Mirabellenkuchen vom Blech
Wenn die Mirabellen reif sind, müssen sie bei mir am liebsten direkt auf einen Kuchen. Für diesen Mirabellenkuchen vom Blech[…]
Mehr dazuEin Mirabellenkompott ist die beste Idee für saftige, reife Mirabellen. Dafür kommen die Früchte einfach mit etwas Zucker, Zimt, Zitronensaft und einem kleinen Schluck Wasser in den Topf. Kurz köcheln lassen und schon hast du ein fruchtiges Kompott, das warm genauso gut schmeckt wie kalt. Ich mag das Rezept besonders, weil der Geschmack der Mirabellen im Vordergrund bleibt. Der Zimt gibt etwas Aroma dazu, der Zitronensaft bringt eine leichte Frische und beim Zucker kannst du dich ganz nach der Süße deiner Früchte richten. Viel einfacher lässt sich eine größere Menge Mirabellen kaum verarbeiten.

Wasche die Mirabellen zuerst gründlich, halbiere sie und entferne die Steine. Gib die Früchte anschließend zusammen mit Zucker, Zimt und etwas Zitronensaft in einen Topf. Jetzt kommt noch ein kleiner Schluck Wasser dazu. Wirklich viel brauchst du nicht, denn sobald die Mirabellen warm werden, geben sie selbst Flüssigkeit ab. Lass alles einmal aufkochen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze einige Minuten köcheln. Wie lange genau, hängt davon ab, wie weich deine Mirabellen schon sind und welche Konsistenz du möchtest. Für ein stückiges Kompott reichen oft wenige Minuten. Wenn du es weicher magst, lässt du die Früchte einfach etwas länger köcheln. Rühre zwischendurch vorsichtig um und probiere am Ende noch einmal. Jetzt kannst du bei Bedarf etwas Zucker oder Zitronensaft ergänzen.
Mirabellen werden beim Erhitzen ziemlich schnell weich. Deshalb solltest du das Kompott nicht einfach lange vor sich hin kochen lassen. Wenn du noch einzelne Fruchtstücke im Kompott haben möchtest, reichen nach dem Aufkochen meist wenige Minuten. Sehr reife Mirabellen zerfallen dabei schneller als festere Früchte. Möchtest du dagegen ein sehr weiches Kompott, kannst du die Mirabellen länger köcheln lassen und sie dabei mit dem Kochlöffel etwas zerdrücken. Einen Pürierstab brauchst du dafür normalerweise nicht.
Eine feste Zuckermenge ist bei Mirabellenkompott für mich gar nicht so sinnvoll. Mirabellen können je nach Sorte und Reifegrad unterschiedlich süß sein. Ich würde deshalb lieber mit wenig Zucker starten. Nach ein paar Minuten Kochzeit kannst du probieren und bei Bedarf noch etwas dazugeben. So wird das Kompott nicht unnötig süß und der Geschmack der Mirabellen bleibt erhalten. Auch Zitronensaft hilft dabei, die Süße etwas auszubalancieren. Gerade bei sehr reifen Mirabellen macht ein kleiner Spritzer für mich einen deutlichen Unterschied. Wenn du das Kompott später zu Naturjoghurt oder Quark essen möchtest, darf es ruhig etwas süßer sein. Zu Vanilleeis oder süßem Grießbrei würde ich den Zucker eher etwas sparsamer dosieren.
Direkt nach dem Kochen kann Mirabellenkompott relativ flüssig wirken. Beim Abkühlen wird es meistens noch etwas sämiger. Wenn dir trotzdem zu viel Flüssigkeit im Topf ist, kannst du das Kompott einfach noch ein paar Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Dadurch verdampft etwas Wasser und der Fruchtsaft wird konzentrierter. Ich würde deshalb auch beim Kochen am Anfang nur sehr wenig Wasser hinzufügen. Die Mirabellen bringen selbst genug Flüssigkeit mit. Zu viel zusätzliches Wasser macht aus dem Kompott schnell eher eine Fruchtsuppe. Speisestärke brauchst du für dieses einfache Rezept nicht zwingend. Für ein klassisches, fruchtiges Mirabellenkompott reicht die natürliche Konsistenz der gekochten Früchte vollkommen aus.
Mirabellenkompott kannst du warm oder kalt essen. Besonders gut passt es für mich zu einfachen Süßspeisen, bei denen die Früchte etwas Frisches mitbringen. Du kannst es zum Beispiel zu Milchreis, Grießbrei, Pfannkuchen oder Kaiserschmarrn servieren. Auch zu Joghurt oder Quark schmeckt es richtig gut. Sehr lecker finde ich es außerdem als Topping für Vanilleeis. Wenn das Kompott noch leicht warm ist und auf kaltes Eis kommt, brauchst du eigentlich gar kein weiteres Dessert mehr. Auch zu Kuchen oder Waffeln kannst du Mirabellenkompott gut servieren. Gerade wenn ein Kuchen eher schlicht ist, passt die fruchtige Sauce wunderbar dazu.
Wenn du das Mirabellenkompott nur frisch kochst und nicht richtig einkochst, solltest du es nach dem Abkühlen in ein sauberes, gut verschließbares Gefäß füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Wenn du größere Mengen Mirabellen länger haltbar machen möchtest, ist Einkochen die bessere Variante. Dafür reicht es nicht, das heiße Kompott einfach nur in ein Glas zu füllen. Beim richtigen Einkochen werden die gefüllten Gläser anschließend noch einmal erhitzt und in einem Wasserbad geköchelt. Du kannst das Kompott übrigens auch einfrieren. Lass es dafür vollständig auskühlen und fülle es portionsweise in geeignete Behälter. So kannst du später genau die Menge auftauen, die du gerade brauchst.
Wenn die Mirabellen reif sind, müssen sie bei mir am liebsten direkt auf einen Kuchen. Für diesen Mirabellenkuchen vom Blech[…]
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1 Kommentare anderer User
Rezept für Mirabellen Marmelade – Sheepy's Bakery
2. Sep.. 2026, 11:37 Uhr[…] 30 Min. Min. 0.00 / 5,00 Mirabellenkompott: einfach, fruchtig und schnell gekocht […]