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Mokka Eis

Mokka Eis ist für mich die perfekte Mischung aus Dessert und Kaffee. Es schmeckt kräftig, cremig und angenehm herb, ohne dabei seine Süße zu verlieren. Besonders nach einem guten Essen mag ich diese Sorte lieber als sehr fruchtige Eisvarianten. In meiner Version treffen löslicher Kaffee und ein starker Espresso auf eine kleine Menge Kakao und […]

Mokkaeis mit Löffel
Mokkaeis nah
Mokkaeis in Schüssel
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Mokka Eis ist für mich die perfekte Mischung aus Dessert und Kaffee. Es schmeckt kräftig, cremig und angenehm herb, ohne dabei seine Süße zu verlieren. Besonders nach einem guten Essen mag ich diese Sorte lieber als sehr fruchtige Eisvarianten. In meiner Version treffen löslicher Kaffee und ein starker Espresso auf eine kleine Menge Kakao und Vanille. Genau diese Kombination gibt dem Eis seinen einzigartigen Geschmack.

Was den Mokka-Geschmack ins Eis bringt

  • Milch: Sie bildet die Basis und sorgt dafür, dass sich Zucker, Kaffee und Kakao gleichmäßig verbinden. Vollmilch macht das Ergebnis besonders rund.
  • Sahne: Sahne bringt den cremigen Schmelz. Ohne sie würde das Mokka Eis deutlich härter und eher wie gefrorener Kaffee wirken.
  • Zucker: Zucker süßt die herben Kaffee- und Kakaoaromen und beeinflusst gleichzeitig die Konsistenz. Mit 80 g wird das Eis für meinen Geschmack angenehm süß, ohne den Kaffee zu überdecken.
  • Löslicher Kaffee: Er sorgt für ein konzentriertes Kaffeearoma. Das Pulver verteilt sich vollständig in der warmen Eisbasis und gibt dem Eis seine typische Mokka-Note.
  • Espresso: Ein frisch gekochter, starker Espresso macht den Geschmack runder und natürlicher. Alternativ funktioniert auch sehr kräftiger Kaffee.
  • Backkakao: Der Kakao soll das Eis nicht in Schokoladeneis verwandeln. Er bringt eine leicht herbe Tiefe mit und unterstützt die Röstaromen des Kaffees.
  • Salz: Eine kleine Prise fängt die Süße auf und hebt Kaffee, Kakao und Vanille hervor.
  • Vanillezucker: Vanille macht den Mokka-Geschmack weicher und verbindet die herben Aromen mit der cremigen Basis. Vanillepaste oder Vanilleextrakt passen ebenfalls.
Mokkaeis nah

So bereitest du die Basis für das Mokka Eis zu

Gib Milch, Sahne, Zucker und Vanillezucker in einen Topf und erwärme alles langsam. Die Mischung muss nicht kochen. Sie soll nur so warm werden, dass sich der Zucker vollständig auflöst. Danach rührst du den löslichen Kaffee, den frisch gekochten Espresso und den Kakao ein. Ein Schneebesen ist hier hilfreich, damit keine kleinen Kakaoklümpchen zurückbleiben. Zum Schluss kommt eine Prise Salz dazu. Jetzt lohnt sich eine erste Kostprobe. Die Basis darf kräftig nach Kaffee und etwas süßer als das spätere Eis schmecken, denn die Kälte dämpft beide Aromen. Bevor die Mischung in den Gefrierschrank wandert, muss sie vollständig abkühlen. Ich stelle sie dafür erst bei Raumtemperatur beiseite und anschließend noch eine Weile in den Kühlschrank.

Zwei Kaffeesorten, ein deutlich besseres Aroma

Nur Espresso klingt zunächst naheliegend, bringt aber relativ viel Flüssigkeit und allein nicht immer genug Kraft in die Eisbasis. Löslicher Kaffee ist konzentrierter und sorgt dafür, dass der Geschmack nach dem Gefrieren nicht verloren geht. Die Kombination aus beidem funktioniert deshalb so gut: Der Espresso bringt echtes Kaffeearoma und leichte Röstaromen mit, während das lösliche Pulver für Intensität sorgt.
Ich würde keinen der beiden Teile unnötig erhöhen. Zu viel Instantkaffee kann bitter wirken, zu viel Espresso macht die Basis flüssiger. Zusammen treffen sie für mich genau die richtige Mitte.

Der Kakao spielt nur die Nebenrolle

Ein Teelöffel Kakao klingt nach wenig, hat im Mokka Eis aber eine klare Aufgabe. Er macht den Geschmack dunkler und runder, ohne dass das Eis deutlich schokoladig wird. Gerade zusammen mit Espresso erinnert die Mischung ein wenig an Mokka-Schokolade. Der Kakao fängt außerdem einen Teil der Süße auf und gibt dem Eis einen erwachseneren Geschmack. Mehr würde ich nur verwenden, wenn du bewusst ein Schoko-Mokka-Eis möchtest. Dann verschiebt sich das Verhältnis allerdings deutlich in Richtung Schokolade.

Vom gefrorenen Block zur cremigen Kugel

Fülle die vollständig abgekühlte Eisbasis in den Becher der Ninja Creami. Die Oberfläche sollte möglichst eben sein und die maximale Fülllinie darf nicht überschritten werden. Nach 12 bis 24 Stunden ist die Masse komplett durchgefroren. Verarbeite sie anschließend im Modus „Ice Cream“. Ist das Mokka Eis nach dem ersten Durchlauf noch trocken oder krümelig, hilft ein Re-Spin. Bei Bedarf gibst du vorher 1 bis 2 Esslöffel Milch in die Mitte. Lieber mit wenig beginnen, damit das Eis nicht zu weich wird. Direkt nach dem letzten Durchlauf hat es für mich die beste Konsistenz: weich genug zum Löffeln, aber noch fest genug für schöne Kugeln.

Auch koffeinfrei funktioniert richtig gut

Mokka Eis muss nicht zwingend Koffein enthalten. Koffeinfreier löslicher Kaffee und entkoffeinierter Espresso funktionieren genauso. Diese Variante finde ich besonders praktisch, wenn das Eis abends als Dessert serviert wird oder Schwangere mitessen. Geschmacklich fällt der Unterschied bei einer guten koffeinfreien Sorte kaum auf. Kakao enthält allerdings ebenfalls eine kleine Menge anregender Stoffe. Wer komplett darauf achten möchte, sollte das bei der Auswahl berücksichtigen.

Toppings, die das Kaffeearoma noch besser machen

Mokka Eis braucht für mich keinen üppigen Eisbecher. Ein paar leckere Extras passen aber richtig gut:

  • gehackte Zartbitterschokolade
  • Mokkabohnen
  • Schokoraspeln oder Kakaonibs
  • karamellisierte Mandeln
  • geröstete Haselnüsse
  • zerbröselte Amarettini
  • ein Klecks geschlagene Sahne
  • etwas Kakaopulver
  • ein kleiner Schuss Espresso

Besonders gerne serviere ich es mit Amarettini und dunkler Schokolade. Die Kekse bringen Mandelaroma und Crunch, während die Schokolade die herbe Mokka-Note aufgreift. Auch als kleiner Affogato funktioniert das Eis wunderbar. Dafür einfach eine Kugel in ein Glas setzen und kurz vor dem Servieren einen frischen Espresso darübergeben.

Was passiert mit Resten im Gefrierschrank?

Nach dem erneuten Einfrieren wird Mokka Eis deutlich fester. Das ist bei selbst gemachtem Eis ganz normal. Vor dem nächsten Servieren kannst du es einige Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen oder erneut in der Ninja Creami verarbeiten. Ist die Oberfläche sehr trocken, hilft wieder ein kleiner Schluck Milch vor dem Re-Spin. Aufbewahren würde ich das Eis gut verschlossen, damit es keine fremden Gerüche aus dem Gefrierschrank annimmt. Gerade Kaffee und Sahne nehmen solche Aromen recht schnell an.

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Mokka Eis

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Cremiges Mokka Eis mit intensivem Kaffeearoma und feiner Kakaonote. Die abgekühlte Basis wird vollständig gefroren und anschließend schön geschmeidig verarbeitet.

Vorbereitung 10 minutes
Kühlzeit 1 day
Mokka Eis mit Mokkabohnen dekoriert
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Du benötigst Equipment

6 Portionen

Zutaten Zutaten

  • 250 ml Milch
  • 150 ml Schlagsahne
  • 80 g Zucker
  • 2 TL löslicher Kaffee
  • 1 Espresso
  • 1 TL Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck Vanillezucker

Zubereitung Zubereitung

  • Milch, Sahne und Zucker erwärmen, bis sich der Zucker löst. Kaffee und Kakao einrühren,. Alles glatt rühren und mit einer Prise Salz abschmecken. Komplett abkühlen lassen.
  • In den Becher der Ninja Creami füllen und 12–24 Stunden vollständig durchfrieren.
  • Danach im Modus „Ice Cream“ laufen lassen. Falls nötig, Re-Spin nutzen. Bei Bedarf 1–2 EL Milch zugeben und erneut laufen lassen.
Nährwertangaben: Mokka Eis
Angaben pro Portion
Kalorien
94
% Tagesbedarf*
Fett
 
3
g
5
%
Gesättigte Fettsäuren
 
2
g
13
%
Mehrfach ungesättigte Fette
 
0.1
g
Einfach ungesättigte Fette
 
1
g
Cholesterin
 
10
mg
3
%
Natrium
 
82
mg
4
%
Kalium
 
77
mg
2
%
Kohlenhydrate
 
16
g
5
%
Zucker
 
16
g
18
%
Eiweiß
 
2
g
4
%
* Die prozentualen Tageswerte basieren auf einer 2000-Kalorien-Ernährung
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