Karotten-Käsekuchen: das Duo zum Verlieben!
Karotten-Käsekuchen: die perfekte Leckerei für die Osterzeit! [Artikel enthält Werbung] Karotten-Käsekuchen- drei Mal dürft ihr raten, welche beiden Kuchensorten sich[…]
Mehr dazuArtikel enthält Werbung– Ich mache Biskuitrollen tatsächlich viel zu selten. Dabei sind sie eigentlich genau das, was man auf einer Kaffeetafel braucht. Sie sehen gut aus, lassen sich schön in Stücke schneiden und haben einfach ein richtig gutes Verhältnis aus Teig und Creme.
Diese Variante einer Karotten Biskuitrolle mit einer Frischkäse-Mascarpone-Creme ist bei mir der Klassiker an Ostern, wobei du sie natürlich das ganze Jahr über backen kannst. Der Biskuit ist schön saftig und die Creme mit etwas Zitrone sorgt dafür, dass es nicht zu schwer wird.
Und genau deshalb mag ich die Rolle so gern! Sie sieht ein bisschen spektakulärer aus als ein normaler Kuchen, ist aber ganz unkompliziert und einfach gemacht. Wie du den Biskuit besonders saftig backen und anschließend schön aufrollen kannst erfährst du hier im Rezept.
Karotten im Biskuit klingen erstmal ungewöhnlich, gerade wenn man eher klassische Biskuitrollen kennt. Im fertigen Kuchen nehmen sie geschmacklich aber keine dominante Rolle ein.
Was sie stattdessen machen, ist deutlich wichtiger: Sie verändern die Struktur des Teigs. Der Biskuit wird saftiger und bleibt länger weich. Gerade bei einer Rolle ist das ein großer Vorteil, weil Biskuit ohne zusätzliche Feuchtigkeit schnell trocken werden kann.
Ich habe den Unterschied vor allem am nächsten Tag gemerkt. Während einfache Biskuitrollen oft etwas an Saftigkeit verlieren, bleibt dieser Teig weich. Die Karotten sorgen also weniger für Geschmack, sondern eher für eine bessere Konsistenz.

Nicht nur Karotten sind hier ein Garant für einen super saftigen Biskuit, sondern auch das geschmolzene Butaris Butterschmalz, das in den Teig eingearbeitet wird.
Ich habe das zunächst ausprobiert, weil ich den Biskuit etwas saftiger und flexibler haben wollte, gerade im Hinblick auf das Aufrollen. Der Effekt war deutlich spürbar, denn der Teig wird geschmeidiger, lässt sich besser verarbeiten und reißt nicht.
Butaris besteht aus reinem Butterfett. Dadurch bringt es ein tolles buttriges Aroma in den Teig, aber keine zusätzliche Flüssigkeit, die die Struktur negativ beeinflussen könnte. Im Gegenteil: Der Biskuit ist nach dem Backen stabiler und gleichzeitig weicher.
Gerade bei einer Rolle ist das ein großer Vorteil. Wenn der Teig zu trocken oder zu fest ist, bricht er beim Aufrollen schnell. Mit Karotten und Butaris Butterschmalz im Teig bist du garantiert auf der sicheren Seite, dass sowohl beim Aufrollen, als auch geschmacklich nichts schiefgehen kann.
Ich habe Butaris früher hauptsächlich zum Braten verwendet, bis ich entdeckt habe, wie wunderbar es sich auch zum Backen eignet. Inzwischen nutze ich es liebend gerne bei jeder Teigart, um das ideale Ergebnis zu bekommen.
Der Vorteil liegt darin, dass es sich sehr gleichmäßig im Teig verteilt und keine zusätzliche Feuchtigkeit einbringt. Das hilft besonders bei Rezepten wie Biskuit, bei denen die Struktur empfindlich ist. Butaris Butterschmalz kannst du am besten weich in Hefe- oder Rührteig, geschmolzen im Biskuit oder kalt im Mürbeteig verwenden.
Außerdem bringt es ein mildes Butteraroma mit, ohne die restlichen Zutaten in den Hintergrund zu rücken.
Mir ist es am Anfang auch öfter passiert, dass die Biskuitplatte nach dem Backen zwar wunderbar aussieht, aber beim Aufrollen Risse bekommen hat.
Was bei dieser Rolle wirklich hilft, ist die Kombination aus saftigem Teig und richtigem Timing. Der Biskuit darf auf keinen Fall zu lange backen. Sobald er zu trocken wird, verliert er seine Flexibilität und reißt beim Rollen fast zwangsläufig.
Ich nehme ihn deshalb eher etwas früher aus dem Ofen. Er sollte durchgebacken sein, aber noch weich sein. Schon 10 Minuten Backzeit reichen beim dünnen Teig vollkommen aus. Direkt danach stürze ich ihn auf ein sauberes Tuch und ziehe das Backpapier vorsichtig ab.
Wichtig: Der Biskuit wird warm aufgerollt. Ich rolle ihn direkt mit dem Tuch ein und lasse ihn so abkühlen. Dadurch bleibt die Form erhalten und lässt sich später mit der Creme deutlich einfacher wieder aufrollen.
Diese Karotten Biskuitrolle passt für mich besonders gut in in den Frühling oder auch zu Anlässen wie Ostern. Sie ist nicht so schwer wie viele klassische Kuchen und hat die perfekte Optik, um bei jedem Nachmittagskaffee zu überzeugen.
Ich mache sie außerdem gern, wenn ich nicht so viel Zeit habe und sie entweder vorbacken oder Schritt für Schritt backen möchte. Der Biskuit oder auch die gesamte Rolle lassen sich gut einen Tag vorher machen und schmeckt sogar am nächsten Tag noch besser.
Gerade wenn Gäste kommen, ist das praktisch. Man hat keinen Stress am selben Tag und bekommt trotzdem einen Kuchen, der optisch und geschmacklich ein Hingucker ist.
Karotten-Käsekuchen: die perfekte Leckerei für die Osterzeit! [Artikel enthält Werbung] Karotten-Käsekuchen- drei Mal dürft ihr raten, welche beiden Kuchensorten sich[…]
Mehr dazu

Hat es Dir geschmeckt? Hast Du Verbesserungsvorschläge? Hast du etwas anders gemacht, eine kreative Zutat ausprobiert oder einfach eine Frage? Hinterlasse einen Kommentar und lass mich wissen, wie es dir ergangen ist. Dein Feedback inspiriert nicht nur mich, sondern auch andere HobbybäckerInnen!
Rezept bewerten