Vanilleeis ohne Ei aus der Ninja Creami
Mein Vanilleeis ohne Ei aus der Ninja Creami gehört zu den Rezepten, die im Sommer unbedingt dazu gehören. Es ist[…]
Mehr dazuMokka Eis ist für mich die perfekte Mischung aus Dessert und Kaffee. Es schmeckt kräftig, cremig und angenehm herb, ohne dabei seine Süße zu verlieren. Besonders nach einem guten Essen mag ich diese Sorte lieber als sehr fruchtige Eisvarianten. In meiner Version treffen löslicher Kaffee und ein starker Espresso auf eine kleine Menge Kakao und Vanille. Genau diese Kombination gibt dem Eis seinen einzigartigen Geschmack.

Gib Milch, Sahne, Zucker und Vanillezucker in einen Topf und erwärme alles langsam. Die Mischung muss nicht kochen. Sie soll nur so warm werden, dass sich der Zucker vollständig auflöst. Danach rührst du den löslichen Kaffee, den frisch gekochten Espresso und den Kakao ein. Ein Schneebesen ist hier hilfreich, damit keine kleinen Kakaoklümpchen zurückbleiben. Zum Schluss kommt eine Prise Salz dazu. Jetzt lohnt sich eine erste Kostprobe. Die Basis darf kräftig nach Kaffee und etwas süßer als das spätere Eis schmecken, denn die Kälte dämpft beide Aromen. Bevor die Mischung in den Gefrierschrank wandert, muss sie vollständig abkühlen. Ich stelle sie dafür erst bei Raumtemperatur beiseite und anschließend noch eine Weile in den Kühlschrank.
Nur Espresso klingt zunächst naheliegend, bringt aber relativ viel Flüssigkeit und allein nicht immer genug Kraft in die Eisbasis. Löslicher Kaffee ist konzentrierter und sorgt dafür, dass der Geschmack nach dem Gefrieren nicht verloren geht. Die Kombination aus beidem funktioniert deshalb so gut: Der Espresso bringt echtes Kaffeearoma und leichte Röstaromen mit, während das lösliche Pulver für Intensität sorgt.
Ich würde keinen der beiden Teile unnötig erhöhen. Zu viel Instantkaffee kann bitter wirken, zu viel Espresso macht die Basis flüssiger. Zusammen treffen sie für mich genau die richtige Mitte.
Ein Teelöffel Kakao klingt nach wenig, hat im Mokka Eis aber eine klare Aufgabe. Er macht den Geschmack dunkler und runder, ohne dass das Eis deutlich schokoladig wird. Gerade zusammen mit Espresso erinnert die Mischung ein wenig an Mokka-Schokolade. Der Kakao fängt außerdem einen Teil der Süße auf und gibt dem Eis einen erwachseneren Geschmack. Mehr würde ich nur verwenden, wenn du bewusst ein Schoko-Mokka-Eis möchtest. Dann verschiebt sich das Verhältnis allerdings deutlich in Richtung Schokolade.
Fülle die vollständig abgekühlte Eisbasis in den Becher der Ninja Creami. Die Oberfläche sollte möglichst eben sein und die maximale Fülllinie darf nicht überschritten werden. Nach 12 bis 24 Stunden ist die Masse komplett durchgefroren. Verarbeite sie anschließend im Modus „Ice Cream“. Ist das Mokka Eis nach dem ersten Durchlauf noch trocken oder krümelig, hilft ein Re-Spin. Bei Bedarf gibst du vorher 1 bis 2 Esslöffel Milch in die Mitte. Lieber mit wenig beginnen, damit das Eis nicht zu weich wird. Direkt nach dem letzten Durchlauf hat es für mich die beste Konsistenz: weich genug zum Löffeln, aber noch fest genug für schöne Kugeln.
Mokka Eis muss nicht zwingend Koffein enthalten. Koffeinfreier löslicher Kaffee und entkoffeinierter Espresso funktionieren genauso. Diese Variante finde ich besonders praktisch, wenn das Eis abends als Dessert serviert wird oder Schwangere mitessen. Geschmacklich fällt der Unterschied bei einer guten koffeinfreien Sorte kaum auf. Kakao enthält allerdings ebenfalls eine kleine Menge anregender Stoffe. Wer komplett darauf achten möchte, sollte das bei der Auswahl berücksichtigen.
Mokka Eis braucht für mich keinen üppigen Eisbecher. Ein paar leckere Extras passen aber richtig gut:
Besonders gerne serviere ich es mit Amarettini und dunkler Schokolade. Die Kekse bringen Mandelaroma und Crunch, während die Schokolade die herbe Mokka-Note aufgreift. Auch als kleiner Affogato funktioniert das Eis wunderbar. Dafür einfach eine Kugel in ein Glas setzen und kurz vor dem Servieren einen frischen Espresso darübergeben.
Nach dem erneuten Einfrieren wird Mokka Eis deutlich fester. Das ist bei selbst gemachtem Eis ganz normal. Vor dem nächsten Servieren kannst du es einige Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen oder erneut in der Ninja Creami verarbeiten. Ist die Oberfläche sehr trocken, hilft wieder ein kleiner Schluck Milch vor dem Re-Spin. Aufbewahren würde ich das Eis gut verschlossen, damit es keine fremden Gerüche aus dem Gefrierschrank annimmt. Gerade Kaffee und Sahne nehmen solche Aromen recht schnell an.
Mein Vanilleeis ohne Ei aus der Ninja Creami gehört zu den Rezepten, die im Sommer unbedingt dazu gehören. Es ist[…]
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