Mein gefüllter Gugelhupf mit Quark, Aprikosen und Nüssen!

von Simone Schäfer
Gugelhupf mit Quarkfüllung, Nüssen und Aprikosen

Jeder Gugelhupf braucht einen saftigen Rührteig!

(Artikel enthält Werbung) Der Gugelhupf ist schon einer der Klassiker in der Backwelt, findet ihr nicht auch? Es gibt ihn in unzähligen leckeren Varianten. Vom simplen Rührkuchen, über Marmorkuchen bis hin zu Geschmäckern wie Eierlikör und Mohn ist hier wirklich alles möglich! Meinen Eierlikör-Marmorkuchen in Gugelhupfform habe ich euch ja letztens schon gezeigt! Was ich mir heute für euch habe einfallen lassen, zeige ich euch natürlich gleich hier!

Ich hatte Lust, den Gugelhupf mit ein paar neuen Geschmäckern zu kombinieren. Aus Alt mach Neu sozusagen! 🙂 Der Gugelhupf bietet so viel Potenzial für neue Geschmackskombination. Am Anfang steht immer ein leckerer Rührkuchen, der dann mit den verschiedensten Lebensmitteln kombiniert werden kann. Also stand schon einmal fest, dass mein neues Rezept auf jeden Fall als Gugelhupf gebacken wird! 😀

Als Basis habe ich hier einen Rührteig mit gemahlenen Mandeln und etwas Zimt gewählt. Ganz wichtig ist, dass der Rührkuchen richtig saftig ist! Das bekommt ihr, in dem ihr viele Eier im Teig verwendet und vor allem auch etwas Geduld mitbringt. Zuerst schlagt ihr bei einem Rührkuchen immer die Butter mit dem Zucker für ca. fünf Minuten schaumig. Danach gebt ihr die Eier einzeln dazu und rührt sie jeweils für eine Minute unter.

Das macht den Teig wahnsinnig fluffig und saftig, wenn er aus dem Ofen kommt! Die trockenen Zutaten, also hier das Mehl, die Mandeln und das Backpulver mischt ihr vorher in einer Schüssel. So verteilt sich alles gleichmäßig im Teig. Ein wenig Milch am Ende sorgt dafür, dass der Teig cremig und der Kuchen dementsprechend saftig wird. Den Teig habe ich hier noch mit etwas Zimt verfeinert. Zimt ist ja mein absolutes Lieblingsgewürz! Und vor allem in der Kombination mit Nüssen ist das einfach ein Gedicht!

Das Highlight bei meinem Gugelhupf: die Füllung!

Neben dem Gugelhupf liebe ich den Käsekuchen als Klassiker auch wirklich sehr! Besonders lecker finde ich beim Käsekuchen die cremige Quarkmasse. Aber die muss nicht immer nur auf Mürbeteig gebacken werden, wie beim klassischen Käsekuchen! Deswegen habe ich sie bei meinem Rezept einfach als Füllung im Gugelhupf verschwinden lassen.

Es ist wirklich ein ganz toller Effekt, wenn der Kuchen von außen wie ein ganz normaler Gugelhupf aussieht und dann beim Anschnitt von innen eine kleine Überraschung bereit hält! 🙂 Um der Käsekuchen-Füllung noch etwas mehr Geschmack zu verleihen, habe ich noch gehackte Walnüsse und getrocknete Aprikosen dazu gegeben. Auch das sieht wirklich toll aus, wenn man den Kuchen anschneidet!

Aber vor allem geschmacklich ist diese Kombination ein wahres Highlight! Der saftige Mandel-Rührkuchen trifft auf eine cremige Quarkmasse mit knackigen Walnüssen und süßen Aprikosen. Das hört sich doch wirklich herrlich an, meint ihr nicht? 

Wirklich gute Nüsse und getrocknete Früchte zu bekommen, ist gar nicht so einfach! Oftmals passt die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach nicht. Deswegen bin ich sehr froh, auf die Vielfalt der Nüsse und Trockenfrüchte von Nuturally gestoßen zu sein. Dort gibt es größere Packungen von Nüssen und Trockenfrüchten zu wirklich fairen Preisen. Trotzdem wird die Qualität gewährleistet. Die Produkte sind naturbelassen und enthalten keine Konservierungsstoffe oder Zuckerzusätze. Das ist für mich immer ein sehr wichtiger Punkt!

Die Walnüsse für die Füllung habe ich als ganze Nuss bekommen. Es hat wirklich Spaß gemacht, die Nüsse einzeln aufzuknacken. Das ist wahre Handarbeit und Liebe zum Detail! 🙂 Vor allem hat es mich ein bisschen in meine Kindheit zurückversetzt. Dort hatten wir immer einen Walnussbaum Zuhause. Irgendwo im Garten lag dann immer der Nussknacker bereit, damit man sich jederzeit eine Nuss knacken konnte! 

Hier habe ich dann die Nüsse für die Füllung klein gehackt. Ich würde euch empfehlen, sie aber nicht zu klein zu hacken, damit ihr auf jeden Fall den vollen Geschmack und einen tollen Crunch im Kuchen habt. Die Aprikosen habe ich vor dem Kleinschneiden in Orangensaft eingelegt. Sie nehmen so noch zusätzlich einen tollen Geschmack an und werden auch etwas weicher in der Konsistenz.

So wird aus Rührteig und Füllung ein leckerer Gugelhupf!

Die Gugelhupfform solltet ihr vor dem Einfüllen des Teiges immer gut einfetten. Dafür eignen sich Butter oder spezielle Backtrennsprays besonders gut. Der Gugelhupf soll sich ja am Ende schön aus der Form lösen und glatte Seiten haben! Ich habe dann ungefähr zwei Drittel des Rührteiges in die Form gefüllt und dann die Quarkmasse darauf verteilt. Das restliche Drittel Teig kommt dann als Abschluss obendrauf. So verteilen sich die einzelnen Komponenten im Kuchen wunderbar und auch optisch sieht der Anschnitt dann wunderschön aus! 

Weniger ist ja gerade bei klassischen Kuchen oft mehr! Deswegen habe ich den Kuchen auskühlen lassen und dann nur mit etwas Puderzucker bestäubt. Das reicht hier vollkommen aus! Das Highlight ist hier ganz klar die Füllung und davon sollte geschmacklich und optisch nicht abgelenkt werden. 🙂 

Wenn ihr also auch Lust habt, mal einen Gugelhupf in neuem Gewand zu backen, gibt es natürlich gleich unten das Rezept dafür! Der Teig und die Füllung sind schnell gemacht. Anschließend braucht der Kuchen zwar eine Stunde im Ofen, aber danach ist er auch schon so gut wie fertig zum Servieren! Lasst ihn euch am besten bei einer schönen Tasse Kaffee oder Tee schmecken. 🙂 

Einen klassischen Gugelhupf kann man mit ein paar Zutaten ganz einfach und lecker aufpeppen!

Simone von Sheepy’s Bakery

 
 

Gugelhupf in Stücke geschnitten auf Kuchenrost

 

Der klassische Gugelhupf in neuem Gewand: mit Quarkfüllung, Walnüssen und getrockneten Aprikosen!

Gugelhupf kann man doch einfach immer essen oder? Nicht umsonst zählt er zu den absoluten Klassikern unter den Kuchen. Aber die einfache Variante aus Rührteig kann man ganz einfach etwas aufpeppen. Ich habe das hier mit gehackten Walnüssen und Aprikosen von Nuturally gemacht! 

Gugelhupf mit Quark, Walnüssen und getrockneten Aprikosen

Bewertung 4.8/5
( 6 Bewertungen )
Portionen: Gugelhupfform mit 24cm Durchmesser Vorbereitungszeit: Backzeit: Nährwertangaben 200 Kalorien 20 grams Fett

Zutaten

18Für den Rührteig:

  • 150g Mehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 2 TL Backpulver
  • 3 Eier
  • 125g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 150g Butter
  • 2 TL Zimt
  • 100ml Milch

Für die Füllung:

  • 500g Speisequark
  • 2 TL Orangenabrieb
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (alternativ 30g Speisestärke und 2 TL Vanillearoma)
  • 150g getrocknete Aprikosen
  • 100g gehackte Walnüsse
  • 150ml Orangensaft
  • 100g Zucker

außerdem:

  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Anleitung

Schritt 1

Legt für die Füllung die Aprikosen ca. 30 Minuten im Orangensaft ein. 

Verrührt den Quark, die Eier, den Zucker, das Vanillepuddingpulver und den Orangenabrieb in einer Schüssel. 

Hackt die Nüsse und gebt sie zur Quarkmasse. Gießt die Flüssigkeit von den Aprikosen ab und schneidet sie in kleine Würfel. Nüsse und Aprikosen könnt ihr nun zum Quark hinzufügen und unterheben.

 

Schritt 2

Heizt den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vor und fettet eure Gugelhupfform mit Butter ein.

Schlagt die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz schaumig. 

Fügt dann einzeln die Eier hinzu und rührt sie jeweils eine Minute lang gründlich unter. Gebt dann den Zimt dazu und verrührt alles.

Mischt das Mehl, die Mandeln und das Backpulver in einer Schüssel. Gebt die trockenen Zutaten dann abwechseln mit der Milch zum Teig. 

 

Schritt 3

Füllt 2/3 des Rührteiges in die Gugelhupfform. Verteilt darauf die Quarkmasse und füllt dann die restlichen 1/3 des Rührteiges darüber. Streicht die Oberfläche glatt.

Backt den Kuchen dann auf mittlerer Schiene für 60 Minuten.

Lasst ihn danach abkühlen und bestäubt ihn dann noch mit etwas Puderzucker.

Hinterlasse gerne dein Feedback! :)

Das könnte dir auch gefallen! :)