Himbeer Tiramisu Rezept
Dieses Himbeer Tiramisu ist die perfekt sommerliche Variante des italienischen Klassikers! Denn Tiramisu ist nicht nur als Nachspeise im italienischen[…]
Mehr dazuSelbstgemachte Löffelbiskuits sind überraschend einfach und ein kleines Highlight in Desserts. Sie werden luftig, zart und bekommen beim Backen ihre typische leicht knusprige Oberfläche. Der Teig ist schnell angerührt, braucht aber ein bisschen Aufmerksamkeit beim Formen und Backen, damit die Biskuits schön stabil bleiben. Wer einmal frische Löffelbiskuits probiert hat, merkt sofort, dass sie aromatischer sind als gekaufte und wunderbar vielseitig einsetzbar, von Tiramisu bis zur schnellen Kaffee-Beilage.
Löffelbiskuit lebt davon, dass der Teig viel Luft enthält. Das gelingt, indem die Eier getrennt und das Eiweiß sehr steif geschlagen wird. Der Zucker wird dabei langsam eingerieselt, sodass eine stabile, glänzende Masse entsteht. Das Eigelb wird anschließend nur kurz untergehoben. Der wichtigste Schritt ist das vorsichtige Unterheben der Mehlmischung: je behutsamer, desto luftiger das Ergebnis. Zu kräftiges Rühren zerstört die eingeschlagene Luft und macht die Biskuits flach und kompakt. Ein gut geschlagener Biskuitteig fühlt sich leicht an und behält genau diese Leichtigkeit später auch im Ofen.

Die Form hängt vor allem vom Teig und vom richtigen Aufspritzen ab. Der Teig sollte fest genug sein, um auf dem Blech Halt zu haben, aber gleichzeitig luftig bleiben. Wenn er zu flüssig ist, zerläuft die typische Löffel-Form sofort. Am besten spritzt man den Teig mit einem Spritzbeutel in gleichmäßigen Streifen auf und lässt genügend Abstand, damit die Biskuits nicht ineinanderlaufen. Ein leichter Zuckermantel vor dem Backen sorgt zudem dafür, dass die Oberfläche stabil bleibt und die Biskuits ihre Form behalten. Sobald sie leicht goldbraun sind, werden sie fest und nach dem Auskühlen wunderbar knackig.
Wenn du Vanillepaste, Vanillezucker oder Zitronenabrieb in den Teig gibst, bekommen die Biskuits eine feine Aromatik, die besonders gut zu frischen Desserts passt.
Frisch gebackene Löffelbiskuits halten sich in einer luftdichten Dose etwa eine Woche. Sie verlieren mit der Zeit ein wenig an Knusprigkeit, bleiben aber aromatisch und gut verwendbar. Wenn du sie länger aufbewahren möchtest, kannst du sie problemlos einfrieren. Einmal ausgekühlt, lassen sie sich stapeln, einfrieren und bei Bedarf kurz auftauen. Für Desserts wie Tiramisu oder fruchtige Varianten im Glas sind sie nach dem Auftauen sogar ideal, weil sie wieder weich werden dürfen, ohne an Geschmack zu verlieren.
Löffelbiskuits sind kleine Allrounder. Der Klassiker ist natürlich Tiramisu, aber auch für Charlotte-Torten, Schichtdesserts, Obstaufläufe, Eistorten und Trifles sind sie perfekt. Sie eignen sich hervorragend als Boden für No-Bake-Kuchen oder als knusprige Beilage zu Kaffee oder Pudding. Selbst zerbröselt sind sie ein praktischer Ersatz für Keksböden und sind Grundlage für leckere Pralinen wie Tiramisu Kugeln. Durch die eigene Herstellung kannst du außerdem die Süße anpassen und sie geschmacklich besser auf dein Rezept abstimmen.
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