Rezept für weiche Lebkuchen
Weiche Lebkuchen entdeckt man in der Vorweihnachtszeit in jedem Supermarkt: große Herzen, Sterne oder Brezeln, dick mit Schokolade überzogen und[…]
Mehr dazuLebkuchen ohne Mehl gehören zu den aromatischsten Weihnachtsgebäcken überhaupt. Statt Mehl sorgen gemahlene Nüsse, Eier und Gewürze für eine ultimativ saftige Konsistenz. Denn das Ergebnis ist ein weicher, saftiger Lebkuchen, der an Elisenlebkuchen erinnert: saftig, nussig und herrlich duftend. Perfekt für alle, die glutenfrei backen möchten oder einfach besonders saftige Lebkuchen lieben.
Die Bindung entsteht durch Eier und die fein gemahlenen Nüsse. Mandeln oder Haselnüsse ersetzen hier die Mehlfunktion und geben dem Teig Stabilität. Der Honig macht die Masse geschmeidig und sorgt dafür, dass die Lebkuchen beim Backen nicht austrocknen.
Damit die Konsistenz stimmt, müssen die Nüsse sehr fein gemahlen sein und fast wie Mehl sein. Je feiner die Nüsse, desto gleichmäßiger wird die Struktur und desto weicher bleibt das Gebäck.

Mandeln sind klassisch, weil sie mild und süß sind. Haselnüsse bringen ein kräftigeres Aroma und funktionieren ebenfalls hervorragend. Gerne kannst du auch beide Sorten kombinieren, um die perfekte Balance zu schaffen.
Wenn du bereits gemahlene Nüsse verwendest, achte darauf, dass sie frisch geöffnet wurden. Offene Packungen schmecken schnell ranzig.
Sie geben dem Gebäck nicht nur das originale Lebkuchen-Feeling, sondern halten den Teig zusammen und verhindern das Kleben am Backpapier. Ob du kleine Lebkuchen mit 50mm oder größere mit 70mm backen möchtest, ist ganz dir überlassen.
Da der Teig keine klassische Mehlstruktur hat, wird er weicher und breitet sich beim Backen leichter aus. Das lässt sich verhindern, indem du die Masse ausreichend kalt verarbeitest. Ein kurzer Aufenthalt im Kühlschrank (10–20 Minuten) bevor du die Lebkuchen portionierst, macht den Teig fester und formbarer.
Auch die Wahl der Unterlage spielt eine Rolle: Backoblaten oder ein leicht bemehlter, kühler Teigspatel helfen, die runden Portionen sauber auf das Blech zu setzen. Wenn du ohne Oblaten arbeitest, solltest du den Teig in kleinen Häufchen aufspritzen oder setzen, denn größere Mengen verlaufen stärker. Die richtige Backtemperatur sollte nicht zu hoch sein und sorgt zusätzlich dafür, dass die Lebkuchen langsam stabil werden und nicht flach auseinanderlaufen.
Wie bei Omas klassischen Lebkuchen ist beides möglich. Da Lebkuchen ohne Mehl sehr weich sind, ist ein sauberer Guss wichtig. Die Lebkuchen müssen vollständig ausgekühlt sein, bevor die Schokolade oder der Zuckerguss draufkommen, sonst rutscht oder splittert sie.
Zuckerguss solltest du nicht zu dünn anrühren. Mit etwas Milch statt Wasser bleibt er schön weiß und sieht auf den dunklen Lebkuchen wunderbar aus. Nutzt zu Schokolade, passt Zartibtter am besten, weil sie die Süße der Nüsse und des Honigs ausgleicht. Wer möchte, kann die Hälfte mit Kuvertüre mischen, denn das gibt eine glattere Oberfläche und mehr Glanz.
Weiche Lebkuchen entdeckt man in der Vorweihnachtszeit in jedem Supermarkt: große Herzen, Sterne oder Brezeln, dick mit Schokolade überzogen und[…]
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