, Eier und Puddingpulver für die perfekte Konsistenz der Quarkmasse.
Der Käsekuchen vom Blech funktioniert hervorragend als Basis. Aber du kannst diese nach Belieben verfeinern und erweitern. Zitronenabrieb bringt beispielsweise Frische, ein Klecks Marmelade oder Fruchtpüree auf der Oberfläche sorgt für Abwechslung im Geschmack. Ich persönlich verfeinere die Quarkmasse gerne mit Früchten wie eingelegten Kirschen, Pfirsichen, Beeren, Äpfeln oder Birnen. Wichtig ist, die Quarkmasse nicht zu überladen. Wer besondere Abwechslung sucht, kann den Kuchen zusätzlich mit ein paar knusprigen Streuseln toppen.
Dieser Blaubeer Käsekuchen ist die perfekte fruchtige Variante des Kuchenklassikers! Ich kann gar nicht aufhören, Käsekuchen in den verschiedensten Variationen[…]
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