Nudel-Schinken-Auflauf: das Familienrezept!
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Mehr dazuDieses Mac and Cheese Rezept ist cremig, käsig und genau das Richtige, wenn du Lust auf amerikanisches Comfort Food hast. Die Basis ist eine einfache Sauce aus Butter, Mehl, Milch und kräftigem Cheddar. Dazu kommen Makkaroni, etwas Senf, Pfeffer und Muskat. Mehr braucht es nicht, damit Mac and Cheese richtig gut schmeckt. Wichtig ist aber die Technik. Der Käse darf nicht in eine stark kochende Sauce, sonst kann sie körnig oder ölig werden. Genau dieser Punkt entscheidet oft darüber, ob dein Mac and Cheese schön cremig wird oder eben nicht. Du kannst das Rezept direkt aus dem Topf servieren oder am Ende noch mit Käse und Semmelbröseln überbacken. Beides funktioniert, je nachdem, ob du es lieber extra cremig oder mit knuspriger Oberfläche magst.

Bei Mac and Cheese gibt es nicht das eine einzige Original Rezept. In den USA wird es je nach Familie, Region und Anlass unterschiedlich gemacht. Manche Versionen kommen direkt cremig aus dem Topf, andere werden im Ofen überbacken. Sehr typisch sind aber kurze Nudeln, Cheddar und eine cremige Käsesauce. Dieses Rezept orientiert sich an der klassischen Variante mit Mehlschwitze und Cheddar. Das ist alltagstauglich, gelingt immer und kommt dem amerikanischen Mac and Cheese sehr nah. Gouda oder Emmentaler sind nicht zwingend klassisch, machen die Sauce aber angenehm cremig und sorgen dafür, dass der Cheddar nicht zu dominant wird.
Der häufigste Fehler bei Mac and Cheese passiert beim Käse. Wenn du ihn in eine stark kochende Sauce gibst, kann er sich trennen. Dann wird die Sauce körnig oder fettig und nicht mehr richtig cremig. Nimm den Topf deshalb vom Herd, bevor du den Käse einrührst. Gib ihn portionsweise dazu und rühre, bis er geschmolzen ist. Erst dann kommt die nächste Portion hinein. So verbindet sich der Käse besser mit der Sauce und dein Mac and Cheese bleibt cremig. Auch wichtig: Verwende möglichst frisch geriebenen Käse. Fertig geriebener Käse enthält oft Trennmittel, damit er in der Packung nicht zusammenklebt. Genau das kann beim Schmelzen stören.
Koche die Makkaroni zuerst in gut gesalzenem Wasser knapp al dente. Sie sollten nicht zu weich sein, weil sie später noch mit der heißen Sauce vermischt werden. Hebe etwas Nudelwasser auf, bevor du sie abgießt. Für die Sauce schmilzt du Butter in einem Topf und rührst das Mehl ein. Die Mischung darf etwa 1 Minute anschwitzen, soll aber nicht braun werden. Dann gibst du die Milch nach und nach dazu und rührst dabei kräftig mit dem Schneebesen, damit keine Klümpchen entstehen. Nach 4 bis 5 Minuten ist die Sauce leicht angedickt. Jetzt nimmst du den Topf vom Herd und rührst den Käse portionsweise ein. Danach kommen Senf, Pfeffer, Muskat und optional Paprikapulver dazu. Zum Schluss hebst du die Nudeln unter. Ist die Sauce zu dick, hilft ein kleiner Schluck Nudelwasser.
Beides ist richtig. Direkt aus dem Topf ist Mac and Cheese besonders cremig. Das ist die beste Variante, wenn du eine weiche, samtige Käsesauce möchtest. Überbacken bekommt das Gericht eine schöne Oberfläche. Dafür gibst du das Mac and Cheese in eine Auflaufform, streust etwas zusätzlichen Käse und Semmelbrösel darüber und backst alles bei 200 Grad Ober-/Unterhitze etwa 15 Minuten. Die Oberfläche wird leicht knusprig, die Sauce darunter bleibt cremig. Mein Tipp: Wenn du Mac and Cheese überbackst, sollte die Sauce vorher nicht zu dick sein. Im Ofen zieht sie noch etwas an. Ein Schluck Nudelwasser vor dem Überbacken macht hier wirklich einen Unterschied.
Cheddar ist die beste Wahl, wenn du den typischen Geschmack möchtest. Besonders gut passt ein kräftiger Cheddar, weil er der Sauce genug Charakter gibt. Milder Cheddar funktioniert auch, schmeckt aber weniger intensiv. Gouda oder Emmentaler sorgen zusätzlich für eine schöne Schmelze. Du kannst das Verhältnis anpassen: Mehr Cheddar macht das Mac and Cheese kräftiger, mehr Gouda macht es milder. Parmesan würde ich nur sparsam verwenden, weil er salziger ist und die Sauce schneller zu intensiv macht.
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