2 h, 20 Min. Brot & Brötchen 0.00 / 5,00

Laugenbrezel selber machen

Die Laugenbrezel ist mehr als nur ein Gebäck, sie ist ein Stück bayerischer Tradition. Außen glänzend braun und knusprig, innen weich und fluffig, mit grobem Salz bestreut: So lieben wir sie vom Bäcker. Doch die gute Nachricht ist, dass man Laugenbrezeln auch zuhause perfekt nachbacken kann. Mit ein wenig Übung gelingt die typische Form, und […]

Laugenbrezeln mit Salz
Laugenbrezeln nah
Laugenbrezeln mit Butter
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Die Laugenbrezel ist mehr als nur ein Gebäck, sie ist ein Stück bayerischer Tradition. Außen glänzend braun und knusprig, innen weich und fluffig, mit grobem Salz bestreut: So lieben wir sie vom Bäcker. Doch die gute Nachricht ist, dass man Laugenbrezeln auch zuhause perfekt nachbacken kann. Mit ein wenig Übung gelingt die typische Form, und die Lauge sorgt für den unverwechselbaren Geschmack, den man sofort erkennt.

Warum du Laugenbrezel selber machen lieben wirst

Weil sie zuhause gebacken nicht nur frischer sind als vom Bäcker, sondern du sie auch ganz nach deinem Geschmack zubereiten kannst. Du entscheidest, wie salzig sie werden, wie kräftig die Kruste ist und ob du sie lieber weich oder knusprig magst. Außerdem macht es Spaß, die Brezeln selbst zu formen – und spätestens beim ersten Biss in eine noch warme Brezel weißt du, dass sich die Mühe lohnt.

Laugenbrezeln nah

Wie gelingt die typische Form der Brezel?

Die Form einer Laugenbrezel ist ihr Markenzeichen und braucht etwas Übung. Zunächst wird der Teig zu langen Strängen gerollt, die in der Mitte dicker und an den Enden dünner sind. Dann werden die Enden zweimal übereinander geschlungen und auf den unteren, dickeren Teil des Strangs gedrückt. So entsteht die klassische Brezelform mit dem dicken Bauch und den dünnen Armen. Wichtig ist, dass die Enden gut haften, damit die Brezel beim Backen nicht auseinandergeht.

Womit wird die Brezel in Lauge getaucht?

Für den typischen Geschmack und die braune Kruste sorgt die Lauge. In Bäckereien wird dafür Natronlauge verwendet, die jedoch im privaten Haushalt nicht üblich ist. Stattdessen hat sich eine Lösung aus Wasser und Natronpulver bewährt, die sicher anzuwenden ist und ebenfalls den charakteristischen Geschmack liefert. Die Teiglinge werden kurz hineingetaucht, bevor sie aufs Backblech gelegt und gebacken werden.

Welche Beilagen passen am besten zu Laugenbrezeln?

Die klassische Wahl ist die Butterbrezel – frisch aufgeschnitten und dick mit Butter bestrichen. Doch es gibt noch viele weitere passende Begleiter: Obazda, Rettich, Radieschen, Schnittlauchquark oder auch ein kräftiger Käse harmonieren perfekt. In Biergärten wird die Brezel außerdem oft zusammen mit Weißwurst und süßem Senf serviert. Damit passt sie gleichermaßen zu einer herzhaften Brotzeit wie zum schnellen Snack zwischendurch.

Herkunft und Tradition der Laugenbrezel

Die Laugenbrezel ist fest mit Bayern und Schwaben verbunden und gilt dort als Symbol für Gastfreundschaft und Genuss. Ihren Ursprung hat sie vermutlich im Mittelalter, als Bäcker erstmals Teig in Lauge tauchten, um eine kräftige Kruste zu erhalten. Die typische Form mit verschränkten Armen wird oft als religiöses Symbol gedeutet, das für verschränkte Hände beim Gebet steht. Heute ist die Brezel nicht nur in Bayern, sondern weltweit bekannt – ob auf dem Oktoberfest, in Biergärten oder als klassisches Pausengebäck. Trotz ihrer Verbreitung bleibt sie ein echtes Kulturgut, das in Süddeutschland bis heute handwerklich gepflegt wird.

5 Tipps für perfekte Laugenbrezeln zuhause

  • Teig lange genug gehen lassen. Nur so entwickelt er die richtige Elastizität.
  • Nicht zu viel Lauge aufnehmen. Überschüssige Lauge gut abtropfen lassen.
  • Salz erst kurz vor dem Backen aufstreuen. So bleibt es knusprig.
  • Backofen sehr heiß vorheizen. Für eine kräftige Kruste und guten Ofentrieb.
  • Brezeln auf Backpapier oder geöltem Blech backen. Damit nichts kleben bleibt.
Laugenbrötchen in Korb

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Laugenbrezeln mit Butter

Laugenbrezeln

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Mit diesem Rezept backst du knusprige und herrlich goldbraune Laugenbrezeln ganz einfach selbst – wie vom Bäcker!

Vorbereitung 2 hours
Zubereitung 20 minutes
Gesamt 2 hours 20 minutes
Goldbraune Laugenbrötchen mit Salz in Korb
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Du benötigst Equipment

11 Stück

Zutaten Zutaten

Für den Teig:
  • 450 g Mehl Weizenmehl Typ 550 oder Dinkelmehl Typ 630
  • 1/2 Würfel Hefe oder 1 Packung Trockenhefe
  • 2 TL Zucker
  • 8 g Salz
  • 50 g Butter
  • 250 ml lauwarmes Wasser
Für die Lauge:
  • 1,5 l Wasser
  • 3 EL Natron
außerdem:
  • grobes Salz oder Saaten wie Sesam oder Mohn zum Bestreuen

Zubereitung Zubereitung

  • Für den Hefeteig löst ihr die Hefe im lauwarmen Wasser auf. Gebt alle restlichen Zutaten in eine Schüssel und kippt das Hefewasser dazu. Verknetet alles zu einer Teigkugel. Achtet darauf, dass ihr den Teig auf jeden Fall ca. 10 Minuten knetet.
    Lasst den Teig dann zugedeckt an einem warmen Ort eine Stunde ruhen.
  • Teilt den Teig in Stücke von ca. 65-70 Gramm. 
    Für die Brezen rollt ihr sehr dünne, ca. 60cm lange Stränge. Lasst diese aber in der Mitte dicker. Legt sie wie ein umgedrehtes U vor euch und wickelt sie auf halber Höhe umeinander. Legt die Enden nach oben links und rechts außen auf der Rolle ab. 
    Legt die Brezeln auf ein Brett und stellt sie für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.
  • Kocht nun 1,5 Liter Wasser und 3 Esslöffel Natron in einem großen Topf sprudelnd auf. 
    Legt zwei Backbleche mit Backpapier aus und heizt den Ofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vor.
    Lasst das Gebäck anschließend jeweils 30 Sekunden im sprudelnden Natronwasser ziehen. Benutzt zum hineinlegen am besten eine Schaumkelle. Achtet darauf, dass die Brezen rundherum mit dem Wasser bedeckt sind, taucht sie gegebenenfalls auch unter.
    Legt sie dann mit etwas Abstand auf ein Backblech und bestreut sie sofort mit grobem Salz, Sesam, Mohn, o.Ä.
    Backt die Brezen dann 20 Minuten knusprig und braun.
Nährwertangaben: Laugenbrezeln
Angaben pro Portion
Kalorien
166
% Tagesbedarf*
Fett
 
1
g
2
%
Gesättigte Fettsäuren
 
0.1
g
1
%
Transfettsäuren
 
0.01
g
Mehrfach ungesättigte Fette
 
0.2
g
Einfach ungesättigte Fette
 
0.1
g
Natrium
 
398
mg
17
%
Kalium
 
46
mg
1
%
Kohlenhydrate
 
35
g
12
%
Zucker
 
2
g
2
%
Eiweiß
 
4
g
8
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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