Schneller Waffelkuchen ohne Backen
Dieser schnelle Waffelkuchen ohne Backen ist in gerade einmal 15 Minuten fertig zubereitet! Leckere Waffeln werden mit einer luftigen Quarkcreme[…]
Mehr dazuDieser Milchmädchenkuchen ist genau das richtige Rezept, wenn der Backofen ausbleiben soll und du trotzdem einen Kuchen für mehrere Personen brauchst. Zwischen den Butterkeksen liegen mehrere Schichten einer luftigen Creme aus Frischkäse, Sahne und gezuckerter Kondensmilch. Nach einigen Stunden im Kühlschrank sind die Kekse weich geworden und der Kuchen lässt sich in schöne Stücke schneiden. Ich bereite den Milchmädchenkuchen am liebsten schon am Vorabend zu. Das eigentliche Schichten ist schnell erledigt, anschließend übernimmt der Kühlschrank die restliche Arbeit.

Zuerst rührst du den Frischkäse glatt und gibst die gezuckerte Kondensmilch langsam dazu. Die Sahne wird separat mit dem Sahnesteif aufgeschlagen und anschließend vorsichtig untergehoben. Danach beginnt das Schichten. Auf eine Lage Butterkekse kommt ein Teil der Creme, bevor die nächste Keksschicht aufgelegt wird. So arbeitest du weiter, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die oberste Schicht sollte aus Creme bestehen, damit du den Kuchen später einfach verzieren kannst. Versuche, die Creme möglichst gleichmäßig zu verteilen. Sind einzelne Schichten sehr dick und andere fast leer, wird der Kuchen später weniger stabil und lässt sich schwieriger sauber anschneiden. An den Rändern kannst du die Butterkekse passend brechen, damit möglichst wenige größere Lücken entstehen.
Die lange Kühlzeit ist bei diesem Kuchen ein Teil der Zubereitung. Währenddessen zieht Feuchtigkeit aus der Creme in die Butterkekse, sodass aus den einzelnen festen Lagen ein zusammenhängender, weicher Kuchen entsteht. Nach einer zu kurzen Kühlzeit sind die Kekse noch hart und die Stücke können beim Anschneiden verrutschen. Mindestens sechs Stunden solltest du deshalb einplanen. Noch besser wird die Konsistenz, wenn der Milchmädchenkuchen über Nacht im Kühlschrank durchziehen kann. Dann sind die Kekse gleichmäßig weich, während die Creme genügend Zeit hatte, fest zu werden. Decke die Form währenddessen ab, damit die Creme keine Gerüche aus dem Kühlschrank annimmt. Die Keksbrösel für die Dekoration streue ich allerdings gerne erst kurz vor dem Servieren darauf. So bleiben sie knusprig und bilden einen schönen Gegensatz zu den weichen Keksschichten im Inneren.
Alle Zutaten sollten gut gekühlt sein. Das gilt besonders für die Sahne, aber auch Frischkäse und Kondensmilch dürfen bis zur Zubereitung im Kühlschrank bleiben. In einer warmen Küche kann es außerdem helfen, die Rührschüssel und die Rührstäbe vorher kurz zu kühlen. Rühre den Frischkäse außerdem nur so lange, bis er glatt ist. Nachdem die Kondensmilch dazugekommen ist, sollte die Masse ebenfalls nur kurz vermischt werden. Zu langes und kräftiges Mixen macht manche Frischkäsesorten zunehmend weich. Die Sahne muss auf jeden Fall stabil aufgeschlagen sein, bevor du sie unter die Frischkäsemasse hebst. Dafür eignet sich ein Teigschaber besser als der Mixer, denn die eingeschlagene Luft soll möglichst erhalten bleiben. Arbeitest du die Sahne lange mit dem Rührgerät ein, kann die Creme an Volumen verlieren und dünner werden. Falls die Creme direkt nach dem Vermischen etwas weich wirkt, muss das noch kein Problem sein. Durch das Sahnesteif und die lange Kühlzeit wird sie fester. Ist sie allerdings fast flüssig, solltest du sie vor dem Schichten zunächst einige Zeit kalt stellen.
Ob du die Butterkekse in Milch tauchst, hängt davon ab, wie weich der fertige Kuchen werden soll und wie lange er im Kühlschrank steht. Bei einer Kühlzeit über Nacht werden die Kekse normalerweise auch ohne zusätzliche Milch weich. Möchtest du den Milchmädchenkuchen bereits nach etwa sechs Stunden servieren, kannst du die Kekse sehr kurz in Milch tauchen. Dabei reicht tatsächlich ein schneller Kontakt mit der Flüssigkeit. Bleiben sie zu lange darin, saugen sie sich voll, brechen beim Schichten und können später matschig werden. Ich würde mich außerdem für eine Methode entscheiden: Entweder werden alle Kekse kurz eingetaucht oder sie kommen trocken in die Form. Sonst können die Schichten später unterschiedlich weich sein. Bei sehr dünnen Keksen oder Vollkornkeksen ist zusätzliche Milch meist nicht nötig. Dickere und festere Kekse brauchen dagegen manchmal etwas länger, bis sie durchgezogen sind.
Mit klassischen Butterkeksen schmeckt der Kuchen mild und vertraut. Du kannst sie jedoch durch Kakao-Butterkekse oder dünne Haferkekse ersetzen. Bei sehr dicken oder stark gefüllten Keksen verändert sich die Konsistenz, weshalb du möglicherweise mehr Creme oder eine längere Kühlzeit brauchst.
Frische Beeren passen besonders gut, weil ihre Säure einen Ausgleich zur süßen Creme bildet. Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren oder Johannisbeeren kannst du kurz vor dem Servieren auf dem Kuchen verteilen. Sehr saftiges Obst würde ich nicht schon am Vortag auflegen, da es Flüssigkeit abgeben kann. Auch diese Varianten passen gut:
Bei einem Fruchtkompott solltest du lediglich darauf achten, dass es vollständig abgekühlt und nicht zu flüssig ist. Verteile nur eine dünne Schicht, damit der Kuchen stabil bleibt und die Kekse nicht zu stark aufweichen.
Der Milchmädchenkuchen sollte bis zum Servieren gekühlt bleiben. Luftdicht abgedeckt hält er sich im Kühlschrank etwa zwei bis drei Tage. Mit frischen Beeren auf der Oberfläche würde ich ihn möglichst früher essen, da die Früchte mit der Zeit weich werden und Saft abgeben können. Zum Vorbereiten eignet sich der Kuchen sehr gut. Du kannst ihn am Abend schichten, über Nacht kühlen und am nächsten Tag nur noch dekorieren. Gerade wenn Gäste kommen, bleibt dadurch am Tag selbst kaum Arbeit übrig.
Zum Einfrieren ist die Creme nur bedingt geeignet. Frischkäse und Sahne können nach dem Auftauen etwas wässrig oder körnig werden, während die Butterkekse sehr weich werden. Frisch aus dem Kühlschrank schmeckt der Milchmädchenkuchen daher am besten.
Dieser schnelle Waffelkuchen ohne Backen ist in gerade einmal 15 Minuten fertig zubereitet! Leckere Waffeln werden mit einer luftigen Quarkcreme[…]
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