Spekulatius Pralinen
Es gibt Pralinen, die sehen nach viel Arbeit aus, sind aber überraschend einfach gemacht. Diese Spekulatius Pralinen gehören genau dazu.[…]
Mehr dazuSelbstgemachter Spekulatius gehört zu den Klassikern der Weihnachtszeit. Kaum ein Gebäck bringt den Duft von Zimt, Nelken und Kardamom so perfekt in die Küche wie diese dünnen, knusprigen Kekse. Und das Beste: Spekulatius selber zu machen ist viel einfacher, als viele denken. Mit ein paar Grundzutaten, etwas Zeit zum Ausrollen und den typischen Gewürzen entsteht aus einem simplen Mürbeteig ein aromatisches Gebäck, das knusprig, würzig und unglaublich vielseitig ist. Ob als purer Keks, als Dessertbasis oder als kleine Geschenkidee – Spekulatius ist immer ein Stück Weihnachtsgefühl in Keksform.
Das Geheimnis des typischen Geschmacks liegt in der Gewürzmischung. Klassischer Spekulatius enthält Zimt, Nelken, Kardamom und Muskat und manchmal auch ein Hauch Piment oder Anis. Diese Mischung gibt dem Gebäck seinen besonderen Charakter.
Viele fertige Spekulatiusmischungen sind allerdings überwürzt oder zu süß, deshalb lohnt es sich, die Gewürze selbst zu dosieren. So kannst du den Geschmack genau anpassen, entweder kräftig und würzig oder lieber mild und fein.
Ein zweiter Punkt ist der Zucker. Brauner Zucker oder Rohrohrzucker bringt eine leichte Karamellnote, die perfekt zu den Gewürzen passt. Zusammen mit etwas Butter entsteht so der typische Duft, den man mit Advent und Weihnachtsmärkten verbindet.

Spekulatius-Teig ist ein klassischer Mürbeteig, aber etwas fester als bei anderen Plätzchen. Er braucht eine gute Portion Butter und ausreichend Kühlzeit, damit er beim Ausrollen nicht reißt.
Wenn du möchtest, kannst du den Teig vor dem Ausstechen in Folie einwickeln und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. So entfalten sich die Gewürze besser, und der Teig lässt sich am nächsten Tag sauber verarbeiten. Beim Ausrollen ist ein wenig Geduld gefragt, denn der Teig sollte dünn ausgerollt werden, damit die Kekse schön knusprig werden.
Formen kannst du sie entweder klassisch mit Spekulatiusformen oder einfach mit Ausstechern deiner Wahl.
In einer Blechdose, kühl und trocken aufbewahrt, bleibt Spekulatius mindestens vier Wochen knusprig und aromatisch. Mit der Zeit verbinden sich die Gewürze, und der Geschmack wird sogar noch intensiver.
Wenn du ihn als Geschenk verwenden möchtest, verpacke die Kekse in kleine Papiertütchen oder Gläser. Sie sehen schön aus und halten sich besser, als wenn sie offen liegen.
Spekulatius backt bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 15 Minuten. Wichtig ist, sie nicht zu lange im Ofen zu lassen, denn sie sollen hellbraun und leicht goldfarben sein. Beim Abkühlen härten sie nach, wie es sich für echtes Spekulatiusgebäck gehört.
Wenn du weicheren Spekulatius magst, kannst du ihn nach dem Backen kurz in einer Blechdose mit einer halben Apfelschale lagern. So nimmt er leicht Feuchtigkeit auf und bekommt eine angenehm zarte Konsistenz.
Selbstgemachter Spekulatius schmeckt pur fantastisch, eignet sich aber auch ideal als Zutat für Desserts. Zerbröselt in Joghurt oder Creme, als Boden für Kuchen oder in Kombination mit Mascarpone wird daraus ein echtes Highlight.
Besonders beliebt ist ein Spekulatius Tiramisu, das du ganz einfach aus den Keksen, etwas Espresso und einer Mascarponecreme zubereiten kannst. Ein perfektes Dessert für Weihnachten, das ohne Backen auskommt und sich super vorbereiten lässt.
Es gibt Pralinen, die sehen nach viel Arbeit aus, sind aber überraschend einfach gemacht. Diese Spekulatius Pralinen gehören genau dazu.[…]
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