Beerentiramisu
Beerentiramisu ist eines dieser Desserts, die auf dem Tisch sofort nach Sommer aussehen. Die Creme ist weich und fein, die[…]
Mehr dazuMango Tiramisu erinnert mich sofort an Sommer, Sonne und Genuss. Es ist fruchtig, cremig und lässt sich wunderbar vorbereiten. Genau deshalb liebe ich solche Schichtdesserts, wenn Besuch kommt oder ich ein Dessert brauche, das nicht erst in letzter Minute fertig werden muss. Statt klassisch mit Kaffee und Kakao wird dieses Mango Tiramisu mit Mangopüree, Limette, Mascarpone-Quark-Creme und Löffelbiskuits geschichtet. Die Limette macht das Ganze schön frisch, die Mango bringt die Süße mit und durch die Kokosraspel bekommt das Dessert eine leichte Urlaubsnote. Und das Beste: Das Rezept kommt ohne Ei aus.

Für Mango Tiramisu sollte die Mango reif, süß und aromatisch sein. Sie darf auf leichten Druck etwas nachgeben, aber nicht matschig sein. Wenn sie intensiv duftet, ist das meistens ein gutes Zeichen. Ist die Mango noch sehr hart, schmeckt sie oft weniger süß und lässt sich nicht so schön pürieren. Dann lieber ein bis zwei Tage bei Raumtemperatur nachreifen lassen. Im Kühlschrank reift sie deutlich langsamer. Mein Tipp: Wenn du unsicher bist oder keine guten Mangos bekommst, nimm TK-Mango. Die ist oft reif geerntet, schon vorbereitet und für Desserts richtig praktisch.
TK-Mango funktioniert sehr gut. Gerade außerhalb der Saison ist sie oft die bessere Wahl, weil sie fruchtig schmeckt und du dir das Schälen und Schneiden sparst. Wichtig ist nur, dass du die Mangostücke vorher auftauen lässt. Danach sollten sie gut abtropfen, damit das Tiramisu nicht zu weich wird. Für das Püree ist TK-Mango ideal. Für die Würfel obenauf sieht frische Mango oft etwas schöner aus, aber geschmacklich klappt beides. Wenn das Mangopüree nach dem Auftauen sehr flüssig aussieht, kannst du es kurz etwas einkochen lassen oder einfach sparsamer zwischen den Schichten verwenden.
Zuerst schälst du die Mangos und pürierst einen großen Teil des Fruchtfleisches mit Limettensaft. Den Rest schneidest du in kleine Würfel. Diese Mischung aus Püree und Stückchen macht das Dessert später viel schöner, weil es nicht nur cremig ist, sondern auch fruchtige kleine Bissen hat. Für die Creme rührst du Mascarpone, Quark, Zucker, Vanillezucker und Limettenabrieb glatt. Die Sahne schlägst du separat steif und hebst sie vorsichtig unter. So bleibt die Creme schön locker und stabil. Dann tauchst du die Löffelbiskuits nur ganz kurz in Mango- oder Orangensaft und legst damit den Boden der Form aus. Darauf kommen Creme, Mangopüree und Mangowürfel. Danach folgt eine zweite Schicht Biskuits und Creme. Obendrauf kommen frische Mangowürfel und Kokosraspel als Deko.
Kokoslikör passt gut, weil er Mango und Limette schön ergänzt. Du kannst ihn aber problemlos weglassen. Das Dessert schmeckt auch ohne Alkohol wunderbar fruchtig. Als alkoholfreie Alternative kannst du einfach etwas mehr Mango- oder Orangensaft verwenden. Auch Maracujasaft passt sehr gut, wenn du es noch fruchtiger magst. Für Erwachsene funktionieren auch Amaretto, Orangenlikör oder ein kleiner Schuss Rum. Ich würde aber nicht zu viel nehmen, damit die Mango weiterhin im Mittelpunkt bleibt.
Mango Tiramisu braucht Zeit im Kühlschrank, damit die Löffelbiskuits weicher werden und sich die Schichten verbinden. Mindestens ein paar Stunden sollten es sein, noch besser ist die Zubereitung am Vortag. Gerade bei Desserts finde ich das sehr angenehm: Du machst alles fertig, stellst die Form kalt und hast am nächsten Tag kaum noch Arbeit. Kurz vor dem Servieren kommen nur noch Mangowürfel und Kokosraspel obendrauf.Wenn du das Dessert vorbereitest, decke die Form gut ab. So bleibt die Creme frisch und nimmt keine Gerüche aus dem Kühlschrank an.
Am einfachsten sieht Mango Tiramisu mit frischem Mangopüree, kleinen Mangowürfeln und Kokosraspeln richtig hübsch aus. Das passt farblich schön zusammen und zeigt sofort, was im Dessert steckt. Wenn du es etwas feiner möchtest, kannst du noch Limettenabrieb darübergeben. Auch gehackte Pistazien sehen toll aus und bringen ein bisschen Biss dazu. Mein liebster Trick: Die oberste Schicht erst kurz vor dem Servieren fertig machen. Dann sieht das Mango Tiramisu frisch aus und die Kokosraspel bleiben schön sichtbar.
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