Nussmakronen
Wenn der Duft von frisch gebackenen Plätzchen durch die Küche zieht, dürfen Nussmakronen nicht fehlen. Sie sind außen knusprig, innen[…]
Mehr dazuNusskekse gehören zu den Rezepten, die man jedes Jahr wieder backt, weil sie einfach immer funktionieren. Der Teig ist unkompliziert, schnell zusammengerührt und ergibt mürbe Kekse mit feiner Nussnote. Die Schokolade als Deko sorgt für das gewisse Etwas, ohne den Geschmack zu überlagern. Diese Nusskekse sind alltagstaugliche Plätzchen, die du in weniger als einer Stunde fertig hast. Perfekt, wenn du spontan backen möchtest oder dir am Adventswochenende ein Blech voller Plätzchen wünschst.
Viele greifen automatisch zu Vollmilch, weil sie süßer ist. Dabei harmoniert Zartbitterschokolade oft besser mit dem buttrigen, nussigen Teig. Sie bringt etwas mehr Geschmack und verhindert, dass das Gebäck zu süß wird. Wenn du es milder magst, kannst du auch Halbbitterschokolade verwenden oder beide Sorten kombinieren. Die Schokolade sollte nur leicht geschmolzen sein, wenn du sie aufträgst. Du kannst eine Hälfte der Kekse damit bestreichen oder mit einem kleinen Löffel oder einer Gabel dünne Linien über die abgekühlten Kekse ziehen. So bleibt die Oberfläche glänzend und gleichmäßig.

Ein häufiges Problem bei Nusskeksen ist, dass sie beim Backen verlaufen. Das liegt meist daran, dass die Butter zu weich war oder der Teig nicht genug gekühlt wurde. Am besten stellst du den fertigen Teig mindestens 30 Minuten kalt, bevor du ihn weiterverarbeitest. So lassen sich die Kekse besser formen, und sie behalten im Ofen ihre Struktur. Auch die Backzeit hat großen Einfluss auf das Ergebnis. Nusskekse sollen nicht hart werden und dürfen also ruhig etwas weich aus dem Ofen kommen. Beim Abkühlen werden sie automatisch fester. Ein gutes Zeichen: Wenn die Ränder leicht goldbraun sind, ist der Zeitpunkt perfekt.
Wenn du den Nussgeschmack intensiver magst, röste die gemahlenen oder gehackten Nüsse vor dem Backen kurz in einer Pfanne ohne Fett an. Nur ein paar Minuten reichen, bis sie leicht duften. Dadurch entwickeln sie ein viel kräftigeres Aroma und geben dem Teig eine schöne, warme Note. Danach unbedingt abkühlen lassen, bevor sie untergemischt werden.
Der Teig lässt sich problemlos ein bis zwei Tage im Kühlschrank lagern, wenn er gut abgedeckt ist. Vor dem Weiterverarbeiten sollte er dann nur kurz Zimmertemperatur annehmen, damit er sich leichter formen lässt. Auch Einfrieren ist möglich: Am besten formst du den Teig vorher zu einer flachen Scheibe oder Rolle, wickelst ihn luftdicht ein und frierst ihn bis zu drei Monate ein. Zum Verwenden einfach im Kühlschrank auftauen lassen und der Teig bleibt dabei in Konsistenz und Geschmack unverändert.
In einer Blechdose oder Glasbox halten sich die Plätzchen locker zwei bis drei Wochen. Ein Stück Apfelschale oder ein Stück Backpapier zwischen den Schichten sorgt dafür, dass sie nicht zusammenkleben. Wenn du sie mit Schokolade verziert hast, sollten sie vollständig getrocknet sein, bevor du sie stapelst. Mit der Zeit entwickelt sich der Geschmack weiter, denn die Aromen der Nüsse und Butter verbinden sich, und nach zwei Tagen schmecken sie oft sogar besser als frisch aus dem Ofen.
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