52 Min. Muffins 0.00 / 5,00

Magdalenas

Magdalenas gehören in Spanien einfach dazu. Man bekommt sie zum Frühstück, zum Kaffee oder unterwegs aus der Bäckerei. Diese kleinen Zitronenmuffins mit ihrer typischen Zuckerkruste sind nicht aufwendig und genau das macht sie so gut. Mit diesem Magdalenas Rezept zeige ich dir, wie du sie genauso zu Hause backen kannst: locker, zitronig und mit dieser […]

Magdalenas auf Teller
Magdalenas auf Kuchengitter
Magdalenas von innen
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Magdalenas gehören in Spanien einfach dazu. Man bekommt sie zum Frühstück, zum Kaffee oder unterwegs aus der Bäckerei. Diese kleinen Zitronenmuffins mit ihrer typischen Zuckerkruste sind nicht aufwendig und genau das macht sie so gut. Mit diesem Magdalenas Rezept zeige ich dir, wie du sie genauso zu Hause backen kannst: locker, zitronig und mit dieser feinen knusprigen Zuckerschicht obenauf.

Was sind Magdalenas eigentlich?

Magdalenas sind klassische spanische Muffins, die sich deutlich von amerikanischen Muffins unterscheiden. Sie sind luftiger, weniger fettig und nicht überladen mit Einlagen. Geschmacklich stehen Zitrone, Ei und Olivenöl oder mildes Pflanzenöl im Vordergrund. Typisch ist die leicht kuppelförmige Oberfläche mit einer Zuckerkruste, die beim Backen entsteht. Genau diese Kombination aus weichem Inneren und leicht knusprigem Topping macht Magdalenas so unverwechselbar.

Magdalenas auf Kuchengitter

Was unterscheidet Magdalenas von normalen Muffins?

Der größte Unterschied liegt in der Textur. Während viele klassische Muffins kompakt oder sehr saftig sind, sind Magdalenas eher locker und feinporig. Sie erinnern fast ein wenig an Biskuit, bleiben aber stabil genug, um als Muffins auf dem nächsten Buffet zu stehen. Außerdem wird bei Magdalenas oft Öl statt Butter verwendet. Das macht sie leichter und sorgt dafür, dass sie auch am nächsten Tag noch frisch schmecken.

Geheimzutat: Zitrone

Zitrone ist ein fester Bestandteil der spanischen Muffins. Sie sorgt dafür, dass sie frisch und leicht schmecken. Perfekt passend zur süßen Zuckerkruste des Gebäcks.
Meist wird sowohl Zitronenabrieb als auch etwas Saft verwendet. Der Abrieb bringt das eigentliche Aroma, der Saft unterstützt die Frische. Ohne Zitrone würden Magdalenas schnell langweilig schmecken.

Wie entsteht die typische Zuckerkruste?

Die Zuckerkruste entsteht, indem vor dem Backen Zucker großzügig auf den Teig gestreut wird. Während des Backens schmilzt der Zucker leicht, verbindet sich mit der Oberfläche und wird anschließend wieder fest. Wichtig ist, dass der Teig darunter stabil genug ist. Zu flüssiger Teig saugt den Zucker auf, statt ihn oben zu halten.

Wann isst man Magdalenas in Spanien?

Magdalenas sind in Spanien ein ganz normales Alltagsgebäck. Man verbindet sie nicht mit Feiertagen oder besonderen Anlässen, sondern mit Situationen, in denen man etwas Kleines zum Kaffee oder zum Frühstück möchte. Genau deshalb sind sie so schlicht gehalten und nicht überladen.

Am häufigsten werden Magdalenas morgens gegessen, oft zusammen mit Kaffee oder Milch. Sie stehen in Bäckereien, Bars und Cafés ganz selbstverständlich neben Croissants oder Toast. Auch am Nachmittag, zur sogenannten merienda, also einer kleinen Zwischenmahlzeit, sind sie sehr beliebt.

Wichtig ist: Magdalenas sind kein Dessert. Man isst sie nicht nach dem Essen, sondern davor oder dazwischen. Deshalb funktionieren Magdalenas auch außerhalb Spaniens so gut. Sie passen in den Alltag, lassen sich mitnehmen und brauchen keinen besonderen Anlass.

5 Tipps für luftige Magdalenas

  • Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben, damit sich der Teig gleichmäßig verbindet und schön locker wird.
  • Zitronenschale immer frisch abreiben und nicht vorbereiten. Das Aroma verfliegt schnell und macht einen spürbaren Unterschied.
  • Den Zucker für die Kruste erst kurz vor dem Backen aufstreuen. So bleibt er oben liegen und zieht nicht in den Teig ein.
  • Die Förmchen nur zu etwa zwei Dritteln füllen. So bekommen die Magdalenas ihre typische Kuppel, ohne überzulaufen.
  • Magdalenas nicht zu lange backen. Sie sollen hell bleiben und innen weich sein, nicht trocken oder gebräunt.
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Spanische Magdalenas sich lockere Muffins mit feinem Zitronenaroma und einer süßen Zuckerkruste. Perfekt für den Alltag, zum Kaffee zwischendurch oder zum Mitnehmen für die nächste Party.

Vorbereitung 20 minutes
Zubereitung 12 minutes
Kühlzeit 20 minutes
Gesamt 52 minutes
Magdalena, spanischer Muffin mit knuspriger Zuckerkruste, auf einem weißen Teller serviert.
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Du benötigst Equipment

12 Stück

Zutaten Zutaten

  • 3 Eier
  • 140 g Zucker
  • 100 ml Olivenöl oder neutrales Öl
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 50 ml Milch
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Zitrone
  • 30 g Zucker zum Bestreuen

Zubereitung Zubereitung

  • Eier und Zucker mehrere Minuten lang hell und cremig aufschlagen, bis eine deutlich luftige Masse entsteht. Das Öl langsam einfließen lassen, weiter rühren und anschließend die Milch sowie den Zitronenabrieb einarbeiten. Mehl und Backpulver mischen und vorsichtig unterheben, sodass ein homogener, luftiger Teig entsteht. 
  • Den Teig 20–30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, damit sich später die typischen hohen Kuppeln bilden. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, stabile Papier- oder Muffinförmchen vorbereiten und fast randvoll befüllen. Die Oberfläche jedes Küchleins großzügig mit Zucker bestreuen. 
  • Die Magdalenas 12–15 Minuten backen, bis sie stark aufgegangen und goldgelb sind. Kurz abkühlen lassen und vollständig auskühlen, damit die Kruste fest wird.
Nährwertangaben: Magdalenas
Angaben pro Portion
Kalorien
189
% Tagesbedarf*
Fett
 
9
g
14
%
Gesättigte Fettsäuren
 
1
g
6
%
Transfettsäuren
 
0.004
g
Mehrfach ungesättigte Fette
 
1
g
Einfach ungesättigte Fette
 
6
g
Cholesterin
 
41
mg
14
%
Natrium
 
27
mg
1
%
Kalium
 
48
mg
1
%
Kohlenhydrate
 
25
g
8
%
Zucker
 
15
g
17
%
Eiweiß
 
3
g
6
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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